Schlagwort-Archiv: Windows

EPS Drucker für Windows 7

EPS einfach automatisch erzeugen

Jeder, der LaTeX unter Windows nutzt, kennt das Problem: Die meisten Anwendungen, mit denen man seine Graphiken erstellt, können kein Encapsulated PostScript (EPS) exportieren, und wenn man sich einen PostScript-Drucker einrichtet, stimmt die BoundingBox nicht und man muss jedes Mal per Hand nacharbeiten, was sich bei einer großen Anzahl von Graphiken als überaus lästig erweist. Doch Abhilfe naht. Denn ähnlich wie das Erzeugen von PDF lässt sich auch diese Aufgabe automatisieren.

Die Originalfassung dieser Anleitung entstand im April 2008. Nach mehreren Aktualisierungen gibt’s jetzt (2013) die (für mich) funktionierende Fassung für Windows 7 64-bit.

Danke an zahlreiche Kommentatoren, die zur aktuellen Fassung der Anleitung beigetragen haben. Wenn Ihnen diese Anleitung hilft, dann interessiert Sie bestimmt auch das LaTeX-Lern-Buch.

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Keine Erinnerung im Outlook-Termin (Vorschau)

Nie mehr einen Outlook-Termin ohne Erinnerung verpassen

Nutzen Sie Outlook für Mail und als Kalender? Nutzen Sie Outlook für Mail und als Kalender? Haben Sie schon einmal einen Termin verpasst, weil derjenige, der Ihnen die Einladung schickte, die automatische Erinnerung ausgeschalten hatte?

Dann bringen Sie ihrem Outlook doch bei, beim Erhalt solcher Einladungen selbständig eine Erinnerung hinzuzufügen. Die Lösung fand ich auf superuser.

Wenn Sie lieber gucken als lesen, habe ich für Sie diese Anleitung auch als Video:

Die Schritte zum Nachlesen:

  1. Das Visual-Basic Skript einrichten
    1. Sie befinden sich in einem Outlook-Fenster. Wechseln Sie mit Alt-F11 in den Visual-Basic Editor. Erstellen Sie ein neues Modul, indem Sie im Kontextmenü des Projekts auf Einfügen – Modul klicken.
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    2. In das neue Codefenster fügen Sie folgenden Programmschnipsel ein:
      Sub CustomMeetingRequestRule(Item As Outlook.MeetingItem)
          If Item.ReminderSet = False Then
              Item.GetAssociatedAppointment(False).ReminderMinutesBeforeStart = 10
          End If
      End Sub

      Passen Sie die Erinnerungszeit an, voreingestellt habe ich 10 Minuten.

    3. Schließen Sie das Visual-Baisc-Fenster.
  2. Regel einrichten
    1. Wechseln Sie in die E-Mail-Ansicht. Dort klicken Sie auf Regeln – Regeln und Benachrichtigungen verwalten.
      image
    2. Erstellen Sie eine neue Regel ohne Vorlage. Wählen Sie als Bedingung Besprechungsanfrage oder Besprechungsaktualisierung. Im nächsten Bildschirm scrollen Sie nach unten bis zur Aktion “Skript ausführen”. Klicken Sie auf das unterstrichene Wort Skript und wählen im folgenden Dialog genau wieder den Funktionsnamen CustomMeetingRequestRule aus, den Sie vorher in Visual Baisc angelegt haben. Ein Klick auf Fertigstellen beendet die Einrichtung.
    3. Schließen Sie den Dialog und bitten zum Testen einen Kollegen, Ihnen eine Besprechungsanfrage ohne Erinnerung zu schicken. Wenn alles richtig lief, bekommen Sie diese nun trotzdem mit einer zehnmimütigen Erinnerung in Ihren Posteingang.

Die FAQ zur LaTeX-Installationsanleitung

LaTeX unter Windows zu installieren bedarf mehrerer Schritte und verschiedener Programme, die es zusammenzubringen gilt. Dafür gibt es ja die Anleitung LaTeX unter Windows 7 installieren – ein komplettes Setup. Da die Anleitung selbst nicht alle Sonderfälle behandeln kann, habe ich einige Fragen und Antworten dazu ausgelagert in die Seite »LaTeX unter Windows 7 installieren – Häufige Fragen und Probleme«.

Also, wenn jemand den Druckertreiber nicht findet, sich EMACS komisch verhält oder prinzipielle Fragen aufkommen: Die FAQ sagt’s. Und wenn es noch mehr häufige Fragen gibt, dann pflege ich diese dort ein.

Umgezogen und jetzt mit Rechtschreibprüfung Aspell: die Anleitung für LaTeX installieren unter Windows 7

Lettern, Metall-Buchstaben in der DruckereiDie Installationsanleitung für LaTeX unter Windows 7 ist zum einen umgezogen auf die Seiten meines LaTeX-Buches, zum anderen habe ich sie überarbeitet. Die Rechtschreibprüfung in EMACS übernimmt jetzt das Programm GNU Aspell. Warum dies? Weil Aspell problemlos mit der Zeichenkodierung UTF-8 umgehen kann  und es viele Sprachdateien einfach schon gibt.

Für Ispell hatte ich ja lange Zeit meinen Installer empfohlen, der auch gleich mit Wörterbüchern für die »alte« Rechtschreibung kam. Nun schreibe ich selbst mittlerweile meist in der »neuen« Rechtschreibung wenn ich nicht nur für mich schreibe.

Was ist für Sie, die Leser, nun konkret besser?

  • Statt einem bestimmten Programm installieren Sie für die Rechtschreibprüfung ein anderes, besseres.
  • Insgesamt ist die Anleitung etwas kürzer als vorher, da ich an einigen Stellen Formulierungen gerade gezogen habe.

Die einzig wahren Adressen für die Anleitung sind:

Ich freue mich über Verbreitung der Anleitung. Sollten Sie irgendwo eine veraltete Kopie sehen, geben Sie doch bitte dem jeweiligen Seitenbetreiber Bescheid.

Foto © Peter Hebgen / PIXELIO
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Seltsame Umlaute in LaTeX: Zeichenkodierung prüfen

Die Ausgabe Ihres LaTeX-Dokuments sieht komisch aus, manche Zeichen stimmen einfach nicht? Verwenden Sie für die Eingabe Umlaute, muss auch dies aktiviert sein durch das Paket inputenc mit der Option utf8, ansinew oder latin1. Damit aktivieren Sie die Zeichenkodierung, die zu der Ihres Editors passt. Denken Sie außerdem daran, immer fontenc mit T1 zu laden.

In der Kategorie »Textsatz/LaTeX« stelle ich Tipps vor, die auf meinem Buch »Wissenschaftliche Arbeiten schreiben mit LaTeX« basieren, in diesem Fall auf dem Kapitel für typische Fehler.

Markus S. einer der Leser meines Buches, schrieb mich an und beschwerte sich, dass sein Dokument komisch aussähe, obwohl er doch scheinbar alles richtig gemacht habe. Also fragte ich ihn zunächst, ob er die Pakete inputenc und fontenc geladen habe. Ohne diese Pakete sieht das Ergebnis wie folgt aus:

fehler06

Grundlage für die Ausgabe ist diese Eingabedatei:

\documentclass{scrartcl}
\pagestyle{empty}
\begin{document}
Größer wäre "‘wünschenswert"’.
\end{document}

Die Lösung: Es fehlen diese drei Zeilen in der Präambel:

\usepackage[T1]{fontenc}
\usepackage[utf8]{inputenc}
\usepackage[ngerman]{babel}

Markus hatte sie geladen. Trotzdem funktionierte es nicht. Warum? Weil es darüberhinaus noch darauf ankommt, dass auch der Editor genau die Zeichenkodierung verwendet, die als Parameter zu inputenc mitgegeben ist. Zeichenkodierung bezeichnet die Art, wie Umlaute in der reinen Textdatei abgelegt werden.

Wenn Sie als Editor Texmaker verwenden (der übrigens jetzt in Version 3.0 erschienen ist), dann achten Sie auf die Konfiguration der Zeichenkodierung, welche Sie über Extras →  Optionen → Editor vornehmen:

Zeichenkodierung in Texmaker auswählen

In EMACS, jetzt in Version 23.3 erschienen, (Installationsanleitung EMACS und Videotutorial) können Sie ebenfalls die Zeichenkodierung der Datei einstellen. Haben Sie eine Textdatei geladen und die Umlaute sehen seltsam aus, dann stellen Sie bitte die Zeichenkodierung für die aktuelle Sitzung um mit der Tastenkombination C-x RET r (also Strg-x, Eingabe, r), um dann entweder utf-8 oder iso-8859-1 einzugeben. Wollen Sie die Zeichenkodierung nur fürs Speichern ändern, verwenden Sie C-x RET f gefolgt von der gewünschten Zeichenkodierung.

Haben Sie ein Dokument, welches Ihr Editor in der Zeichenkodierung UTF-8 speichert, und Sie haben in Ihrer Präambel jedoch als Kodierung latin1 stehen, so sieht die Ausgabe vielleicht so aus:

fehler06a

Im gegengesetzten Fall, wenn Ihr Editor in ISO-8859-1 speichert, Sie aber utf8 als Option für das Packet inputenc mitgeben, sieht Ihr Dokument aus wie folgt:

fehler06b

Fazit: Das, was Sie dem Paket inputenc als Option in der Präambel Ihres LaTeX-Dokuments mitgeben, muss dem entsprechen, wie Ihr Editor eingestellt ist. Und das hat dann auch bei Markus funktioniert.

Welche Zeichenkodierung verwenden Sie für Ihre LaTeX-Dokumente? utf8 oder latin1/ansinew? Oder etwas ganz anderes? Hatten Sie schonmal Probleme?

Hat Ihnen dieser Artikel über Zeichenkodierung und LaTeX geholfen? Dann profitieren Sie bestimmt auch von meinem Buch »Wissenschaftliche Arbeiten schreiben mit LaTeX«. Schauen Sie auf die Website mit den Leseproben!

Emacs für LaTeX unter Windows 7 einrichten – Videotutorial

Dieses Tutorial zeigt, wie Sie den Editor Emacs für Textsatz mit LaTeX/TeX unter Windows 7 einrichten.

Das Video basiert auf dem Buch »Wissenschaftliche Arbeiten schreiben mit LaTeX« und meiner Anleitung »LaTeX/TeX unter Windows 7 – mein komplettes Setup«, die ich übrigens wieder einmal aktualisiert habe.

Danke an Leserin Salome, die mich durch ihre Frage zu meinem ersten Videotutorial inspiriert hat.

Hilft Ihnen dieses Video?

Update 8. August: Es gibt eine neue Fassung des Videotutorials. Bitte nutzen Sie diese.

Ispell für Windows und Emacs

In meiner Anleitung zum Einrichten von LaTeX unter Windows empfehle empfahl ich lange Zeit, Ispell als Rechtschreibkontrolle in Emacs einzusetzen. Da es lange Zeit keinen einfachen Installer für Windows gab, der auch gleich deutsche Wörterbucher enthält, stelle ich hier einen eigenen zum Download bereit. Mittlerweile habe ich die Anleitung auf Aspell umgestellt.

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Virtualisierung als Lösung für alte Hardware an neuem System

Virtuallisierung ist nicht nur was für Clouds und Unternehmen: Für meinen Scanner gibt es keine Treiber für Mac OS X, seinerzeit unter Windows 2000 tat er mir aber gute Dienste. Nun kann ich ihn wieder nutzen; Virtualisierung sei dank.

Als ich von meinem alten Windows 2000-System aufgrund eines irreparablen Hardwaredefekts auf Mac OS X wechselte, ging vieles leichter, einiges aber auch gar nicht mehr: Mein alter Scanner. Schade eigentlich, macht dieser doch gute Scans, ist flott und zuverlässig. Nur leider stellt Canon ausschließlich Treiber für Windows bis Vista bereit. Ein neuer Scanner kommt für mich nicht in Frage, denn der alte geht schließlich noch und so oft wird er nicht genutzt.

Die Behelfslösung war unser Laptop mit Windows Vista, der dann eben zum Scannen herhalten mußte.

Die echte Lösung kam durch Zufall: Ich las von VirtualBox, einer für den persönlichen Gebrauch kostenfreien Virtualisierungslösung. Das ist eine Software, die es erlaubt, innerhalb eines Betriebssystems noch ein anderes zu emulieren.

Die virtuelle Maschine ist schnell eingerichtet, dann das angegraute Windows 2000 wieder aufgespielt – aber gekauft ist halt gekauft. Dann noch die “Guest Addition” installieren, die Grafik-, Sound- und sonstige Treiber installieren, und das Service Pack. Dann der große Moment… der Scannertreiber. Wird es funktionieren? Scanner anstecken, den USB-Port in die virtuelle Maschine durchreichen und… geht!

Mein Fazit: Virtuallisierung ist nicht nur was für Clouds und Unternehmen. Auch zu Hause kann Virtualisierung helfen!