Schlagwort-Archiv: Psychologie

Gelesen: Spencer Johnson – Die Mäusestrategie für Manager. Veränderungen erfolgreich begegnen

Nichts ist im Leben so konstant wie die Veränderung. Wie geht man jedoch mit Veränderung um? Was sind hilfreiche Ansichten und Einsichten, Strategien und Handlungen für die permanente Veränderung?

Spencer Johnsons Buch (Im Original: Who Moved My Cheese?) ist eine nette Parabel über Mäuse und Zwergenmenschen, die in einem Labyrinth auf der Suche nach Käse sind. Arg pädagogisch geschrieben, die Weisheiten werden arg plakativ in der Geschichte platziert: Der erkennende Zwergenmensch schreibt sie nacheinander an die Wände des Labyrinths. Die wichtigste dürfte die hier sein: »Was würdest du tun, wenn du keine Angst hättest?«

Insgesamt: Nettes kurzes Buch. Der deutsche Titel ist daneben, weil weniger eine Strategie vorgestellt wird als nur die Aufforderung, Veränderungen der Umgebung proaktiv zu begegnen.

Bending Tree

Gunter Dueck’s book Professional Intelligence and Seth Godin’s Linchpin

Times are a changing.

Many of us feel it. After the industrialization is on its last legs, now the service sector is being automated or outsourced or rationalized away. Gunter Dueck has coined the term screen backside consulting in his previous books, a job that gradually disappears. The insurance agent that asks us questions and his computer program calculates the best fare from those will disappear, as well as the travel agent reading out loud from a travel portal reviews about destinations with which she is unfamiliar, or the used car dealers who look not at the car but only at the list calculated value. Seth Godin writes that those engaged in work that can be executed strictly according to instructions, all are subject to increasing strong cost pressure.

It is the industrialization of the working areas, first workpieces, then simple services (but who remain at the site), now consulting. Everything is being industrialized and consistently follows the lowest bidder if there are no significant differences in substance.

(This post is the English translation of my last week’s combined book review.)

Weiterlesen

Bending Tree

Gunter Duecks Professionelle Intelligenz und Seth Godin’s Linchpin

Die Arbeitswelt ändert sich.

Viele von uns spüren das. Nachdem die Industrialisierung in ihren letzten Zügen liegt, werden nun die Dienstleistungen automatisiert oder ausgelagert oder wegrationalisiert. Gunter Dueck hat schon in seinen vorigen Büchern den Begriff Bildschirmrückseitenberatung geprägt, die nun sukzessive wegfällt. Der Versicherungsvertreter, der uns Fragen stellt und sein Computerprogramm daraus den besten Tarif ausrechnet, wird verschwinden, ebenso wie das Reisebüro, in dem Angestellte zu ihnen unbekannten Zielen Bewertungen von Portalen vorlesen, oder Gebrauchtwagenhändler, die das Auto gar nicht anschauen sondern nur den Schwacke-Wert ausrechnen. Seth Godin schreibt, das diejenigen, die Arbeiten ausüben, die sich streng nach Anleitung durchführen lassen, alle stark steigendem Kostendruck unterliegen werden oder schon tun.

Es ist die Industrialisierung der Arbeitsbereiche, zunächst Werkstücke, dann einfache Dienstleistungen (die jedoch am Ort verbleiben), jetzt Beratung. Alles wird industrialisiert und folgt konsequent dem günstigsten Anbieter, wenn es keine signifikanten inhaltlichen Unterschiede gibt.

Es kommt auf das Besondere an

Sowohl Dueck als auch Godin sagen: es kommt auf das Besondere an, das der einzelne einbringt oder eben nicht.

Bei Dueck lautet der Aufruf an jeden Einzelnen: Professionalität ist gefragt. Das schließt soziale Kompetenz ebenso ein wie Macher-Qualitäten, als auch die Fähigkeit, etwas darzustellen, einen Sinn zu stiften und kreativ zu sein. Und schliesslich ist es der eigene Antrieb, der Menschen zu sogenannten Professionals macht, nicht rein extrinsische Faktoren. Dueck spricht vom Erschaffen von Arete, einem Symbol für die Schönheit, die jeder als solche erkennt.

Seth Godin ruft uns dazu auf, ein Linchpin zu werden. Linchpin (engl. Herzstück, Stütze, Achsnagel, Dreh- und Angelpunkt). Dies geht nach Godins Dafürhalten nur, indem jeder seine ganz spezielle Kunst erschafft, die für sich genommen jeweils ein Geschenk an jemanden sein kann, indem man auch auf sein Bauchgefühl hört. Er bringt als Beispiel den Kellner, dessen wahre omnipräsente Aufmerksamkeit und Freundlichkeit nicht durch ein Handbuch beschrieben werden und nicht von jemandem reproduziert werden kann, der nicht von sich aus so sein möchte. Dieser Kellner gibt seine Kunst als Geschenk an die Gäste und das Restaurant und ist doch wahrscheinlich zufriedener als der Kollege, der die Minuten zählt. Godin schreibt mehr vom Künstler als vom Linchpin, mir erscheint ersteres als das zentrale Konzept seines Buches.

Was für Gunter Dueck der Professional, ist für Seth Godin der Künstler (wobei das englische »artist« viel schöner klingt).

Professionelle Intelligenz

Als gelernter Mathematiker strukturiert Dueck die PQ, die professionelle Intelligenz in ihre Teilbereiche (alle Zitate aus dem Buch):

  • IQ- »die normale Intelligenz des Verstandes«
  • EQ – »die emotionale Intelligenz des Herzens und der Zusammenarbeit«
  • VQ – »die vitale Intelligenz des Instinktes und des Handelns«
  • AQ – »die Intelligenz der Sinnlichkeit (›Attraction‹) und der instinktiven Lust und Freude«
  • CQ – »die Intelligenz der Kreation (›Creation‹) oder der intuitiven Neugier«
  • MQ – »der ›Sinn für Sinn‹, also die Intelligenz der Sinnstiftung und des intuitiven Gefühls (›meaningful‹, bedeutsam)«

Die Häufung des Wortes »intuitiv« fällt auf, und so verbringt Dueck auch einige Kapitel mit Lösungsansätzen, wie denn Menschen diese verschiedenen Arten von Intuition erwerben können. Immer geht es um angeleitete Erfahrung durch einen Professional, was im heutigen Lehrsystem trotz Engagement mancher Lehrer leider nicht wirklich darstellbar ist. Und es hängt auch nicht nur am (Hoch-)Schulsystem, sondern am Ökosystem aus Eltern und sozialem Umfeld. Dieses Umfeld hat gravierende Auswirkungen, wie auch der Deutsche Lernatlas zeigt, den die Bertelsmann Stiftung jetzt vorgestellt hat, der Spiegel berichtet in der aktuellen Ausgabe darüber.

Somit ist bei Dueck die konkrete Handlung, das eigene Umfeld und das der Kinder positiv zu beeinflussen, um darin Professionals heranwachsen zu sehen und sie zu trainieren.

Die Kunst des eigenen Schaffens und das Schaffen der eigenen Kunst

Im Fokus steht bei Godin dagegen das Tun. Godin sieht als konkrete Handlung, sich selbst dazu zu entscheiden, ein Linchpin zu werden bzw. zu sein, und der Akt des Tuns. Und wenn das im momentanen Arbeitsumfeld nicht geht, sich entweder ein neues zu suchen oder im ehrenamtlichen Bereich einen Mehrwert zu liefern. Verbunden mit dem Konzept der eigenen Kunst zeigt er Hindernisse auf, die einem beim Erschaffen der eigenen Kunst – er spricht von »der Arbeit« – zuwiderlaufen, und Lösungsansätze.

Diese Kunst, so schreibt Godin, könne eben nicht fest eingepreist werden, sondern trage zu einer Kultur des Schenkens bei. Das Schenken wiederum bereichere ja nicht nur den Beschenkten, sondern auch den Schenkenden selbst, da es dessen Reputation mehre und sich dies beizeiten real manifestieren könne. Dies wirke natürlich auf Dauer nicht bei dumpf reproduzierten Commodity-Geschenken, sondern eher bei originärer Kunst. Das kann die mit Herzblut erbrachte, außergewöhnliche Dienstleistung von Mensch zu Mensch ebenso sein wie ein kostenloser Rat. In vielen Jobs ist das Schaffen von Kunst möglich, und wer sich dazu entscheidet, ein Linchpin zu werden, der wird sich dafür auch ein Umfeld suchen, in dem das möglich ist.

Die Kunst kommt übrigens auch bei Dueck vor – als Arete, als Begriff des Hervorragenden. Ein Professional oder eben ein Linchpin vermag es, Arete zu erschaffen. Und wiederum ist es egal, und zwar beiden Autoren, ob es sich dabei um eine Sache, ein geistiges Gut oder die Art einer Dienstleistung handelt.

Professional und Achsnagel

Beides sind auch Motivationsbücher, wobei meinem Empfinden nach Dueck eher extrinsisch motiviert, während Godin direkt auf die intrinsische Motivation hinzielt.

Wer hat nun recht? Ich meine beide. Dueck geht das Problem mehr von der sachlichen Seite an und bringt den emotionalen Teil mit ein, Godin kommt mehr von der emotionalen Seite und bringt den sachlichen Teil mit ein. Ist ja auch logisch, denn ersterer war Mathematikprofessor und Technologiechef bei IBM Deutschland, zweiterer ist Unternehmer und Marketingexperte. Und doch sind sie sich näher, als es auf den ersten Blick erscheint.

Linchpin erschien eineinhalb Jahre früher als Professionelle Intelligenz, und doch fast gleichzeitig mit dem dueckschen Vorgängerbuch »Aufbrechen!: Warum wir eine Exzellenzgesellschaft werden müssen«, das mehr die makroökonomischen Grundlagen der Veränderung der Arbeits- und Ausbildungswelt erläutert.

Kritiker

Beide haben ihre Kritiker. Dueck wird in den Amazon-Rezensionen zum Buch unter anderem vorgeworfen, er schriebe über weite Strecken ohne wirklich fundierte Begründung, und die Liste der für einen Professional erforderlichen Eigenschaften und Fähigkeiten übersteige ja wohl das, was ein normaler Mensch heute tun könne. Damit haben die Kritiker zweifellos recht und geben gleichzeitig ein Indiz dafür, dass sie das Ansinnen Duecks nicht verstanden haben: Das Leben wird kein Ponyhof mehr. Die Kompetenzen sind nicht so gemeint, dass jeder es  in allen zur Meisterschaft bringen muss, sondern ein Spektrum, in dem man sich der Gesamtheit bewusst sein sollte, jedoch durchaus eigene Schwerpunkte setzen kann. Dies erklärt Dueck auch.

Bei Godin wird in der Diskussion zum Wikipedia-Artikel über seine Person hinterfragt, wo aus seiner Historie er denn überhaupt die Kompetenz nähme, über Makroökonomie und Globalisierung zu schreiben. Auch hier wird von den Kritikern eine wissenschaftlichere Ausarbeitung verlangt, als Godin sie liefert. Selbst wenn Godin mehr Publizist denn Ökonom ist, tut das den Ideen, die er präsentiert, keinen Abbruch.

Für beide gilt: umgreifende Änderungen gingen in der Geschichte oftmals nicht von den in den jeweiligen Fachgebieten etablierten Wissenschaftlern allein aus, sondern im Zusammenwirken mit fachfremden und fachverwandten Querdenkern. Die Interdisziplinarität begünstigt doch gerade die Offenheit für Änderungen, weil eben jeder etwas anderes einbringt.

Der Dueck liest sich wie ein Dueck und der Godin liest sich wie ein Godin

Gunter Dueck nutzt im Buch seine Spannweite zwischen skurilen Geschichten und Strukturierung von Sachverhalten, was sich für mich immer angenehm liest. Das Lesen an sich ist hier keine Mühe, umso mehr bleibt Kapazität, um über das Gelesene nachzudenken.

Auch Seth Godin fällt mir leicht zu lesen – bzw. zu hören, da ich die ungekürzte Hörbuchfassung habe –, sein Stil ist jedoch mehr der eines Motivationsredners. Auch klar, schließlich kommt er mehr aus dem Marketing.

Ich fand beide Bücher sehr erhellend und motivierend und empfehle beide uneingeschränkt zur Lektüre: Professionelle Intelligenz: Worauf es morgen ankommt und Linchpin: Are You Indispensable?

(Foto: Joachim Schlosser auf Flickr, Lizenz CC-BY-SA)

 

 

 

Cover The Naked Presenter, Garr Reynolds

Lesen/Read: The Naked Presenter – Delivering Powerful Presentations, by Garr Reynolds

Since my copy of the book is in English language, I do provide the review in both German and English language.

Nackt präsentieren?

Was soll das denn sein? Garr Reynolds, der Autor, löst das Rätsel rasch auf. Nackt präsentieren heißt, ohne Waffen, also ohne schwergewichtigte Folienschlachten, und ohne sich hinter einem Rednerpult zu verschanzen auf sein Publikum zuzugehen und ein Art Gespräch mit Ihnen zu führen. Dialog statt Monolog. Zumindest ein gefühlter Dialog, wo ein echter nicht wirklich möglich ist.

Garr Reynolds lebt und arbeitet in Japan und ist der japanischen Philosophie verbunden. Das merkt man. Mir gefällt seine ruhige und unprätentiöse Art, seine Botschaft zu überbringen. Da schreibt einer, der in mehreren Kulturen zu Hause ist. Die Idee des Titels ist auch schon einige Jahre alt.

Garr Reynolds schreibt ein angenehmes Englisch, das auch mir als Nicht-Muttersprachler leicht fällt zu lesen. Mittlerweile ist jedoch auch die deutsche Übersetzung erschienen unter dem Titel »Naked Presenter: Wirkungsvoll präsentieren – mit und ohne Folien«. Über die Qualität der Übersetzung kann ich an dieser Stelle keine Einschätzung abgeben.

Natürlich präsentieren

Was macht nun das nackte Vortragen aus?

Keine Tricks. Keine Spielereien. Keine auswendig gelernte Rede.

Sondern eine Verbindung mit dem Publikum herstellen. Gespräch statt Auftritt. Inspiration statt Information. Fürs Publikum statt für sich selbst vortragen. Wenn Präsentationsmaterial verwenden, dann visuell statt textgebunden. Geschichten erzählen statt Fakten aufzählen. Kunst statt Fließband.

Bewußte Reduktion, selbstauferlegte Einfachheit, um die Zuhörer mit dem Thema zu faszinieren statt mit komplizierter Struktur und Mitteln.

Davon handelt »The Naked Presenter«.

Dieses schöne Buch nehme ich gerne in die Hand

The Naked Presenter, Chapter 4Bei »The Naked Presenter« stimmt auch die Art der Präsentation. Dieses Buch finde ich schön, trotzdem es ein Taschenbuch ist. Es hat eine sehr klare Struktur mit wenigen Kapitelebenen. Farbige Überschriften greifen diese schlichte Struktur auf und machen das Buch dennoch ein Stück außergewöhnlich. Ein wunderbarer Satzspiegel mit breiten Rändern und damit einer angenehmen Zeilenlänge bietet dem Auge genügend Halt beim Lesen. Ich habe nicht nachgemessen, es sieht jedoch nach einer auf den Kopf gestellten Neunerteilung aus.

Hilfreiche Illustrationen und Fotos verdeutlichen Kernsätze und erleichtern ihnen den Zugang zum Gedächtnis, wie beispielsweise das Foto zweier Jazzmusiker, um das Wesen von mitreißender Performance zu symbolisieren.

Optisch abgesetzte Einschübe anderer Experten zum Thema Präsentation wie Pam Slim , Sir Ken Robinson greifen einzelne Themen aus anderer Sicht auf, die wunderbar mit den Haupttext ergänzen. Auch machen Fotos der Experten die Einschübe persönlicher.

Wie immer man auch zu Stockfotos steht, die schöne Symbolfotos rund ums japanische rituelle Baden bringen sowohl Farbe als auch zusätzliche Ruhe ins Buch und helfen, den Spannungsbogen des Titels das ganze Buch über durchzuhalten. Auch dadurch mutet das Buch nicht belehrend an, sondern sogar entspannend, weil eben nicht dauernd die üblichen Anzugträger-steht-vor-Gruppe-Fotos dominieren (anders als in Toastmasters-Büchern). Und Reynolds beziehungsweise sein Gestalter nutzen die Symbolfotos auch nicht exzessiv. Zu jedem Kapitel ein Leitspruch, abgesetzt in großer, weißer Schrift auf farbiger Doppelseite, beispielsweise von John Cleese, Bruce Lee, Mahatma Gandhi,  Philippe Starck, Aristoteles. So widerstehen sie der Versuchung, hinter die Leitsätze ein Foto zu packen. Ohne macht sich das sehr gut.

Das beste Buch übers Präsentieren, das ich bisher gelesen habe

In meinem Schaffen durfte ich schon mit einigen Schulungen, Schulungsunterlagen, Büchern und Websites zum Thema Vortrag und Präsentation arbeiten. »The Naked Presenter« ist bislang deutlich das beste, was ich in Händen hielt, gerade weil es nicht technokratisch bestimmte Methoden vorschreibt, sondern versucht, etwas über das Gefühl beim Präsentieren zu vermitteln.

Lesen Sie dieses Buch. (Amazon-Link »Naked Presenter: Wirkungsvoll präsentieren – mit und ohne Folien« oder auf englisch ”The Naked Presenter: Delivering Powerful Presentations With or Without Slides (Voices That Matter)“)

Presenting naked?

 Now, what is that gonna be? Garr Reynolds, the author, unleashes the puzzle quickly. Presenting naked means approaching your audience without weapons, so without heavyweight slide battles, and without hiding behind a lectern, but to conduct a conversation with them. Dialogue instead of monologue. A dialogue perception at least, in case a real one is not possible.

Garr Reynolds lives and works in Japan and seems addicted to japanese philosophy. One can read that. I like his calm and unpretentious style of delivering his message. Clearly there writes someone being home in multiple cultures. The idea of the title is some years old already.

Garr Reynolds writes a pleasant English that I as non native speaker can read easily.

Presenting naturally

So what is the core of a naked presentation?

No tricks. No gambling. No recited speech.

Instead connect with the audience. Conversation rather than performance. Impact rather than information. For the audience rather than for oneself. If using material at all, then visual rather than text based. Storytelling rather than fact counting. Art rather than assembly line.

Conscious reduction, self-imposed simplicity, in order to fascinate the audience about the topic instead of complicated structure and means.

That is “The Naked Presenter”.

This beautiful book I like taking in my hands

The Naked Presenter - Quote from John CleeseIn “The Naked Presenter” the style of presentation matches its contents. I rate this book as beautiful, despite the fact being paperback. It has got a clear structure with few levels of chapters and sections. Colored headlines take this sober structure and yet make the book a bit extraordinary. A wonderful type area with broad margins and a resulting comfortable line length allow the eye to rest while reading. I did not measure, but for me it looks like a nine-part layout flipped upside down.

Useful illustrations and photos emphasize core messages and make it easier for them to reach memory. The photograph of two jazz musicians for example symbolizes the art of a carring away performance.

Visually separated insertions of other experts on the theme of presentation like the one of Pam Slim or Sir Ken Robinson pick upon particular topics from another viewpoint, nicely complementing the main text. Photos of the experts make the insertions more personal.

Whatever your take on stock photos is, the nice symbol photos about japanese ritual bathing add color as well as calmness to the book. They help keeping the storyline of the title over the whole book. And thanks to that, the book does not appear to be teaching but relaxing, exactly because not the usual person-with-suit-in-front-of-group photos dominate (other than in Toastmasters books). Reynolds or respectively his designer do not overuse the symbol photos. For each chapter there is a lead quote, visually separated in big, white font on colored background, e.g. from John Cleese, Bruce Lee, Mahatma Gandhi, Philippe Starck, Aristotele. So they resisted the temptation to add a photo behind each of the quotes. Without, it is just great.

The best book on presentation I ever read

In my career I had the opportunity to work with multiple trainings, training material, books and websites on the topic of speech and presentation. “The Naked Presenter” is clearly the best so far that I got in my hands, especially because it does not impose technocratic methods, but tries to transport something about the feeling and the mood for presentation.

Read this book. (Amazon link “The Naked Presenter: Delivering Powerful Presentations With or Without Slides“)

Buchcover "Raus aus der Grübelfalle" von Nicola Fritze

Lesen: Raus aus der Grübelfalle von Nicola Fritze oder der innere Dialog Ihrer vielen Persönlichkeiten

»Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust«

…schrieb einst Johann Wolfgang von Goethe. »Was, nur zwei? Dutzende!« höre ich Nicola Fritze rufen. Und diese Seelen führen als innere Stimmen einen permanenten Dialog. Da streitet sich der innere Altruist mit dem inneren Egoist darüber, ob und was jetzt abends noch zu tun ist. Oder der Verbieter legt sich mit dem Karriereberater darüber an, wie es weitergehen soll. Und keine dieser Stimmen ist per se schlecht, denn jede möchte uns auf ihre Weise gut tun.

Nicola Fritze, die »Motivationsfrau«, vielen bekannt durch ihre Podcasts »Abenteuer Motivation« und den »Fritze-Blitz« hat kürzlich ihr erstes Buch »Raus aus der Grübelfalle« veröffentlicht. Ich finde, es ist ein echter Fritze geworden, mit Witz, Esprit und Futter zum Nachdenken.
Die verschiedenen Teile unserer Persönlichkeit unterscheiden sich demnach nicht durch ihr Ziel – alle wollen unser bestes – sondern in der Wahl der Wege. Ein gewinnbringender innerer Dialog entsteht laut Fritze dann, wenn wir all diesen Stimmen zunächst wohlwollend begegnen und ihre Bemühungen anerkennen.

Nach jedem dieser Dialoge in »Raus aus der Grübelfalle« folgt etwas über eine Seite mit konkreten Handreichungen, meist gegliedert in eine Erläuterung des Verhaltensmuster und einer kurzen Aufzählung mit möglichen Schritten zur Lösung. Da aus den Dialogen ja die Lösungsmuster auch schon erkennbar werden, finde ich diese Handreichungen als Wiederholung und Ergänzung überaus sinnvoll, es sind wirklich Wege »raus aus der Grübelfalle«.

Nicola Fritze hält nicht ganz durch. Nach gut zwei Dritteln wird aus dem kapitelweisen Dialog jeweils zweier innerer Stimmen, in den sich »die Fritze« dann einmischt, öfters nur noch ein Gespräch zwischen Fritze und einer inneren Stimme. Schade, denn ich fand davor die Unterhaltung verschiedener Persönlichkeitsteile eben den Witz des Buches, ohne diese wird es eher eine Belehrung der inneren Stimme.

Schön anzusehen – Typografie

Als jemand, der eher dichte technische Literatur gewohnt ist, die oftmals dementsprechend eng beschriebene Seiten hervorbringt, erschien mir »Raus aus der Grübelfalle« zunächst sehr dünn gesetzt, mit zu viel Platz. Doch beim Lesen selbst erweist sich das Format mit den locker durchschossenen Dialogen als hilfreich, läßt es dem Hirn doch kleine optische Pausen und damit Raum zum Sinnieren und selbst Denken. Jedes Kapitel hat sechs bis acht Seiten und beginnt mit einer eigenen Überschriftsseite ganz untypisch auf der linken Seite (normalerweise setzt man neue Kapitel auf einer rechten Seite). Die Überschriftsseiten sind optisch ansprechend gestaltet mit einem Motto, der eigentlichen Kapitelüberschrift und beinhaltet auch eine thematisch passende Strichzeichnung im Comic-Stil von Christian und Fabian Jeremies. Ich hätte mir dazu eine Numerierung der Kapitel gewünscht, um leichter ein bestimmtes Thema wiederzufinden.

Die Handreichungen sind durch einen leicht grauen Hintergrund optisch abgesetzt und mit dem selben Zielpunkt-Symbol versehen, das auch verwendet wird, wenn sich jeweils das erste mal »Fritze« in den Dialog der inneren Stimmen einmischt.

Am Ende jeden Kapitels steht unter der Überschrift »Noch eine Stimme« ein passendes Zitat von Philosophen, Literaten, Wissenschaftlern und anderen historischen Personen.

Ein hervorrangendes Detail finde ich die den Umschlag, der zwei Klappen zum Herausfalten mit den wichtigsten Grundprinzipien im Umgang mit seinen inneren Stimmen beinhaltet. Eine sehr schöne Idee!

Geschmunzelt habe ich übrigens über die verfrüht beendete Arbeit des Setzers: Finden sich doch auf der Impressumsseite unter dem FSC-Zeichen für die Papiersorte die nicht umgesetzten Anweisungen »((R im Kreis hochgestellt))« und »((kursiv))«.

So finde ich »Raus aus der Grübelfalle« sehr liebevoll gestaltet, und kann mich dennoch des Eindrucks bisweilen nicht erwehren, dass hier aus einer überschaubaren Menge Text ein Buch mit mehr als zweihundert Seiten gemacht werden sollte. Natürlich ist dies eine reine Unterstellung meinerseits, und selbst wenn dem so sein sollte: Es ist schön geworden!

»Fritze« als Mittler zwischen Engelchen und Teufelchen auf der Schulter

»Raus aus der Grübelfalle« liest sich locker an zwei Abenden weg, was auch der Tatsache geschuldet ist, dass der Textsatz durch die vielen Dialoge sehr locker ist und netto gar nicht so viel Netto-Text auf den brutto 207 Seiten steht. Ich fand’s zunächst unterhaltsam, zumal mir als eifrigen Podcast-Hörer die meisten Inhalte vertraut waren. Do würde es dem Anliegen nicht gerecht, »Raus aus der Grübelfalle« einfach nur wegzulesen.

Eben weil es eine literarisch leicht verdauliche Lektüre ist, kann man »Raus aus der Grübelfalle« ein zweites Mal in die Hand nehmen und nun ganz langsam in den kleinen Kapitelhappen durcharbeiten und sein eigenes Verhalten hinterfragen. »Raus aus der Grübelfalle« wird zum Arbeitsbuch, mit der »Fritze« als Mittler zwischen Engelchen und Teufelchen auf der Schulter.

7 Gründe, Störer und Angreifer in Präsentationen wertzuschätzen

Warum stört der Störer? Weil er stört, schon klar. Aber warum tut er das? Und was kann mir das als Vortragender eventuell sagen?

In ihrem Beitrag “Angriffe während der Präsentation” rät Julia Sobainsky zu drei Strategien, mit Angreifern in einem Vortrag umzugehen: entkräften, umdrehen, nicht ernst nehmen. In meinem Artikel möchte ich dies erweitern: Wertschätzen. Für die meisten Redner dürfte es im Vortrag selbst schwierig sein, zwischen einem Zwischenrufer und Angreifer zu unterscheiden, und deshalb erweitere ich die Themenstellung bewusst auf Zwischenrufer. Denn meist kommt auch ein Angriff nicht als Killerphrase wie “das hat schon vor 20 Jahren nicht funktioniert”, sondern als Frage. Und selbst nicht zielführende oder unangebrachte oder suggestive Fragen einfach abzubügeln kann ziemlich nach hinten losgehen, vor allem wenn sie von Schlüsselzuhörern vorgebracht werden. Weiterlesen

Lesen: Daniel Tammet – Elf ist freundlich und Fünf ist laut

[amtap amazon:asin=349142108X]

“…und Ihnen die Zuversicht vermitteln, dass es letzten Endes möglich ist, ein glückliches und produktives Leben zu führen. Ich bin der lebende Beweis dafür.”

Ein Savant ist ein Autist oder Asperger mit besonderen Fähigkeiten, wie etwa hoher Gedächtnisleistung, grandiosen Rechenkünsten oder besonderem Sprachverständnis. Synästhesie ist ein davon unabhängiges Phänomen, bei dem Menschen für bestimmte Buchstaben, Worte oder Zahlen andere Sinneseindrücke wie Formen, Farben, Gerüche oder Klänge spüren. Daniel Tammet vereint beide Phänomene, und er hat ein Buch über sich geschrieben: Elf ist freundlich und Fünf ist laut. Weiterlesen

Lesen: Eckart von Hirschhausen – Glück kommt selten allein

Welch eine Wohltat, dieser Hirschhausen. Obgleich man ihm berechtigterweise in jüngerer Zeit eine mediale Überpräsenz vorwerfen könnte, und er mit seinem Sendungsbewußtsein durchaus aneckt, tut mir dieses Buch über Glück einfach gut. Denn es ist mit einem Augenzwinkern geschrieben, es ist persönlich, und es erweitert den Horizont. Zumindest meinen. Nebenbei, aber nicht ganz nebensächlich ist das Glücksbuch auch das am schönsten gesetzte (im Sinne von Typografie) und gestaltete (im Sinne von grafischen Ideen) Buch, das ich seit langem in Händen hielt.

So ist schon das Lesen an sich eine Wohltat, weil das Layout und die Buchqualität stimmen. Ein schöner Seitenspiegel gibt dem Auge kurze Wege und viel Halt. Originelle Piktogramme sind sparsam und bedacht eingesetzt. Treffende, teilweise skurrile Fotos ergänzen den Text und ab und an gibt es eine schön gestaltete kleine Übungsaufgabe (Hirschhausen nennt dies “Bastelbogen”). Nicht zu vergessen sind die hervorragenden Glücksmomente von Lesern, die jeweils nach einem Kapitel auf einer eigenen Seite zu finden sind, und das schöne Daumenkino mit dem Pinguin in seinem Element.

Der Pinguin ist auch das Leitmotiv des Buches: Ein Pinguin sieht an Land behäbig aus, bewegt sich langsam und ungelenk. Im Wasser jedoch ist er ein eleganter, wendiger und unglaublich effizienter Schwimmer. Wasser ist die ideale Umgebung für den Pinguin. Der Pinguin wird nie gut klettern können, an wievielen Workshops und Trainings dazu er auch teilnimmt. Jeder hat seine natürliche Umgebung, in der er gut ist. Es geht nur darum, diese zu finden.

Was aber, wenn die ideale Umgebung für einen selbst nicht die ist, die man sich immer vorgestellt hat? Dazu gibt Hirschhausen nur wenig Hilfestellung. Der Prozeß, sich mit seiner persönlichen idealen Umgebung anzufreunden, wird für manche schmerzlich sein, auch wenn sie darin viel besser bestehen können. Denn ein Pinguin, dessen größter Traum eben das Klettern auf Bäumen ist, wird davon nicht so einfach lassen wollen. Deswegen ist es hilfreich, dass das Glück nicht nur vom eigenen Wohlfühlen in der idealen Umgebung kommt, sondern auch noch aus anderen Bereichen.

Das Thema Glück gliedert Hirschhausen in fünf Bereiche:

  1. Das Glück der Gemeinschaft. Das Glück mit anderen ist hier Thema, und daß man trotzdem nicht den anderen für sein Glück verantwortlich machen kann.
  2. Das Glück des Zufalls. Glück läßt sich nicht planen. Es läßt sich nur fördern. Und manchmal kommt es unverhofft. Wer die Augen offen hält, hat mehr davon.
  3. Das Glück des Moments, des Genusses. Wer aber die ganze Zeit nur genießt, ist auch nicht glücklicher. Der Wechsel macht’s
  4. Das Glück der Selbstüberwindung. Glück kommt mit dem Tun. Kreativität und Produktivität als Quellen des Glücks, ganz nach dem Leitsatz “Jeder ist seines Glückes Schmied, aber nicht jeder Schmied ist glücklich.” Aber auch “Flow” statt “Schweinehund”.
  5. Das Glück der Fülle. Hier geht es um die Muße, um das Naturerlebnis, die Stille, und Spiritualität.

Dieses Buch ist derart positiv, dass wohl manche damit hadern werden. Diese könnten sich dann überlegen, weshalb sie ein Problem mit Optimismus haben, und wie sie fremdem Optimismus selbst offener und optimistischer gegenübertreten können.

Hirschhausens Glücksbuch hat das Zeug, meinen Buchpreis “Most life-changing book 2010” zu gewinnen.

Lesen Sie dieses Buch. Es wird Ihnen gut tun.

Gelesen: Thorsten Havener – Ich weiss, was du denkst

Thorsten Haveners Buch ist sehr viel besser, als der Titel vermuten lässt. Gut verständlich führt er in die Tradition der Gedankenleser ein, erklärt Prinzipien der Wahrnehmung und Signale des Körpers und gibt – wo angebracht – weiterführende Literaturhinweise. Mir gefällt der positive Grundton des Buches.

Hier geht es nicht darum, einen Vorteil aus genauem Beobachten zu ziehen, sondern dem Leben eine positive Seite abgewinnen zu können. Gleichzeitig schärft es die Sinne für die Tricks und Verführungen in Werbung und Verkauf, die einem in der modernen Welt begegnen.

“Die Welt ist das, wofür wir sie halten”, mit dieser Kapitelüberschrift beginnt Havener sein Buch und erläutert darin, wie sehr sich Wirklichkeit und unsere Wahrnehmung ihrer unterscheiden können, und wie sich unsere Wahrnehmung wiederum auf unser Tun auswirkt. Darüber gibt es übrigens ein schönes Buch von Paul Watzlawick, welches ich in einem früheren Beitrag besprach.

Im nächsten Kapitel geht es um die Wechselwirkung von Gedanken und Aktionen des Körpers, und damit einen Kernbereich, den Havener für seine Kunst des “Gedankenlesens” nutzt. Jeder Körperteil spiegelt das Denken auf seine eigene Weise wider. Havener bietet in jedem Kapitel auch kleine Übungen und Selbstversuche, um das Gelesene am eigenen Leib zu erfahren.

Nach diesen Grundlagen geht es an die verschiedenen Formen der Suggestion und damit auch das bewußte Nutzen der obigen Wechselwirkungen bei sich selbst und anderen. Dabei verwendet Havener sowohl bewußte verbale Sprache als auch Körpersprache, um bestimmte Reaktionen hervorzurufen.

Es schließen sich drei kurze Kapitel an, welche einen Ausblick auf die weiteren Möglichkeiten geben wie etwa Mentaltraining. Noch wichtiger ist ihm aber das bewußte Leben, die positive Grundhaltung und das Denken außerhalb der ausgetretenen Pfade und Straßen. Havener lädt seine Leser ein, wach und aufmerksam durch Leben zu gehen und seinen Mitmenschen wohlgesonnen zu begegnen, und auf Pläne konkrete Taten folgen zu lassen. Denn so wird auch das eigene Leben bereichert. Und das, denke ich, ist eine erstrebenswerte Grundhaltung.

Thorsten Haveners Buch bei Amazon kaufen…

Gelesen: Gunter Dueck – Abschied vom Homo Oeconomicus: Warum wir eine neue ökonomische Vernunft brauchen

Gunter Dueck dürfte vor allem, aber nicht nur Mitgliedern der Gesellschaft für Informatik bekannt sein durch seine Kolumne im Informatik Spektrum “Dueck β-inside”. Mit diesem Buch legt er die definitive Antwort auf die brennende Frage vor: Warum verhält sich die Wirtschaft so, wie sie sich verhält? Antwort: Weil sich die Menschen anders verhalten, als es die Wirtschaftsforscher annehmen. Nämlich nicht vernünftig, sondern irrational und triebhaft.

Und genau deswegen hört auch keiner auf, wenn er genug hat. Arbeitnehmer nicht. Firmen nicht. Staaten auch nicht.

In seiner unnachahmlich ironischen, unterhaltsamen und zugleich lehrreichen Art bringt Gunter Dueck dem Leser die Facetten des Auf und Ab in der Makroökonomik und Mikroökonomik nahe und erklärt, warum die beiden so nahe beieinander liegen. Letztendlich geht es auf das Gefangenendilemma zurück (wer’s furchtbar kompliziert haben will, liest den Wikipedia-Artikel). Zwei Gefangene werden getrennt voneinander befragt und können sich nicht abstimmen. Schweigen beide, sitzen sie beide nur 5 Jahre. Gesteht einer und der andere schweigt, kommt er frei und der andere sitzt lebenslang. Gestehen beide, sitzen beide 20 Jahre. Wenn also vertrauen herrscht, kommen die beiden in Summe am besten davon. Herrscht jedoch Mißtrauen oder einer versucht, sich auf Kosten des anderen einen Vorteil zu verschaffen, sieht die Gesamtbilanz immer schlechter aus. Exakt dasselbe Muster sehen wir bei Preiskriegen von Firmen aller Arten im Markt. Hervorragende Begleitliteratur dazu ist übrigens auch Gunter Duecks Blog “Menschenpuffer” von Ende Februar.

Was tun? Wenn wir uns bewusst machen, wie die Mechanismen der aktuellen real gelebten Wirtschaft agieren und reagieren, ist der erste Schritt zur Besserung in Sicht, denn dann haben wir zumindest in begrenztem Umfang schon die Möglichkeit, uns zu entscheiden, wie wir selbst handeln wollen. Und das kann entweder nachhaltig und besonnen sein oder eben nicht. Von daher freue ich mich auch immer, dass meine Mitarbeiter und ich in unserer Arbeit die Freiheit haben, potentiellen Kunden ganz offen nicht nur zu sagen, was sie von uns brauchen, sondern eben auch, was sie für ihren ganz konkreten Fall nicht brauchen; auch wenn dies erstmal weniger Umsatz bedeutet. Es heißt aber eben auch, das Gleichgewicht und die Beziehung zum Gegenüber zu fördern.

Gunter Dueck schreibt eben dies, und illustriert seine Sicht der Dinge mit seinen Unnachahmlichen Gleichnissen und fingierten Managerreden. In aller Offenheit und Betroffenheit ist es für mich auch ein positives Buch, das zu lesen Spaß macht.

Bitte lesen Sie diesen Gunter Dueck! Je mehr Menschen dieses Buch lesen und ihr wirtschaften, ihr Verhalten im Arbeitsleben nur einen Tick danach ändern, desto rosiger könnte unser aller Zukunft aussehen.