Schlagwort-Archiv: Motivation

Foto von Tim Green

Die 6 besten Neujahrs-Posts im Web 2013

Das neue Jahr hat begonnen – mit reichlich Lesestoff. Sechs englischsprachige Blogposts über das, was jeder selbst beginnend mit dem Neujahr 2013 tun kann, möchte ich hier vorstellen. Alle dieser Artikel kreisen um die Themen den Kopf und andere Bereiche frei machen, Vorsätze fürs neue Jahr halten, Fit werden und bleiben und sich reflektieren.

Den Kopf und andere Bereiche frei machen

Wenn ich eine Aufgabe fertig gestellt habe, dann ist sie erst richtig fertig, wenn ich sie auch loslasse. Und nur dann kann ich mich voll und ganz der nächsten Aufgabe widmen. Diesen eindringlichen Rat gibt im Artikel What do you need to stop doing? David Allen, der Finder von Getting Things Done im Blog seines Unternehmens. Weiterlesen

Warum

Warum gibt’s diese Seiten? Welche Motivation steckt dahinter?

  • Weil ich gerne lese, und meine Eindrücke von Büchern gerne weitergeben möchte.
  • Weil Sie hier einige Anregungen zu Textsatz und dem Textsatzsystem \LaTeX bekommen.
  • Weil ich damit einen zentralen Platz im Netz habe, an dem ich Gedanken, Artikel und Fotos einstellen kann, ohne mir Nutzungsbedingungen irgendwelcher anderer Seiten bewußt machen zu müssen.
  • Damit Sie auch was vorfinden, wo Sie meine Seiten nun schon gefunden haben.

Gelesen: Thorsten Havener – Ich weiss, was du denkst

Thorsten Haveners Buch ist sehr viel besser, als der Titel vermuten lässt. Gut verständlich führt er in die Tradition der Gedankenleser ein, erklärt Prinzipien der Wahrnehmung und Signale des Körpers und gibt – wo angebracht – weiterführende Literaturhinweise. Mir gefällt der positive Grundton des Buches.

Hier geht es nicht darum, einen Vorteil aus genauem Beobachten zu ziehen, sondern dem Leben eine positive Seite abgewinnen zu können. Gleichzeitig schärft es die Sinne für die Tricks und Verführungen in Werbung und Verkauf, die einem in der modernen Welt begegnen.

“Die Welt ist das, wofür wir sie halten”, mit dieser Kapitelüberschrift beginnt Havener sein Buch und erläutert darin, wie sehr sich Wirklichkeit und unsere Wahrnehmung ihrer unterscheiden können, und wie sich unsere Wahrnehmung wiederum auf unser Tun auswirkt. Darüber gibt es übrigens ein schönes Buch von Paul Watzlawick, welches ich in einem früheren Beitrag besprach.

Im nächsten Kapitel geht es um die Wechselwirkung von Gedanken und Aktionen des Körpers, und damit einen Kernbereich, den Havener für seine Kunst des “Gedankenlesens” nutzt. Jeder Körperteil spiegelt das Denken auf seine eigene Weise wider. Havener bietet in jedem Kapitel auch kleine Übungen und Selbstversuche, um das Gelesene am eigenen Leib zu erfahren.

Nach diesen Grundlagen geht es an die verschiedenen Formen der Suggestion und damit auch das bewußte Nutzen der obigen Wechselwirkungen bei sich selbst und anderen. Dabei verwendet Havener sowohl bewußte verbale Sprache als auch Körpersprache, um bestimmte Reaktionen hervorzurufen.

Es schließen sich drei kurze Kapitel an, welche einen Ausblick auf die weiteren Möglichkeiten geben wie etwa Mentaltraining. Noch wichtiger ist ihm aber das bewußte Leben, die positive Grundhaltung und das Denken außerhalb der ausgetretenen Pfade und Straßen. Havener lädt seine Leser ein, wach und aufmerksam durch Leben zu gehen und seinen Mitmenschen wohlgesonnen zu begegnen, und auf Pläne konkrete Taten folgen zu lassen. Denn so wird auch das eigene Leben bereichert. Und das, denke ich, ist eine erstrebenswerte Grundhaltung.

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