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Das LaTeX-Einsteigerbuch

Meine Hilfe für gute Arbeiten und sonstige Texte, das LaTeX-Buch ist jetzt neu in der überarbeiteten 3. Auflage erschienen: Wissenschaftliche Arbeiten schreiben mit LaTeX, Mitp-Verlag, ISBN 978-3826658922

Eine lösungsorientierte Einführung in LaTeX mit allen Bereichen wie Graphiken, Tabellen, Literaturverwaltung, Verzeichnissen und Formeln.
Anders als andere Bücher habe ich dieses konsequent aus der Anwenderssicht geschrieben. Sie lernen, wie Sie mit LaTeX Dokumente schreiben können und nicht man möglichst ausgefuchst LaTeX programmiert. Denn dafür gibt es andere Werke.

Pressestimmen:

Mit dem Buch gelangt der Leser schnell zum fertigen Dokument, und damit hat auch der Autor das selbstgesteckte Ziel erreicht, dem Leser einen einfachen Einstieg in die Materie zu ermöglichen. Das Buch bietet für einen vergleichsweise guten Preis einen sinnvollen Umfang an Know-how für eine komplexe Materie.

linuxuser, 10/08

Dieses Buch ist definitiv ein sehr gelungenes, kompaktes Einsteigerbuch. [...] Auch als kleines Nachschlagewerk lassen sich zum Beispiel die Kapitel über Mathematik, Graphiken und Tabellen sehr gut verwenden.
[...] Ein rundum sehr empfehlenswertes Buch, welches ein grundsolides Basiswissen zu LaTeX vermittelt.

golatex.de, Dezember 2008

ShellOpen – Autostart-CDs mit HTML-Dateien

Zweck

Jeder, der schon einmal eine CD zu Demozwecken gebrannt hat, kennt das Problem vielleicht: Man will mit der autorun.inf-Datei ein HTML Dokument öffnen, was natürlich nicht direkt geht. Für verhältnismäßig viel Geld kann man als Abhilfe Programme kaufen, die aber im Kern alle nur aus ein bis zwei Aufrufen bestehen. Deswegen habe ich es selbst geschrieben und ShellOpen genannt. Weiterlesen

Gelesen: Dalai Lama – Das Buch der Menschlichkeit

Das geistige Oberhaupt der Tibeter, seine Heiligkeit der Dalai Lama, hat mit seinem „Buch der Menschlichkeit – Eine neue Ethik für unsere Zeit“ ein weiteres Werk über ethische Grundwerte vorgelegt.

Ausgehend von dem Grundbegriff des Mitgefühls, der eingehend erläutert und dessen Entstehung aus dem Streben nach Glück und dem Wesen der Wirklichkeit ausgeführt wird, baut der Dalai Lama alle weiteren Werte als Ableitungen von diesem Mitgefühl auf. So wird zunächst die Ethik des Einzelnen betrachtet, bevor die Verantwortung für das direkte Umfeld des Einzelnen, inklusive Medien, Erziehung und Umwelt ins Spiel kommt und den Bogen zur globalen Gesellschaft spannt. Dabei führt der Dalai Lama Konzepte wie Selbstbeschränkung, Tugend, Mitgefühl und Leid ein. Er vermeidet jedoch hehre Prinzipien, sondern setzt die Konzepte kritisch mit der realen Gesellschaft in Verbindung.

„Das Buch der Menschlichkeit“ steht über der engen Betrachtungsweise einzelner Religionen, sondern eröffnet neue Horizonte jenseits von Konfessionen oder Glaubenssätzen, denn – wie der Dalai Lama immer wieder anmerkt – alle Religionen zielen auf das Streben jedes einzelnen Menschen nach Glück ab und verwenden lediglich unterschiedliche Wege. Mich hat dieses Buch tief bewegt und meiner Ansicht nach hat der Dalai Lama eine Bibel vorgelegt, sowohl für diejenigen, die mit aus den Schriften des eigenen Glauben nicht viel bekommen können, als auch für Menschen, die nur ungern andere Ethiknormen als ihre eigenen gelten lassen wollen. Man kann dem Dalai Lama zweifellos vorwerfen, er sei ein abgehobener Weltverbesserer. Doch wo wären wir heute, wenn es nicht immer wieder Menschen gäbe, die jenseits der eingefahrenen Verhaltensweisen nach höherem suchten?

Gelesen: Petra Gerster, Christian Nürnberger – Der Erziehungsnotstand – Wie wir die Zukunft unserer Kinder retten

Unsere Kinder haben ein Problem. Und damit hat auch unsere Gesellschaft ein Problem. Spätestens die PISA-Studie lenkte das öffentliche Interesse auf die Bildung und zeigt doch nur die Spitze des Eisbergs. Denn ein öffentliches Interesse an Kindern wäre noch wichtiger. Unsere Gesellschaft zeigt sich in zunehmendem Maße familien- und kinderfeindlich, und ein Mangel an Werten ist offensichtlich. Unter dem Untertitel „Wie wir die Zukunft unserer Kinder retten“ legen das Ehepaar Petra Gerster und Christian Nürnberger eine Streitschrift vor, die zu Diskussionen anregen soll.

Es geht um Themen wie die weitverbreitete Laissèz-Faire oder Nichterziehung, also fehlenden Grenzen für Kinder, um das Bild der Schule in unserer Gesellschaft und die Bedeutung, die wir ihr beimessen. Sie betreiben Ursachenforschung in Sachen Verrohung und Vernachlässigung. Weiters beleuchten sie den momentanen Computer- und Internetwahn der Politik, die aus Mangel an Kompetenz glauben machen will, der Computer wäre das Allheilmittel der Bildung.

Gerster und Nürnberger schreiben nicht bloße Theorie auf. Sie sind selbst Eltern zweier Kinder, kommen also aus der „Praxis“. Natürlich kennen auch sie keine Patentrezepte, doch sie regen zur Diskussion an, und worüber nachgedacht wird, kann schließlich besser werden. Ich kann den beiden nur recht geben. Wenn wir unsere Gesellschaft und damit die Zukunft unserer Kinder retten wollen, dann müssen wir uns ändern. Wir – das schließt sowohl jeden einzelnen als auch die Rahmenbedingungen der Politik mit ein.

Gelesen: Paul Watzlawick – Wie wirklich ist die Wirklichkeit? Wahn, Täuschung, Verstehen.

Der Titel dieses Buches ist Programm. Was ist das, was wir als Wirklichkeit ansehen? Gibt es eine „objektive Wirklichkeit“? Wo liegen die Grenzen unseres Verstehens und Denkens? Auf unterhaltsame Weise, mit Hilfe von Anekdoten und Beispielen vermittelt Paul Watzlawick, Forschungsbeauftrager am Mental Research Institute in Palo Alto, CA, ein anderes Bild von Realität, das sich von unserer üblichen stark unterscheidet. Über vieles denken wir normalerweise nicht nach, sondern nehmen das meiste als gegeben hin. Verhaltensforscher, Philosophen und Physiker prägen unser Weltbild seit Jahrhunderten, doch alle Paradigmen sind stets im Fluß.

In drei Teile – Konfusion, Desinformation und Kommunikation – gegliedert, präsentiert Watzlawick unter anderem Beispiele aus geheimdienstlichen Tätigkeiten des 20. Jahrhunderts, sowie Ergebnisse psychologischer Experimente aus allen Etappen der Forschung.

Wie wirklich ist die Wirklichkeit? hat mich schwer beeindruckt. Vieles, was ich verstreut ab und an irgendwo aufgeschnappt hatte, finde ich in diesem Werk wieder. In meinen Augen ist es ein wichtiges Buch, weil es viele scheinbar gegebene und unabänderliche Wahrheiten relativiert, ohne ihre subjektive Korrektheit jedoch in jedem Fall in Frage stellen zu wollen. Denn Wirklichkeit ist nicht das, was ist, sondern das, was wir erleben.

Gelesen: Allan und Barbara Pease – Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken

Seit Monaten schon in den Bestsellerlisten, der ultimative Leitfaden vom Ehepaar Pease fürs Zusammenleben von Männern und Frauen. Ein echter Knüller, erklärt, warum Männer und Frauen verschieden sind. Dabei werden z.B. Situationen beschrieben wie: Beide liegen im Bett, er starrt an die Decke. Während sie eine halbe Seite sinniert, ob er überhaupt an ihr interessiert ist, und was ihre Verwandten damit zu tun haben, schaut er nur fasziniert einer Fliege zu, die mit dem Kopf nach unten landet.

Sehr empfehlenswert für alle, verstehen wollen, wie anders das andere Geschlecht denkt und warum das so ist. Und gleichzeitig so witzig geschrieben, daß es wahnsinnig unterhaltsam ist. Fazit: Sehr empfehlenswert.

Englischer Originaltitel: Why Men Don’t Listen and Women Can’t Read Maps

Gelesen: Wolfgang Körner – Der einzig wahre Opernführer

Schon mal in der Oper gewesen und wieder nicht gewußt, um was es geht? Keine Ahnung, was es mit den Morden und Liebesreigen von Aida bis Zauberflöte auf sich hat? Wer mit wem und warum, das bietet in unterhaltsamer Form dieser Opernführer. Nach der ein- bis vierseitigen Inhaltsangabe folgen noch die wichtigsten Informationen in Kürze: Der Kurztext für sehr Nervöse, also die Oper in einem Satz, das klingt dann etwa für Othello so: „Schlampige Frau paßt nicht auf ihre Sachen auf und kommt dadurch ums Leben. (Zwei Tote)“. Dazu kommen noch Tips für Pausengespräche, etwa für die Dreigroschenoper: „Vergleich der Verhältnisse im alten London mit jenen in Deutschland nach dessen Wiedervereinigung.“

Kurzum: Ein brillantes und völlig unverkrampftes Nachschlagewerk, das mir schon so manchen Theaterabend gerettet hat.