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Buchcover "Raus aus der Grübelfalle" von Nicola Fritze

Lesen: Raus aus der Grübelfalle von Nicola Fritze oder der innere Dialog Ihrer vielen Persönlichkeiten

»Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust«

…schrieb einst Johann Wolfgang von Goethe. »Was, nur zwei? Dutzende!« höre ich Nicola Fritze rufen. Und diese Seelen führen als innere Stimmen einen permanenten Dialog. Da streitet sich der innere Altruist mit dem inneren Egoist darüber, ob und was jetzt abends noch zu tun ist. Oder der Verbieter legt sich mit dem Karriereberater darüber an, wie es weitergehen soll. Und keine dieser Stimmen ist per se schlecht, denn jede möchte uns auf ihre Weise gut tun.

Nicola Fritze, die »Motivationsfrau«, vielen bekannt durch ihre Podcasts »Abenteuer Motivation« und den »Fritze-Blitz« hat kürzlich ihr erstes Buch »Raus aus der Grübelfalle« veröffentlicht. Ich finde, es ist ein echter Fritze geworden, mit Witz, Esprit und Futter zum Nachdenken.
Die verschiedenen Teile unserer Persönlichkeit unterscheiden sich demnach nicht durch ihr Ziel – alle wollen unser bestes – sondern in der Wahl der Wege. Ein gewinnbringender innerer Dialog entsteht laut Fritze dann, wenn wir all diesen Stimmen zunächst wohlwollend begegnen und ihre Bemühungen anerkennen.

Nach jedem dieser Dialoge in »Raus aus der Grübelfalle« folgt etwas über eine Seite mit konkreten Handreichungen, meist gegliedert in eine Erläuterung des Verhaltensmuster und einer kurzen Aufzählung mit möglichen Schritten zur Lösung. Da aus den Dialogen ja die Lösungsmuster auch schon erkennbar werden, finde ich diese Handreichungen als Wiederholung und Ergänzung überaus sinnvoll, es sind wirklich Wege »raus aus der Grübelfalle«.

Nicola Fritze hält nicht ganz durch. Nach gut zwei Dritteln wird aus dem kapitelweisen Dialog jeweils zweier innerer Stimmen, in den sich »die Fritze« dann einmischt, öfters nur noch ein Gespräch zwischen Fritze und einer inneren Stimme. Schade, denn ich fand davor die Unterhaltung verschiedener Persönlichkeitsteile eben den Witz des Buches, ohne diese wird es eher eine Belehrung der inneren Stimme.

Schön anzusehen – Typografie

Als jemand, der eher dichte technische Literatur gewohnt ist, die oftmals dementsprechend eng beschriebene Seiten hervorbringt, erschien mir »Raus aus der Grübelfalle« zunächst sehr dünn gesetzt, mit zu viel Platz. Doch beim Lesen selbst erweist sich das Format mit den locker durchschossenen Dialogen als hilfreich, läßt es dem Hirn doch kleine optische Pausen und damit Raum zum Sinnieren und selbst Denken. Jedes Kapitel hat sechs bis acht Seiten und beginnt mit einer eigenen Überschriftsseite ganz untypisch auf der linken Seite (normalerweise setzt man neue Kapitel auf einer rechten Seite). Die Überschriftsseiten sind optisch ansprechend gestaltet mit einem Motto, der eigentlichen Kapitelüberschrift und beinhaltet auch eine thematisch passende Strichzeichnung im Comic-Stil von Christian und Fabian Jeremies. Ich hätte mir dazu eine Numerierung der Kapitel gewünscht, um leichter ein bestimmtes Thema wiederzufinden.

Die Handreichungen sind durch einen leicht grauen Hintergrund optisch abgesetzt und mit dem selben Zielpunkt-Symbol versehen, das auch verwendet wird, wenn sich jeweils das erste mal »Fritze« in den Dialog der inneren Stimmen einmischt.

Am Ende jeden Kapitels steht unter der Überschrift »Noch eine Stimme« ein passendes Zitat von Philosophen, Literaten, Wissenschaftlern und anderen historischen Personen.

Ein hervorrangendes Detail finde ich die den Umschlag, der zwei Klappen zum Herausfalten mit den wichtigsten Grundprinzipien im Umgang mit seinen inneren Stimmen beinhaltet. Eine sehr schöne Idee!

Geschmunzelt habe ich übrigens über die verfrüht beendete Arbeit des Setzers: Finden sich doch auf der Impressumsseite unter dem FSC-Zeichen für die Papiersorte die nicht umgesetzten Anweisungen »((R im Kreis hochgestellt))« und »((kursiv))«.

So finde ich »Raus aus der Grübelfalle« sehr liebevoll gestaltet, und kann mich dennoch des Eindrucks bisweilen nicht erwehren, dass hier aus einer überschaubaren Menge Text ein Buch mit mehr als zweihundert Seiten gemacht werden sollte. Natürlich ist dies eine reine Unterstellung meinerseits, und selbst wenn dem so sein sollte: Es ist schön geworden!

»Fritze« als Mittler zwischen Engelchen und Teufelchen auf der Schulter

»Raus aus der Grübelfalle« liest sich locker an zwei Abenden weg, was auch der Tatsache geschuldet ist, dass der Textsatz durch die vielen Dialoge sehr locker ist und netto gar nicht so viel Netto-Text auf den brutto 207 Seiten steht. Ich fand’s zunächst unterhaltsam, zumal mir als eifrigen Podcast-Hörer die meisten Inhalte vertraut waren. Do würde es dem Anliegen nicht gerecht, »Raus aus der Grübelfalle« einfach nur wegzulesen.

Eben weil es eine literarisch leicht verdauliche Lektüre ist, kann man »Raus aus der Grübelfalle« ein zweites Mal in die Hand nehmen und nun ganz langsam in den kleinen Kapitelhappen durcharbeiten und sein eigenes Verhalten hinterfragen. »Raus aus der Grübelfalle« wird zum Arbeitsbuch, mit der »Fritze« als Mittler zwischen Engelchen und Teufelchen auf der Schulter.

Schwimmen im hier und jetzt

Foto: aus meiner Serie Impressionen Embedded World 2011

Wie oft tun wir das eine, fühlen etwas anderes und denken über etwas drittes nach? Aufgerüttelt durch einen Fritze-Blitz Podcast wurde ich mir dessen wieder gewahr, und jetzt beim Schreiben fiel mir auch ein Artikel zum Zauber des Augenblicks in die Hände. So auch kürzlich bei einem mehrtägigen Ausflug auf die Embedded World, bei der ich eines Abends zunächst einfach 15 Minuten schwimmend runterreißen wollte, um mich nach dem langen Stehen am Messestand etwas zu bewegen.

Doch dann fiel mir etwas besseres ein: Schwimmen im hier und jetzt. Ohne Gedanken an die Zeit. Ohne Druck. Ohne Leistungsziel. Ohne andere Gedanken. Den Augenblick genießen.

Bevor ich ins Becken steige, atme ich tief ein und aus, ich fühle, wie die Luft durch die Nasenflügel strömt. Ich spüre das Wasser, wie es beim Eintauchen an den Händen vorbeiperlt. Das Ende des Beckens ist nur wenige Züge entfernt. Bei jedem Zug im Brustschwimmen tauche ich mit dem Kopf unter Wasser, fühle und sehe, wie ich im kühlen Naß dahingleite.

Ich stoße mich nicht ab, sondern schwimme frei wieder los. Die Kraft zum Beschleunigen wende ich gerne auf und habe so mehr von dem kurzen Becken. Die Schultern spüren, wie sie bei der Kraulbewegung kreisen. Bei den ersten bewussten, großen Bewegungen nehme ich ein leichtes Knacksen wahr, zunächst in der Schulter, dann in der Wirbelsäule.

Die Arme ganz lang machen, spüren wie sich die Muskeln strecken. Die Wirbelsäule knackst wieder leicht. Den Ellenbogen bewusst aus dem Wasser heben, sich an dessen Kreisbewegung erfreuen. Die Bewegung fühlt sich so an, wie die Stange außen an den Rädern einer Dampflokomotive.

Atmen. Der Brustkorb hebt und senkt sich. Ich spüre in meinen Eingeweiden, wie das Zwerchfell arbeitet. Die Hände ganz weit unter dem Körper durchziehen. Das Wasser spielt um die Finger. Ich weiß nicht, ob der Stil genau so richtig ist, aber darauf kommt es auch nicht an. Es fühlt sich einfach gut an.

Unter mir ziehen die Fliesenfugen des Schwimmbeckens dahin. Ich sehe nur ganz wenige einzelne Schwebeteilchen im Wasser. Außer mir sind heute Abend nur noch zwei andere Schwimmer im Becken. Einer davon macht soeben eine Wende, und tausende Luftbläschen bilden für kurze Zeit einen weißen Vorhang unter Wasser. Weiter vorne rückt am Boden ein Ablaufdeckel ins Blickfeld. Ich weiß nicht, was er bedeutet, und es ist mir auch egal. Ich greife mit der Hand nach dem Beckenrand, um gemütlich zu wenden. Die Fliesen fühlen sich glatt an. Ein Finger liegt in einer Fuge. Die Kante der Fliese ist scharf, der Fugenzement dagegen rau. Wieder abstoßen, noch eine Bahn

Das Schwimmen hat heute etwas sehr meditatives. Ich zähle nicht die Bahnen, nicht die Züge. Und es macht Spaß, mit möglichst wenigen ruhigen Zügen das Becken zu durchqueren.

Ein Blick auf die Uhr an der Wand der kleinen Halle macht mir gewahr, dass über eine halbe Stunde vergangen ist und damit mehr als doppelt so viel, als ich mir vorgenommen hatte.

Fokussiere dich nicht immer auf das Ziel. Erfreue dich an der Tätigkeit, die dich dem Ziel näher bringt.

Was tut Ihnen gut?

Die eigene Sichtweise macht die Realität aus

Es ist zwar schon Mitte Januar, doch ich bekam einige Fragen, wie ich denn meinen Jahresanfangs-Tweet gemeint hätte, den ich als Jahresspruch auch per Audiobotschaft meinen Mitarbeitern sandte (was diese sehr begrüßten). Dieser lautete:

»Das neue Jahr unterscheidet sich vom alten dadurch, was du daraus machst. Es wird nicht ein gutes Jahr, sondern du machst es zu einem Guten.«

Was ist aber nun mit Gegebenheiten, die wir nicht beeinflussen können? Gibt es denn nicht Ereignisse, Entscheidungen und Erfahrungen, die uns zuteil werden, ohne dass wir sie verändern können?

Was ist Ihre spontane Reaktion auf meine Behauptung?

Wir können vieles tun.

Zunächst gilt: Handeln ist seliger denn reden. Es kommt durchaus aufs machen an. Wir können mehr beeinflussen, als wir denken. Natürlich haben unsere Handlungen wiederum Nebenwirkungen, die es zu bedenken gilt. Jemand, der sich steuerlich sehr stark belastet fühlt, könnte auswandern. Nebenwirkungen: vollständige Änderung des Lebens. Oder er hinterzieht Steuern. Nebenwirkungen: Damit macht er sich strafbar und riskiert entsprechende Strafen. Oder, wenn ihm eben wichtig ist, nicht viel Steuern zu zahlen, aber nicht wichtig ist, viel Geld zu besitzen, dann spendet er im großen Stil. Nebenwirkungen: ein gutes Gewissen.

Es gibt Ereignisse, die wir nicht beeinflussen können.

Ja. Die gibt es. Zum Beispiel im Beruflichen. Der Kunde, den wir bei einer Softwareevaluierung lange begleitet haben, gibt den Zuschlag jemand anders, obwohl es die ganze Zeit gut aussah und wir positive Rückmeldung bekamen. Am Ende gab es dann vielleicht andere Gründe als technische Überlegenheit und ROI, die in der Struktur und der Historie gelegen waren. Macht es das Jahr zu einem schlechten? Nun, zur finanziellen Erquickung des Vertriebsbeauftragten trägt dieses Ereignis freilich nicht bei. Aber haben wir nicht gut mit dem Kunden zusammengearbeitet? Das war doch eine schöne Erfahrung. Der Kunde hat ein positives Bild von uns bekommen. Menschlich war das Projekt ein Gewinn. Die Mitarbeiter haben durch die Aufgabenstellung dazugelernt. Und der Blick für interne Abhängigkeiten auf Kundenseite schärft sich fürs nächste Mal.

Ist das nicht Schönrednerei? Ist das nicht das, was Politiker im Amt regelmäßig tun, um wiedergewählt zu werden?

Wahrnehmung ist nicht Realität.

Zwischen positiver Sichtweise und Schönrednerei ist ein Unterschied. Ein Schönredner negiert Negatives (!), ignoriert oder verdreht Fakten, um anderen etwas vorzumachen. Er wirkt also nach außen. Ein Mensch mit positiver Sichtweise wirkt nach innen, auf sich selbst. Er sucht nach positiven Aspekten, und benennt dennoch Nachteile.

Der Opfer-Typus beklagte sich bei einer einstündigen Zugverspätung : »Oh, diese Bahn. Immer kommen alle Züge zu spät. Jetzt musste ich so lange warten. Ach, das das immer mir passieren muss.«

Ein Schönredner sagt vielleicht »Ach, die paar Minuten, und rein statistisch fällt das bei meiner Reisedauer gar nicht ins Gewicht. Und bei den vielen Zügen, die fahren, kann ja mal was danebengehen.«

Der Mensch mit positiver Sichtweise sagt wahrscheinlich eher »Ja, der Zug war leider eine Stunde verspätet, die ich gerne schon zu Hause verbracht hätte. Gottlob saß ich schon im Zug und hatte meinen Computer dabei. So konnte ich meine Arbeit beenden, nutzte auf diese Weise die Zeit.«

Dieselben Fakten. Drei verschiedene Sichtweisen. Und die Sichtweise wirkt ja auch wieder auf die eigene Motivation zurück, wie Julia Sobainsky in ihrem Blog schreibt.

Viele fokussieren sich gerne auf die Schattenseiten einer Begebenheit. Das finde ich durchaus hilfreich bei Begebenheiten, die ich selbst beeinflussen kann, denn auf diese Weise kann ich aus eigenen Fehlern oder Fehlern anderer lernen. Bei Ereignissen, die außerhalb meines Einflussbereiches liegen, ist der Lerneffekt jedoch sehr begrenzt. Hier verfällt man leicht im Jammerei, die einen runterzieht und demoralisiert. Was habe ich also davon?

Was bewirkt es Positives in mir, über den verlorenen Kunden zu jammern? Was hilft es mir, übers Wetter zu jammern? Was hilft es mir, über einen Arbeitsprozess in der Firma zu jammern, den ich nicht ändern kann? Nichts. Warum sollte ich dann die Begebenheit so sehen?

Roland Kopp-Wichmann hebt im Beitrag über die Wahrnehmung der Welt besonders den Unterschied zwischen Realität und Wahrnehmung hervor, und weist darauf hin, dass »unser Modell von der Welt, das unser Gehirn entwirft, richtig ist […], wenn das Modell für uns funktioniert«. Ich möchte noch weiter gehen und meine, dass wir durchaus in der Lage sind, unsere Sicht der Dinge zu beeinflussen. Dazu empfehle ich auch meine Buchbesprechung zu »Wie wirklich ist die Wirklichkeit« von Paul Watzlawick, welcher den Konstruktivismus einem breiten Publikum bekannter gemacht hat. Und Artarra legt uns in ihrem Blog den Vorteil von Enthaltsamkeit bei Nachrichten dar.

Ich habe immer die Wahl, wie ich etwas bewerte.

Egal was geschieht: Wie ich diese Realität wahrnehme, ist meine Sache. Und dadurch kann das Jahr schon besser werden.

Also, werde ich etwas genauer (was nun nicht mehr in einen Tweet passt):

Das neue Jahr unterscheidet sich vom alten dadurch, was du daraus machst und wie du es siehst. Es wird ein gutes Jahr, wenn du dein Möglichstes dazu tust und alles andere neugierig und positiv aufnimmst.

Lesen: Eckart von Hirschhausen – Glück kommt selten allein

Welch eine Wohltat, dieser Hirschhausen. Obgleich man ihm berechtigterweise in jüngerer Zeit eine mediale Überpräsenz vorwerfen könnte, und er mit seinem Sendungsbewußtsein durchaus aneckt, tut mir dieses Buch über Glück einfach gut. Denn es ist mit einem Augenzwinkern geschrieben, es ist persönlich, und es erweitert den Horizont. Zumindest meinen. Nebenbei, aber nicht ganz nebensächlich ist das Glücksbuch auch das am schönsten gesetzte (im Sinne von Typografie) und gestaltete (im Sinne von grafischen Ideen) Buch, das ich seit langem in Händen hielt.

So ist schon das Lesen an sich eine Wohltat, weil das Layout und die Buchqualität stimmen. Ein schöner Seitenspiegel gibt dem Auge kurze Wege und viel Halt. Originelle Piktogramme sind sparsam und bedacht eingesetzt. Treffende, teilweise skurrile Fotos ergänzen den Text und ab und an gibt es eine schön gestaltete kleine Übungsaufgabe (Hirschhausen nennt dies “Bastelbogen”). Nicht zu vergessen sind die hervorragenden Glücksmomente von Lesern, die jeweils nach einem Kapitel auf einer eigenen Seite zu finden sind, und das schöne Daumenkino mit dem Pinguin in seinem Element.

Der Pinguin ist auch das Leitmotiv des Buches: Ein Pinguin sieht an Land behäbig aus, bewegt sich langsam und ungelenk. Im Wasser jedoch ist er ein eleganter, wendiger und unglaublich effizienter Schwimmer. Wasser ist die ideale Umgebung für den Pinguin. Der Pinguin wird nie gut klettern können, an wievielen Workshops und Trainings dazu er auch teilnimmt. Jeder hat seine natürliche Umgebung, in der er gut ist. Es geht nur darum, diese zu finden.

Was aber, wenn die ideale Umgebung für einen selbst nicht die ist, die man sich immer vorgestellt hat? Dazu gibt Hirschhausen nur wenig Hilfestellung. Der Prozeß, sich mit seiner persönlichen idealen Umgebung anzufreunden, wird für manche schmerzlich sein, auch wenn sie darin viel besser bestehen können. Denn ein Pinguin, dessen größter Traum eben das Klettern auf Bäumen ist, wird davon nicht so einfach lassen wollen. Deswegen ist es hilfreich, dass das Glück nicht nur vom eigenen Wohlfühlen in der idealen Umgebung kommt, sondern auch noch aus anderen Bereichen.

Das Thema Glück gliedert Hirschhausen in fünf Bereiche:

  1. Das Glück der Gemeinschaft. Das Glück mit anderen ist hier Thema, und daß man trotzdem nicht den anderen für sein Glück verantwortlich machen kann.
  2. Das Glück des Zufalls. Glück läßt sich nicht planen. Es läßt sich nur fördern. Und manchmal kommt es unverhofft. Wer die Augen offen hält, hat mehr davon.
  3. Das Glück des Moments, des Genusses. Wer aber die ganze Zeit nur genießt, ist auch nicht glücklicher. Der Wechsel macht’s
  4. Das Glück der Selbstüberwindung. Glück kommt mit dem Tun. Kreativität und Produktivität als Quellen des Glücks, ganz nach dem Leitsatz “Jeder ist seines Glückes Schmied, aber nicht jeder Schmied ist glücklich.” Aber auch “Flow” statt “Schweinehund”.
  5. Das Glück der Fülle. Hier geht es um die Muße, um das Naturerlebnis, die Stille, und Spiritualität.

Dieses Buch ist derart positiv, dass wohl manche damit hadern werden. Diese könnten sich dann überlegen, weshalb sie ein Problem mit Optimismus haben, und wie sie fremdem Optimismus selbst offener und optimistischer gegenübertreten können.

Hirschhausens Glücksbuch hat das Zeug, meinen Buchpreis “Most life-changing book 2010” zu gewinnen.

Lesen Sie dieses Buch. Es wird Ihnen gut tun.