EDUCON2013_Simulink_m-1

22 Professoren spielen LEGO Mindstorms mit Simulink ‒ IEEE EDUCON 2013 in Berlin

Die dritte Woche in Folge ein Artikel aus der Praxis, aber wieder ganz anders: Heute war der Workshop-Tag der IEEE EDUCON 2013 in Berlin, der jährlich wandernd stattfindenden Annual Global Engineering Education Conference.

Wir waren ebenfalls vertreten mit dem Workshop »LEGO Mindstorms with MATLAB & Simulink for Teaching Controls, Robotics and Mechatronics«. Es ist schon ein faszinierender Anblick 22 Professoren aus aller Welt ‒ von Katar über USA bis Russland und Australien ‒ beim »Lego-Spielen« mit Simulink zuzusehen.

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Nao und Anna

Tanzen im Rampenlicht – Die Verbindung zwischen Robotik, Videoverarbeitung und Kunst

Ich mag Messen und Konferenzen, da nirgendwo sonst die Möglichkeit hat, mit so vielen verschiedenen Menschen, die ganz verschiedene Dinge erschaffen, an einem einzigen Tag zu sprechen. Die Embedded World, die jedes Jahr Ende Februar in der Messe Nürnberg stattfindet, ist eine solche Veranstaltung. Jedes mal ist es wunderbar, die Breite der Themen zu sehen, zu denen uns Leute ansprechen, und es macht Spaß, mit ihnen zu diskutieren und herauszufinden, welche unserer Tools rund um MATLAB & Simulink sie erfolgreich machen können.

Dies ist die deutsche Fassung meines Blog Posts »Dancing in the spotlight – The intersection between robotics, video processing and art«, der im Blog »MATLAB Spoken Here« erschien.

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SE 2013 – Dinner

Eindrücke aus dem Workshop SEUH 2013 und der Software Engineering Multikonferenz 2013

Auf dem Workshop »Software Engineering im Unterricht an Hochschulen 2013«, der Bestandteil der Software Engineering Multikonferenz 2013 war, gab es einiges, was mir hängen blieb. Die Konferenz fand statt an der RWTH Aachen, die ja schon Erstsemester Roboter mit MATLAB und Lego Mindstorms bauen lässt, und ich freute mich besonders, dass wir dieses Ereignis sponserten. Ein paar Gedanken sind mir besonders aufgefallen, diese möchte ich hier teilen. Weiterlesen

Simulink Baggersteuerung

Papa, was arbeitest du eigentlich bei MathWorks?

Oder wie es Wibke Ladwig in ihrer Blogparade zum Thema schwer erklärbare Berufsbilder formuliert:

»Ich stelle fest, dass wir alle kaum mehr richtige Jobbezeichnungen habe. Also welche, die gemeinhin verstanden werden.«

Als mich nun mein Sohn fragte »Papa, was arbeitest du eigentlich jetzt bei MathWorks?«, da musste eine allgemein verständliche Antwort her (Der junge Mann ist sechs und spricht MathWorks mittlerweile ebenso einwandfrei aus wie MATLAB). Dieselbe Frage bekommt man auch auf Konferenzen und bei anderen Gelegenheiten gestellt, bei denen man eben Menschen trifft. Die Antwort: Weiterlesen

Spracherkennung am Smartphone

7 Dinge, die Apple’s Siri auf dem iPhone können sollte

Hach, iPhone und Siri. Es ginge ja durchaus noch besser. Seit dem iPhone 4S können wir dank einer Software zur Spracherkennung namens Siri mit dem Apple-Telefon reden, und – je nach Konfiguration – das Telefon mit uns. Das hat einen großen Vorteil, denn jetzt muss man niemanden mehr anrufen, wenn man eigentlich nichts zu sagen hat, aber trotzdem das Telefon ans Ohr halten möchte. Seit ihrem Erscheinen erheiterte Siri, wegen der weiblichen Stimme hier mit entsprechendem Artikel versehen, durch vorhersehbare Nonsense-Antworten auf Nonsense-Fragen Teile der Blogosphäre, und ab und an auch durch Nonsense-Antworten auf durchaus berechtigte Kommandos.

Ich selbst nutze Siri nur relativ selten, weil viele meiner Standardaufgaben für das Apple iPhone durch Siri noch nicht abgedeckt sind. Nachdem ich kein Android-Gerät besitze, kann ich nicht beurteilen, ob Google hier in einzelnen Bereichen schon weiter ist. Insgesamt freut es mich, wenn einer vorprescht, weil dann auch die jeweils konkurrierende Plattform nachziehen wird.

Folgende Aufgaben würde ich mir auf dem iPhone durch Siri abgedeckt wünschen.

  1. Häufig wiederkehrende Kommandos lokal auswerten. Abhängig von der Komplexität des Kommandos und der verfügbaren Internetverbindung hat Siri auf dem iPhone eine ziemlich lange Latenz. Es würde mich freuen, wenn von mir häufig verwendete Fragen lokal auf dem Gerät ausgewertet werden könnten und die Antwortzeit so verbessert würde. Weiterlesen

EPS Drucker für Windows 7

EPS einfach automatisch erzeugen

Jeder, der LaTeX unter Windows nutzt, kennt das Problem: Die meisten Anwendungen, mit denen man seine Graphiken erstellt, können kein Encapsulated PostScript (EPS) exportieren, und wenn man sich einen PostScript-Drucker einrichtet, stimmt die BoundingBox nicht und man muss jedes Mal per Hand nacharbeiten, was sich bei einer großen Anzahl von Graphiken als überaus lästig erweist. Doch Abhilfe naht. Denn ähnlich wie das Erzeugen von PDF lässt sich auch diese Aufgabe automatisieren.

Die Originalfassung dieser Anleitung entstand im April 2008. Nach mehreren Aktualisierungen gibt’s jetzt (2013) die (für mich) funktionierende Fassung für Windows 7 64-bit.

Danke an zahlreiche Kommentatoren, die zur aktuellen Fassung der Anleitung beigetragen haben. Wenn Ihnen diese Anleitung hilft, dann interessiert Sie bestimmt auch das LaTeX-Lern-Buch.

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Wege Berg

Lesen: Stephen Covey – Die 7 Wege zur Effektivität: Prinzipien für persönlichen und beruflichen Erfolg

Stephen Coveys Buch »Die 7 Wege zur Effektivität – Prinzipien für den persönlichen und beruflichen Erfolg« von 1989, im Original »7 Habbits of Highly Effective People« ist ein Klassiker der Sachbuchliteratur, und bietet die Basis für die Arbeit am eigenen Selbst überhaupt. Auch heute, dreiundzwanzig Jahre nach dem Erscheinen, haben »Die 7 Wege zur Effektivität: Prinzipien für persönlichen und beruflichen Erfolg« nichts an Relevanz verloren, eher durch die Beschleunigung und Verdichtung sowohl der Arbeitswelt als auch des privaten und gesellschaftlichen Lebens noch an Bedeutung gewonnen.

Warum noch eine Buchbesprechung, wo es doch schon so viele im Netz zu finden gibt? Weil mich das Buch berührt, und weil es mir beim Verstehen und Anwenden hilft, darüber zu schreiben. Weil ich noch lange daran zu arbeiten habe.

Prinzipienorientiertes Leben

Covey stellt die Prinzipien, von denen er bescheiden schreibt, er hätte sie ja lediglich gefunden und aufgeschrieben, also universelle Grundlagen für wertvolles Leben dar. Er nennt sie Bestandteil einer Charakterethik, die in früheren Jahrhunderten von Philosophen noch gelehrt wurde.

Laut Covey wurde sie aber seit Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts zunehmend von der Persönlichkeitsethik, die mehr auf oberflächliche Auswirkungen und symptomatische Verbesserung setzt, verdrängt wurde. Viele dieser Techniken hätten im Fokus, wie man schnell beliebt würde oder Karriere machen könnte. Dabei fehlte jedoch die Basis für wirklich nachhaltigen Erfolg und inneren Frieden. Viele nach aussen erfolgreiche Menschen beklagten deshalb eine innere Leere.

Die Wege – Prinzipien

In der deutschen Ausgabe ist das englische Wort »habit« mit »Weg« übersetzt. Schon das Vorwort weist darauf hin, dass dies zwar keine wörtliche Übersetzung ist, das Konzept »habit« jedoch über die wörtliche Entsprechung »Gewohnheit« hinaus ginge. Das stimmt, auch der Begriff »Verhalten« spielt mit hinein. Es wurde so der Begriff »Weg« gewählt, um alles einzuschließen, das zur Effektivität führt.

Die Sieben Wege beginnen mit drei Wegen zum persönlichen Erfolg, dem drei Wege zum öffentlichen Erfolg folgen. Der siebte Weg umfasst alle anderen.

  1. Proaktiv sein.
  2. Schon am Anfang das Ende im Sinn haben.
  3. Das Wichtigste zuerst.
  4. Gewinn-Gewinn denken.
  5. Erst verstehen, dann verstanden werden.
  6. Synergien schaffen.
  7. Die Säge schärfen.
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MIT Panorama

Boston im Januar 2013

Vielen Dank für 11 wunderbare Tage in Boston im Kreise von MathWorks-Kollegen aus aller Welt. Dieses jährliche Treffen bedeutet Ergebnisse und Inspiration, Spaß und viel Arbeit. Und zwischendurch ergibt sich immer mal wieder die Gelegenheit für ein Foto.

Thanks for 11 wonderful days in Boston, accompanied by MathWorks colleagues from all over the world. This annual gathering is results as well as inspiration, fun as well as lots of work. And once in a while, there is the opportunity to take a photo.

Die Fotos sind ausnahmsweise nicht alle unter Creative Commons. Bitte beim jeweiligen Foto darauf achten, ob etwas anderes angegeben ist.

running woman by mikebaird on Flickr

11 Tipps fürs Präsentieren aus dem Sport

Geraten Sie vor, während oder nach eines Vortrags ins Schwitzen, atmen Sie schneller, strengen Sie sich an? Sind Sie danach ermüdet? Das liegt daran, dass Präsentieren und Sport viele Gemeinsamkeiten aufweisen. Präsentieren ist Sport. Also verhalten Sie sich auch so.

Die folgenden 11 Tipps nehmen Verhaltensweisen aus dem Sport und übertragen Sie auf das Vortragen. Weiterlesen

Internet Gehirn. Collage aus Fotos von everyone’s idle auf Flickr, Lizenz CC-BY-SA, und bhav.bhav auf Flickr, Lizenz CC-BY.

Lesen: Nicholas Carr – The Shallows. Wer bin ich, wenn ich online bin und was macht mein Gehirn solange

Gehirn? Internet? War da nicht vor einigen Monaten ein kleiner Aufruhr im Netz, als ein Manfred Spitzer ein Buch über digitale Demenz herausbrachte? Nicholas Carr hat sein Werk »The Shallows« – zu deutsch »Die Geistlosen« – schon 2010 veröffentlicht. Er nimmt sich nicht die gesamte Digitalisierung vor, sondern beschränkt sich auf die Effekte, die beim Nutzen von Webinhalten mit der Zeit entstehen. Der Titel »The Shallows« lässt schon erahnen, dass Nicholas Carr die Entwicklung nicht unbedingt begrüßt, wird doch shallow mit seicht, oberflächlich oder geistlos übersetzt. Im deutschen heißt das Buch »Wer bin ich, wenn ich online bin…: und was macht mein Gehirn solange? – Wie das Internet unser Denken verändert«

Dieser Post erläutert die Ideen des Buches und meine Einschätzung dieser und des Themas. Weiterlesen