Paper Weaving

Handling the Email flood: Group Emails in Outlook to Conversation Thread

In a conversation during breakfast in a hotel we finally came to email and coping with it in Microsoft Outlook, and agreed that the sustainability of recreation after vacation can severely be limited by the hundreds of emails to be scanned through.

It does not have to be like that. While some propagate a more rigid method to simply delete all emails, I got question marks with my confession that I finish scanning emails after three weeks of vacation in under two hours. Rigid deleting works, too, but only if this is clearly stated in the out-of-office message in Outlook.

But what if you just are booked for some days and cannot stay on top of your email inbox? In the further flow of our conversation we noticed that often two main mistakes happen. First, inboxes are often strictly sorted to date, not grouped to conversation thread. Second, leaders often do not let newest messages show at the top, but sorted date ascending not descending.

(Eine deutsche Fassung dieses Artikels ist verfügbar: Bewältigen der Email-Flut: Emails in Outlook nach Unterhaltungen gruppieren) Weiterlesen

Paper Weaving

Bewältigen der Email-Flut: Emails in Outlook nach Unterhaltungen gruppieren

In einem Gespräch im Rahmen einer Diskussionsrunde, in der wir schließlich auf Email und deren Bewältigung in Outlook kamen, stellten wir fest, dass die Nachhaltigkeit der Erholung nach einem Urlaub doch sehr durch die Hunderte zu sichtenden Emails eingeschränkt werden kann.

Muss aber nicht. Während einige die radikale Methode propagierten, einfach alle Mails zu löschen, erntete ich mit meinem Bekenntnis, ich wäre auch nach drei Wochen Urlaub in unter zwei Stunden mit der Sichtung durch, fragende Blicke. Das radikale Löschen funktioniert natürlich auch, aber eben nur nach dem Urlaub und nur, wenn das in der Abwesenheitsnotiz in Outlook auch entsprechend vermerkt ist. Was aber, wenn Sie einfach mal ein paar Tage so durch Termine belegt sind, dass Sie auch nicht wirklich im Posteingang hinterherkommen?

Im weiteren Verlauf des Gesprächs stellten wir fest, dass oft zwei wesentliche Fehler gemacht werden. Zum einen wird oft strikt nach Datum sortiert, nicht nach Unterhaltung gruppiert. Zum anderen lassen sich die Führungskräfte oft nicht die neueste Email in Outlook oben anzeigen, sondern haben nach Datum aufsteigend statt absteigend sortiert.

(An Englisch version of this post is available: Handling the Email flood: Group Emails in Outlook to Conversation Thread)  Weiterlesen

Tipping Point

Lesen: Malcolm Gladwell ‒ Tipping Point: Wie kleine Dinge Großes bewirken können

Veränderungen finden nicht kontinuierlich statt, und ihre Auswirkungen hängen nicht unbedingt von ihrer Intensität ab. Manchmal bewirken kleine Änderungen nur eines Parameters, dass sich die Gestalt und Dynamik des ganzen Systems verändert. Das ist im Prinzip die Kernaussage des Buches »Tipping Point: Wie kleine Dinge Großes bewirken können«, englisch »The Tipping Point: How Little Things Can Make a Big Difference« von Malcolm Gladwell.

Aus der Geschichte zieht er verschiedene Beispiele, von Begebenheiten rund um die US-amerikanische Unabhängigkeitszeit über Marketing von Endverbraucherprodukten bis hin zu Krankheitsausbreitung in städtischen Umgebungen.

Kleine Änderungen, große Wirkung ‒ Die Broken Window Theorie

Als ein Beispiel aus der Verbrechensbekämpfung zieht »Tipping Point: Wie kleine Dinge Großes bewirken können« die großen Änderungen in der Verbrechensstatistik von New York in den 1990er Jahren heran, in denen die Anzahl von Gewaltverbrechen signifikant zurückging. Vor allem das U-Bahn-System, das in einigen Gegenden relativ gefährlich zu benutzen war, erfuhr eine große Verbesserung. Die grundsätzlichen Ursachen für den vormals hohen Grad an Kriminalität und den Rückgang verortet Gladwell in der Broken Window-Theorie. Diese besagt, dass der Mensch entsprechend seiner Umgebung agiert und reagiert. Wenn die Umgebung also wirkt, als kümmere sich keiner, dann kümmert sich der einzelne auch weniger. Weiterlesen

Nach Hause

Die 6 wichtigsten Apps für Pendler

Wer täglich unterwegs ist, um in die Arbeit zu kommen, und dabei entweder mit dem Auto oder der Bahn unterwegs ist, muss sich ein Stück weit adaptieren an die Gegebenheiten von Straße und Gleis. Auch beim Pendeln hilft das Smartphone – und zwar nicht als Ablenkung, sondern um die Reise zu planen und anzupassen. Das offensichtliche Abspielen von Musik und Podcasts erwähne ich hier gar nicht mehr.

Dieser Artikel ist aus Sicht eines Bayern-Pendlers geschrieben, ein Teil der Apps sind auf unseren Freistaat und den Großraum München fokussiert. Solche regionalen Apps sollte es in anderen Bundesländern und Ballungsräumen in ähnlicher Form geben.

Im folgenden sind die hilfreichsten iPhone-Apps vornehmlich für Bayern-Pendler gelistet:

  1. BayernInfo AppBayernViewer: Wenn ich mit dem Auto unterwegs bin, kann ich in dieser App schon vor der Abfahrt sehen, wo auf den Autobahnen Stau oder stockender Verkehr herrscht und mich darauf einstellen.
  2. DB Navigator AppDB Navigator – Zugverbindungen heraussuchen und Fahrkarten kaufen. Monatskarten lassen sich leider noch nicht buchen. Der Zug ist verspätet? Diese App zeigt, welche Züge sonst noch gehen. Warum die Bahn diesen Aufgabenbereich in zwei Apps – Navigator und Tickets – aufgeteilt hat, das wissen die Götter. Vielleicht auch die Mannschaft des Twitter-Accounts @DB_Bahn, die sonst jedenfalls oft hilfreich ist.
  3. MVG Info AppMVG Info – hier sehen Sie schon vor Verlassen des Zuges in München, ob Sie sich zur S-Bahn beeilen müssen oder nicht. Neben der Verbindungssuche gibt es als besonderes Schmankerl eine Anzeige je Haltestelle von S-Bahn bzw. U-Bahn, in wieviel Minuten welcher nächste Zug kommt. Ganz so, wie ich es am echten Bahnsteig auf der elektronischen Tafel sehen kann.
  4. Pocket AppPocket App – wenn’s am Bahnsteig mal wieder länger dauert, dann habe ich mit dieser App immer etwas zu lesen dabei. Mittels eines Plugins für Browser (Chrome, Firefox) am Computer kann ich Artikel auf Webseiten fürs spätere Lesen markieren. Die Pocket App zeigt diese dann in angenehmer, schlichter Formatierung auf dem Smartphone an.
  5. Navigon AppNavigon ‒ wenn Ihr Auto nicht sowieso ein Navigationssystem hat, dann ist Navigon eine ebenso teuere wie preiswerte App, damit Sie auch dann den Weg finden, wenn Sie mal von der gewohnten Strecke abweichen müssen. Die App kommt mir entgegen, weil ich ‒ wenn ich von der Autobahn runter muss ‒ ganz schnell mal in Gegenden ohne UMTS-Empfang bin, und dann hilft weder Google noch Apple Maps.
  6. TaskTask AppTaskTask ‒ auch unterwegs fallen mir allerlei Dinge ein, die ich noch erledigen möchte. Mit TaskTask habe ich immer Zugriff auf alle meine kategorisierten Aktivitäten. Wie ich das genau anwende, ist in meinem Artikel über Getting Things Done mit Outlook und iPhone nachzulesen.

Das ist freilich nur meine persönliche Auswahl. Für jeden wird diese wahrscheinlich anders aussehen. Und welche Apps sind für Sie beim Pendeln mit dem Auto oder Zug unverzichtbar?

MATLAB Expo 2013

Mathematik, Modellierung und Simulation mit 500 anderen

Am Dienstag hatte ich die wunderbare Gelegenheit, den Tag mit fast 500 Ingenieuren, Physikern, Chemikern, Geologen und Mathematikern in München auf einer Konferenz zu verbringen. Mathematik, Modellierung und Simulation war das übergreifende Thema. Die Sprecher stellten ihre Projekte vor, ihren Einsatz mathematischer Methoden, um Innovation zu schaffen, zu lehren und den Entwicklungsstandort Deutschland zu sichern.

Verteilt durch alle drei Tracks ‒ mathematische Modellierung und Datenanalyse, Model-Based Design und Master Classes ‒ waren Hochschul- und Universitätsprojekte eingeflochten. Prof. Dr. Ekkehard Holzbecher von der Uni Göttingen beispielsweise stellte vor, wie er an seinem Lehrstuhl mathematische Methoden und MATLAB für Geowissenschaften einsetzt. In einem Intermezzo durfte ich darüber sprechen wie und warum Computermathematik das Lernen effektiver macht.

Die Rede und Präsentation gibt’s jetzt hier nachzulesen, das Video folgt später auf den Seiten der MATLAB Expo. Weiterlesen

EDUCON2013_Simulink_m-8

Diversität und Wohlfühlen mit Informatik

»Wovon Anwender träumen.« »Weltbilder und Bilder der Informatik« Prof. Britta Schinzel spannt als Herausgeber der aktuellen Ausgabe des Informatik Spektrum, dem Organ der Gesellschaft für Informatik e.V., einen weiten Bogen. Sprachlich verliert das Heft vor lauter GenderInnen-Korrektheit leider viel Lesbarkeit, liefert jedoch inhaltlich einen guten Beitrag zur Diskussion von Informatik in der Gesellschaft.

»Bei Gebäuden zeichnet sich eine gute Architektur dadurch aus, dass Menschen sich darin wohl fühlen.«

Schreibt Dr. Simone Rehm, Vizepräsidentin der Gesellschaft für Informatik e.V., und im Hauptberuf Leiterin Zentralbereich IT + Prozesse bei Trumpf (Maschinen, nicht Strumpfhosen), und fordert dasselbe für Geschäftsanwendungen.

Sie fordert, auch Geschäftsanwendungen seien so zu gestalten, dass Nicht-IT-Fachleute diese gut benutzen könnten. Ja, absolut. Vielfach sind Benutzeroberflächen wenig hilfreich und lassen Anwender darüber im Unklaren, was von ihnen nun erwartet wird. Schlechte Anordnung und Beschriftung von Schaltflächen machen es dem Gelegenheitsnutzer schwer, überhaupt zu erkennen, was zu tun ist, und bremsen den Vielnutzer unnötig aus. Weiterlesen

Angst vor Mathematik in der Schule

Wo die Angst vor Mathematik in der Schule herkommt… – Teil 2

…und warum Jungen & Mädchen in Mathematik gut sein können.

Letzte Woche lasen Sie im Teil 1 dieses Artikels:

  • 1. Angst des Lehrers/der Lehrerin,
  • 2. Ansicht der Mathematik als hohe Kunst
  • Souveränität der Lehrer mit Auftritt Walter Hirt

Diese Woche geht’s weiter mit dem dritten Grund für Angst vor Mathematik in der Schule:

3 Angst der Mutter

Kommen wir zum letzten Hinderungsgrund für Erfolg im Fach Mathematik: Die Mutter. Feministinnen mögen mich jetzt kreuzigen, auch wenn sie bisweilen selbst Mathematik zur Untermauerung kruder Thesen heranziehen [16], aber ich sehe tatsächlich die Rolle der Mutter als herausragend an. Wo sollen denn die Mädchen in Forschung und Technik herkommen, wenn ein Teil schon früh in Mathematik versandet? Vielleicht hatte die Mutter selbst schlechte Erfahrungen mit Mathematik in der Schule gemacht und gibt diese weiter. Verspürt die Mutter selbst Unwohlsein gegenüber Mathematik und ist sich dessen vielleicht nicht bewusst, wird dieses Gefühl – vor allem an Mädchen – vererbt.

»Meine Tochter braucht in Mathe nicht gut zu sein, das war ich auch nicht.« (Muster 1)

»Mein Sohn hat Prüfungsangst, er tut sich da halt schwer. Ansonsten ginge es ja.« (Muster 2)

»Ich kann meinem Kind in Mathematik nicht helfen, das verstehe ich ja nicht« (Muster 3)

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Tafelanschrift

Wo die Angst vor Mathematik in der Schule herkommt… – Teil 1

…und warum Jungen & Mädchen in Mathematik gut sein können.

Wir alle kennen ja bisweilen Schüler, die Angst vor Mathematik haben. Vielleicht waren wir selbst ja solche Schüler. Zumindest solche, die Mathematik nicht mochten. »Hass«. »Panik«. »Keine Ahnung«.

Warum ist das so? Diese Frage halte ich für zentral, denn nur so kann man dieser Angst Herr werden. Und das wiederum ist essentiell für den Erfolg unserer Gesellschaft als gesamtes, denn: Mathematik ist in allem [13]. Im Handy (Sprachcodierung). Im Brot (Mengenverhältnis). Im Krankenhaus (Verdünnung von Lösungen). Im Auto (ABS, ESP, DSC – alles). In der Bank (Zinsberechnung, Risikobewertung). In der Soziologie, Psychologie (Statistik). In der Politik und jeder Firma (Haushalt, Buchhaltung). Am Bau (Volumenberechnung, Dichte, Statik). Nautik (Navigation anhand Sternen, GPS).

Mathematik ist omnipräsent in jeglicher weiterentwickelten Kultur. Mathematik dürfte mindestens den gleichen Stellenwert für unsere Entwicklung haben wie die Sprache und die Schrift. Wenn Mathematik derart durchdringend ist, warum tun sich dann augenscheinlich erhebliche Teile des Landes der Dichter und Denker so schwer damit [9], und warum wird nach wie vor mit eigenen mangelhaften Mathematikleistungen kokettiert [17]? Ich spreche hier nicht von höherer Mathematik, wie sie für manche Studienfächer benötigt wird, sondern von ganz normaler Mathematik bis zum Abitur [1]. Rechnen. Infinitesimalrechnung. Analysis. Geometrie. Stochastik (Wahrscheinlichkeitsrechnung).

Ich bin kein Mathematiker, kein Lehrer. Ich habe mit Mathematik bisweilen im Beruf zu tun, mittlerweile aber durch meine Funktion auch mehr vom Hörensagen als vom direkten tun. Aber ich bin Vater dreier Kinder, und bekomme immer wieder Nachhilfeschüler aller Jahrgangsstufen mit, die zu meiner Frau kommen.

Schauen wir uns also drei mögliche Gründe an.
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WordPress wird 10 Jahre – Danke

WordPress wird 10 Jahre alt. Anlass genug für mich, Danke zu sagen an Matt und all die Entwickler dieser wunderbaren Plattform für Websites und Blogs in aller Welt. Nicht nur, dass das als Blogging-Software gestartete Skriptgeflecht mittlerweile zum Content-Management-System für die meisten Websites gemausert hat, sondern es hat auch das Selbst-Hosten von Webseiten quasi demokratisiert.

Nachdem ich meine erste Websites noch von Hand gestrickt habe, inklusive Javascript-basierten Wechselbildche, wechselte ich dann auf NetObjects Fusion und stelle soeben erstaunt fest, dass es die Software noch immer gibt. Ich ging ja tatstächlich davon aus, dass sie von iWeb und Ähnlichem dahingerafft wurde. Die letzte Seite, die ich mit dieser Software angefertigt habe, ist nach wie vor online.

Schließlich fühlte ich mich zu eingeengt von Fusion, wollte mehr Eingriffe in den HTML- und CSS-Code vornehmen, mehr Funktionalität haben, als es dort möglich war. Daraus entstand mein eigenes XSL-Framework. Darin konnte ich alles tun: Menüs in mehreren Ebenen erzeugen, versionieren, wiederkehrende Muster auf Seiten automatisieren und vor allem ein tabellenloses Layout erzeugen. Mittels XSL Transformations und GNU Ant konnte ich aus meinen Quellseiten in einem speziellen XHTML-Dialekt die fertige Website erzeugen lassen.

Irgendwann brach jedoch mein Code und lief auf einer neuen Version von GNU Ant nicht mehr, und meine Bedürfnisse hatten sich geändert: Ich wollte von überall her auf meine Seiten zugreifen und sie ändern können. So begab ich mich auf die Suche nach einem für mich passenden System, in dem ich auch auf einfache Weise regelmäßig veröffentlichen kann (also bloggen). Mit dem Gedanken im Hinterkopf, dass mein Brot & Butter nicht von der Bedienung eines Content-Management-Systems kommt und dieses daher so einfach sein muss, dass ich es auch nach ein paar Monaten liegen lassen verstehen möchte, ging ich auf die Suche. Typo3 war mir zu mächtig, Drupal zu kryptisch. Joomla war nah dran, doch für meine Zwecke immer noch ein kleines Stück zu aufwendig. So kam ich zu WordPress.

Und kann dort tun, was ich will: Schreiben. Und auch so ziemlich sonst alles, was ich mir für eine Website einbilde. Deshalb laufen alle meine Websites auf WordPress. Weil ich damit nicht nur allein etwas dran tun kann, sondern auch andere mit Texten zu ihren eigenen Seiten beitragen können, wie zum Beispiel bei den Kindergärten.

Danke, WordPress!

Tai Chi

Defensive und Präsentations-Tai-Chi

Defensive ist etwas anderes als defensives Verhalten. Defensive ist eine Situation, in der Sie sich befinden. Die Situationsbeschreibung sagt noch nichts darüber aus, was Sie daraus machen. Defensive entsteht, wenn eine Kraft auf Sie ausgeübt wird, also eine kritische Frage, ein kritischer Kommentar, eine Störung, eine zur Schau gestellte Haltung. Sie können sich auf diese Krafteinwirkung entweder defensiv Verhalten und damit Schwäche zeigen, oder Sie nutzen die Kraft, die auf Sie ausgeübt wird, indem Sie sie leiten.

Wenn Sie irgendeine Art von asiatischem Kampfsport ausüben, vorzugsweise Tai Chi, wird Ihnen die folgende Analogie vertraut vorkommen: Stellen Sie sich vor, jemand würde versuchen, Sie mit der Faust in einem langen, kräftigen Schlag zu treffen. Was können Sie tun? Sie haben drei Möglichkeiten: Weiterlesen