Kategorie-Archiv: Persönliches

Betreffs Familie und meiner selbst

Simulink Baggersteuerung

Papa, was arbeitest du eigentlich bei MathWorks?

Oder wie es Wibke Ladwig in ihrer Blogparade zum Thema schwer erklärbare Berufsbilder formuliert:

»Ich stelle fest, dass wir alle kaum mehr richtige Jobbezeichnungen habe. Also welche, die gemeinhin verstanden werden.«

Als mich nun mein Sohn fragte »Papa, was arbeitest du eigentlich jetzt bei MathWorks?«, da musste eine allgemein verständliche Antwort her (Der junge Mann ist sechs und spricht MathWorks mittlerweile ebenso einwandfrei aus wie MATLAB). Dieselbe Frage bekommt man auch auf Konferenzen und bei anderen Gelegenheiten gestellt, bei denen man eben Menschen trifft. Die Antwort: Weiterlesen

Warum

Warum gibt’s diese Seiten? Welche Motivation steckt dahinter?

  • Weil ich gerne lese, und meine Eindrücke von Büchern gerne weitergeben möchte.
  • Weil Sie hier einige Anregungen zu Textsatz und dem Textsatzsystem \LaTeX bekommen.
  • Weil ich damit einen zentralen Platz im Netz habe, an dem ich Gedanken, Artikel und Fotos einstellen kann, ohne mir Nutzungsbedingungen irgendwelcher anderer Seiten bewußt machen zu müssen.
  • Damit Sie auch was vorfinden, wo Sie meine Seiten nun schon gefunden haben.

Laufen – der Ursprung allen Sports

Was Laufen heißt

Eine frische Brise

Früh am Morgen oder in der Abenddämmerung. Links eine Allee, rechts die Felder. Eine sanfte Brise umspielt die Nase. Im Wald hört man die Vögel singen. Natur pur. Beim Atmen saugt man den Duft des Waldes ein.

Das lebendige Gefühl

Lauf eine Weile und Du spürst Deinen Körper. Du spürst Deine Muskeln. Das Herz pocht. Du atmest tief. Du lebst

Das Hochgefühl

Du läufst schnell. Es fühlt sich gut an. Du merkst kaum mehr die Anstrengung. Der Blick geht geradeaus zum Horizont. Du denkst an irgendetwas. Der Körper läuft von selbst.

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Die Standardtänze

Die Standardtänze sind die zweite Sektion, die es im Turniertanzsport gibt, neben der ersten Sektion, den Lateintänzen. Zu den Standardtänzen zählen der Langsamer Walzer, Tango, Wiener Walzer, Slow Foxtrott und der Quickstep. Diese werden auf Turnieren in der Regel, nicht jedoch zwangsläufig, auch in dieser Reihenfolge getanzt.

Ich werde mich hier bei der Beschreibung der Tänze auf das notwendigste beschränken, was die Geschichte angeht, und dafür mehr auf meine persönlichen Eindrücke eingehen. Wer an technischen und historischen Fakten interessiert ist, der bemühe eine Suchmaschine seiner Wahl. Weiterlesen

Namensherkunft: Die Namen »Joachim«. »Julia«. »Schlosser«.

»Joachim«

Joachim ist hebräischen Ursprungs und bedeutet: »Den Gott aufrichtet«. Joachim wird in den alttestamentarischen Schriften mehrfach erwähnt, beliebt wurde er als männlicher Vorname in Deutschland nach der Reformation. Namenstag: 26. Juli. Zum Gedenken an den heiligen Joachim. Nach biblischer Überprüfung soll er der Mann der heiligen Anna gewesen sein. Ihr gemeinsames Kind war die Jungfrau Maria, die Mutter von Jesus. Joachim stammte aus dem Hause David und lebte in Nazareth.

Text und Bild aus: »Joachim«, name book, München, 1983

»Julia«

Lateinisch vom Geschlecht der Julier, übersetzt etwa »die Jugendlichen«. Beliebt wurde der Name als Vorname durch Shakespeares »Romeo und Julia«.

Julia ist ein Fluss in der Schweiz. Er entspringt am Julierpass (2284 müM), durchfließt das Oberhalbstein (Rätoromanisch: Surses) und die Schlucht des Crap Ses und mündet bei Tiefencastel in die Albula. Stausee in Marmorera zur Stromerzeugung.

In Helmstedt gab es von 1586 bis 1810 die Universität Academia Julia.

Julia ist auch der Name des Asteroiden Nummer 89, Julia.

Text: Auszüge des Artikels Julia aus der Wikipedia, steht unter der GNU Lizenz für freie Dokumentation.

Der »Schlosser«

Schlosser (auch Kleinschmied). Wie die meisten anderen metallverarbeitenden Handwerker waren auch die Schlosser ursprünglich in der Zunft der Schmiede angegliedert.

Seit dem 14. Jahrhundert bildeten sie jedoch zunehmend mit anderen kleinen Spezialisten Mischzünfte, u.a. mit Armbrustern und Büchsenmachern (Bogener, Schleifern, Schwertfegern, Uhrmachern oder auch mit Harnischmachern, Sporern, Nagel-, Zirkel- und Messerschmiede). In Schlitz wurden die Zünfte „Handwerk“ genannt. In einigen wenigen Städten (z.B. in Bremen) blieben die Schlosser jedoch weiterhin mit den Schmieden vereinigt. Zahlreiche Städte, in denen das Schlosserhandwerk eine alte Tradition hat (wie z.B. in Velbert) zeigen Schlüssel und bzw. oder Schlösser in ihrem Wappen.

Als sogenannte Kleinschmiede stellten die Schlosser Vorhänge-, Türen-, Truhen- und Kassettenschlösser mit zum Teil komplizierten Fall- und Schließvorrichtungen, Schlüssel, Beschläge und Türbänder sowie Türklopfer und -griffe aus Stabeisen, Blechen und Drähten her.

Zu den beeindruckenden Produkten, die das Schlosserhandwerk im 16. Jahrhundert hervorgebracht hat, gehören u.a. auch künstliche Handprothesen mit ausgeklügeltem technischen Mechanismus.

Als im 19. und 20. Jahrhundert maschinell hergestellte Produkte immer mehr die handwerklichen Arbeiten verdrängten, zogen sich die Schlosser weitgehend auf die Bereiche der Bau-und Kunstschlosserei zurück.

Text aus unbekannter Quelle, gekürzt entnommen aus der Homepage von Familie Vogel (nicht mehr online).

Ein Tag in Paris

Lieber Leser,

dies ist eine kurze Zusammenfassung meiner touristischen Eindrücke der Parisreise, die ich am 3. November 2002 angetreten habe.

Die Reise trete ich in aller Früh um 6:40 Uhr an, indem mich ein Taxi von zu Hause abholt und in die Bahnhofstraße nach Augsburg fährt, wo schon ungeduldig der Busfahrer an seinem Gefährt lehnt, da wir erst um exakt 7 Uhr eintreffen, der geplanten Abfahrtszeit. Die Fahrt zum Flughafen ist belanglos, ebenso wie das Einchecken, der Start, der Flug und die Landung - bis auf die schlechte Bodensicht aufgrund der geschlossenen Wolkendecke.

Am Pariser Flughafen, den ich im übrigen zwar häßlich, aber sehr interessant finde (Photos dazu folgen noch) mit all den diagonalen Passagierrollwegen, die auch schonmal einer Berg- und Talbahn gleichen, wartet auch schon der Fahrer, den die Firma netterweise bestellt hat. Auf diese Weise kann ich entspannt die Reise vom nordöstlichsten zum südwestlichen Ende von Paris verfolgen, vorbei am Stade de France, 1998 erbaut und bereits Architekturdenkmal für das 21. Jahrhundert, das übrigens 80000 Zuschauer faßt. Aus der Ferne ist auch schon der Tour Eiffel zu sehen.

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Mein Hotel liegt unweit des Schlosses Ludwigs des XIV. in Versailles, und trägt bezeichnenderweise den Namen Résidence du Berry (Photos folgen). Lange hält es mich hier nicht, ich mache mich auf nach Paris. Nachdem mir am Bahnhof Gare Rive Gauche die Berlinerin am Schalter (!) erklärt hat, daß dieser geschlossen ist und ich den anderen nutzen solle, marschiere ich eben dorthin, um nur knapp den Zug zu verpassen und in den nächsten, der eigentlich um 12:42 Uhr eintreffen sollte, tatsächlich erst 13 Uhr kommt, einzusteigen. Nebenbei sei gesagt, dies mal wieder ein besonders häßlicher Bahnhof ist.

Nach einer halben Stunde Fahrt erreiche ich endlich den Gare Montparnasse, halte mich jedoch nicht lange auf, sondern begebe mich direkt in den Keller und nehme die Métro in Richtung Eiffelturm. Die Bahnen sind putzig, sehen aus wie Spielzeugeisenbahnen, oder wie aus einem Comic, wenn ich dazu komme, muß ich auch davon noch ein Photo machen. Sie fahren übrigens nicht immer im Untergrund, sondern auch ein gutes Stück als Hochbahn auf Stelzen in der zweiten Etage der Stadt.

Endlich ist das erste Ziel erreicht: Le tour Eiffel. Wer es noch nicht weiß: Gustave Eiffel errichtete den Eisenturm anno 1889 anläßlich der Weltausstellung. Eigentlich wollte man das Ding gleich nach der Ausstellung wieder abreißen, weil es das ganze Stadtbild verschandelte, aber irgendwie blieb er eben doch stehen, und hat seit dem immer wieder eine wichtige Rolle in Paris’ Geschichte gespielt, sei es wegen Funk- oder Radioübertragungen, als längster Fahnenmast der Welt für die Flagge Frankreichs, oder als außergewöhnliche Kunsteisbahn - das hatten die Pariser nämlich in den zwanziger Jahren auf der zweiten Ebene geschafft. Wie auch immer, nachdem an beiden Aufzugsäulen die Menschenschlangen nichts Gutes verheißen, nehme ich aus Gründen der Fitness eben die dritte Säule (frz. pilier), und damit die Stufen. Geht aber schneller, als man denkt, und schon steht man auf der ersten Etage, wo man rundherum nette Tafeln findet, auf denen Sehenswürdigkeiten in Sichtweite beschrieben sind. Nur blöd, daß die Tafeln nicht so recht mit der Aussicht zusammenpassen, alles ist um eine Achteldrehung verschoben. Nachdem mir das Restaurant Altitude 95 der Lage entsprechend abgehobene Preise, stapfe ich weiter auf die zweite Ebene, um dort dann in den Aufzug zur Spitze zu steigen. Aber auch dieses Vorhaben streiche ich, als ich sehe, daß die halbe Plattform am Aufzug ansteht. Schade eigentlich, aber ich will ja nicht den ganzen Nachmittag auf dem Turm verbringen.

Weiter geht es durch die Innenstadt, in der sich in Seitenstraßen so manch Kleinod verbirgt, in Richtung Seine. Die Séine, deren Ufer auf einer Länge von fast acht Kilometern zum Weltkulturerbe gehört, überspannen im Stadtgebiet von Paris insgesamt fünfunddreißig Brücken.

Die prunkvollste dürfte wohl die Pont Alexandre III sein, die mit ihren vier goldskulpturgekrönten Säulen den Weg zum Coeur de la Reine weist, dem Doppelpalast, der gerade renoviert und damit der Öffentlichkeit nicht zugänglich ist. Macht aber nichts, wenn man einfach weitergeht, trifft man auf die letzten Meter der Champs Elysees. Soll toll sein, ist aber einfach nur eine ziemlich breite Allee. Weitaus beeindruckender, wenn auch nicht unbedingt schöner, ist nach einem Fußmarsch von zehn Minuten der Place de la Concorde, inklusive des aus Luxor importierten Obelisken. Was hätte man aus diesem Platz alles machen können! Stattdessen ist es die vielspurigste Straße in Paris, fast ohne Fahrbahnmarkierungen, was mit Sicherheit die Navigation sehr interessant macht.

Apropos Fahrbahnmarkierungen. Ich wußte ja schon immer, daß Franzosen eine etwas andere Einstellung zum Straßenverkehr haben als wir, aber die Auswahl des Ortes für die Reparatur seines Autos hat ein Pariser schon sehr eigenwillig gewählt.

Überquert man den Platz, befindet man sich am Eingang des Jardin des Tuliéres, jenem Park, der zum Musée du Louvre führt. Nun, Park ist ein wenig übertrieben, eigentlich ist sind es zwei Grünstreifen mit einem sehr breiten Sand- und Kiesweg in der Mitte, die Menschenmassen aufzunehmen vermag, die sich zum und vom Museum hin bzw. wegwälzen.

Am Ende dieses Gartens befindet sich der Arc de Triomphe du Caroussel, der meiner Ansicht nach sehr interessant ist. Denn ich dachte bisher immer, die Quadriga befände sich auf dem Brandenburger Tor in Berlin. Scheint aber nicht so zu sein, denn auf besagtem Bogen vor dem Louvre posieren die vier Pferde samt Wagenführerin und Engeln. Na, vielleicht muß ich da noch etwas nacharbeiten…

Was soll man zum Louvre noch sagen? Daß die Mona Lisa darin aufgehängt ist - selbstverständlich nur als Gemälde - weiß wohl ein jeder. Auch, daß den neugestalteten Eingangsbereich eine Pyramide überspannt, dürfte bekannt sein. Da ich ja nur so wenig Zeit habe, besuche ich das Museum diesmal nicht, vielleicht habe ich ja bei einer nächsten Reise mehr Zeit für Paris und seine Kunstschätze.

So führt mich mein Weg am Eingang vorbei, in den Innenhof der Gebäude, der Napoléon gewidmet ist. Und so schnell, wie ein Regenschauer kommt, so schnell geht er auch wieder. Und wenn dem so ist, hat man die Gelegenheit, einen fast vollständigen Regenbogen zu bestaunen, dessen Halbkreis einzig und allein von alten Mauern beschnitten ist.

Als der Regen abflaut, mache ich mich wieder auf den Weg, an der Seine entlang zur Ile de la Cité, die neben dem Präsidentenpalast auch die Kirche ,,Unserer lieben Frau“ beherbergt, die wohl besser unter ihrem französischen Namen Notre Dame bekannt ist. Auch dort, oder bessergesagt, darin schieben sich wieder Menschenmassen durch die Gänge, was durch die anwesenden Zuhörer des gleichzeitig in seinen letzten Akkorden liegenden Orgelkonzerts noch verstärkt wird. Da aber auch diese gotische Kirche letztendlich nur eine gotische Kirche ist, mit bunten Fenstern, dunklem Hauptschiff, vielen Seitenkapellen, riesigem Chorgestühl und Rundgang um den Hochaltar, und weil in fünf Minuten eine Andacht stattfindet, verlasse ich Notre Dame und mache mich in der Dämmerung auf in Richtung des Bahnhof Montparnasse. Der Weg dahin führt mich vorbei am Senat und dessen Garten Jardin du Luxembourg, sowie einem Crêpesstand, auf den Boulevard de Montparnasse, der von unzähligen Bars, Kneipen und Restaurants gesäumt wird. Am Bahnhof angelangt, versuche ich herauszufinden, wann denn nun von welchem Gleis mein Zug abfährt. Ein gar nicht so leichtes Unterfangen, wenn sich anscheinend gerade die Hälfte der Einwohner von Paris in der Bahnhofshalle aufhält. Als ich endlich einen Informationsschalter und den dazugehörigen Fahrkartenautomaten finde, muß ich feststellen, daß die potentiellen Fahrgäste vor mir so langsam bei der Bedienung des Automaten sind, daß ich auch diesen Zug wieder verpasse. Mißgelaunt verlasse ich den Bahnhof in Richtung Taxistand, nur um herauszufinden, daß man in Frankreich an einem Großstadtbahnhof sogar auf ein Taxi warten muß. Geht aber schneller als auf den nächsten Zug zu warten, also nehme ich eines, als ich an der Reihe bin. Der Fahrer, der weder Deutsch noch Englisch versteht, muß ersteinmal nachschauen, wo in Versailles die Straße meines Hotels ist, bringt mich aber dann doch recht zügig nach Hause, nicht ohne mir zu erklären, warum er beim Verlassen von Paris das Taxameter auf Hochgeschwindigkeit einstellt und ich schon vermute, daß das Gerät nun mit dem Raddrehzähler ohne Übersetzungsverhältnis gekoppelt ist.

Um 31 Euro erleichtert, kann ich endlich im Hotel einchecken, nachdem ich ja vormittags nur mein Gepäck untergestellt habe. Der Portier ist auch recht hilfreich bei der Empfehlung eines echt französischen Restaurants in der Nähe, das, wie ich leider feststellen muß, geschlossen hat, wie überhaupt alle Restaurants in Versailles die nicht direkt dem Bahnhof gegenüberliegen. Da mir der Hunger mittlerweile wieder abhanden gekommen ist, begnüge ich mich mit einem Mousse au Chocolat und einem Café au Lait dazu. Ein wesentlicher Vorteil dieses Landes ist übrigens, daß man auch am Sonntagabend um halb neun noch einen Tante-Emma-Laden findet, der geöffnet ist und meinen Durst mit totem Wasser zu stillen vermag. Als letzte touristische Handlung an diesem Tag bleibt mir nur noch, den Fernseher meines Zimmers zu testen und RTL und Phoenix als einzige empfangbare deutsche Sender zu identifizieren.

Damit soll es genug sein für einen Tag Paris…