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	<title>Konvergenzbereich &#187; LaTeX &amp; Co</title>
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	<description>Dr. Joachim Schlosser Blog</description>
	<lastBuildDate>Fri, 24 May 2013 09:33:44 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Danke. Das LaTeX-Buch, 4. Auflage, 3., korrigierter Druck</title>
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		<pubDate>Mon, 06 May 2013 19:16:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim Schlosser</dc:creator>
				<category><![CDATA[LaTeX & Co]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Korrektur]]></category>
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		<category><![CDATA[Lernen]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit kurzem ist das LaTeX-Buch Wissenschaftliche Arbeiten schreiben mit LaTeX im dritten Druck der vierten Auflage erschienen. Schon wieder ein Nachdruck. Das alleine wäre wohl noch nicht erwähnenswert, doch bot dies wie schon beim vorigen Nachdruck die Möglichkeit, alle bislang bekannten Fehler der vierten Auflage zu beheben, und zwar sowohl unkritische Tippfehler als auch einige Fehler in Codebeispielen und Codeschnippseln. [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Seit kurzem ist das <a href="http://www.latexbuch.de" class="liexternal">LaTeX-Buch</a> <em>Wissenschaftliche Arbeiten schreiben mit LaTeX</em> im dritten Druck der vierten Auflage erschienen. Schon wieder ein Nachdruck. Das alleine wäre wohl noch nicht erwähnenswert, doch bot dies wie schon beim vorigen Nachdruck die Möglichkeit, alle bislang <a href="http://www.latexbuch.de/errata/" class="liexternal">bekannten Fehler der vierten Auflage</a> zu beheben, und zwar sowohl unkritische Tippfehler als auch einige Fehler in Codebeispielen und Codeschnippseln. Alle diejenigen, die das Buch schon haben, erfahren auf der <a href="http://www.latexbuch.de/errata/" class="liexternal">Errata-Seite</a> genau, wo korrigiert wurde und auch für alle zukünftigen gemeldeten Fehler wo ich noch nachlegen muss.</p>
<p>Mein spezieller Dank gilt an dieser Stelle denjenigen, die Fehler gefunden und vor allem mir mitgeteilt haben: Keven K., Torben L., Daniel, Jesper, R. Köbke, Gerrit, Philipp, Robert, Henrik B., Fabian B., Peter B., Michael F., Stefan S., Christoph T., Justin G., André W. und Nadja Vajkonny. Danke fürs aufmerksame Lesen!</p>
<p>Wer mal reinschmökern möchte, kann das gerne tun auf der Seite <strong><a href="http://www.latexbuch.de/probelesen/" class="liexternal">LaTeX-Buch Probelesen</a></strong>.</p>
<p>Die Gelegenheit habe ich außerdem dazu genutzt, die LaTeX-Buch-Website einem sanften Redesign zu unterziehen. Sie sollte jetzt auf verschiedenen Geräten besser dargestellt werden und ist vom Ladevolumen her etwas leichtgewichtiger als bislang.</p>
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		<item>
		<title>EPS Drucker für Windows 7</title>
		<link>http://www.schlosser.info/eps-drucker-windows-7/</link>
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		<pubDate>Fri, 08 Feb 2013 08:45:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim Schlosser</dc:creator>
				<category><![CDATA[LaTeX & Co]]></category>
		<category><![CDATA[Drucker]]></category>
		<category><![CDATA[EPS]]></category>
		<category><![CDATA[LaTeX]]></category>
		<category><![CDATA[Postscript]]></category>
		<category><![CDATA[Windows]]></category>

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		<description><![CDATA[LaTeX unter Windows: Automatisiert Grafiken in Encapsulated PostScript (EPS) exportieren.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h2><abbr title="Encapsulated PostScript">EPS</abbr> einfach automatisch erzeugen</h2>
<p>Jeder, der <a href="http://www.latexbuch.de/latex-windows-7-installieren/" class="liexternal">LaTeX unter Windows</a> nutzt, kennt das Problem: Die meisten Anwendungen, mit denen man seine Graphiken erstellt, können kein <em>Encapsulated PostScript</em> (EPS) exportieren, und wenn man sich einen PostScript-Drucker einrichtet, stimmt die BoundingBox nicht und man muss jedes Mal per Hand nacharbeiten, was sich bei einer großen Anzahl von Graphiken als überaus lästig erweist. Doch Abhilfe naht. Denn ähnlich wie das <a href="http://schlosser.info/pdfwriter.html" class="liinternal">Erzeugen von <abbr title="Portable       Document Format">PDF</abbr></a> lässt sich auch diese Aufgabe automatisieren.</p>
<p>Die Originalfassung dieser Anleitung entstand im April 2008. Nach mehreren Aktualisierungen gibt&#8217;s jetzt (2013) die (für mich) funktionierende Fassung für Windows 7 64-bit.</p>
<p>Danke an zahlreiche Kommentatoren, die zur aktuellen Fassung der Anleitung beigetragen haben. Wenn Ihnen diese Anleitung hilft, dann interessiert Sie bestimmt auch das <a href="http://www.latexbuch.de" class="liexternal">LaTeX-Lern-Buch</a>.</p>
<p><!--more--></p>
<h2>Bevor Sie loslegen</h2>
<p>Wie lange verwenden Sie schon LaTeX? Wie oft erzeugen Sie neue EPS-Grafiken? Wenn die Antworten eher »kurz« und »ab und an« lautet, dann brauchen Sie nicht weiterzulesen. Richten Sie dann einfach einen PostScript-Drucker in eine Datei ein und konvertieren das Ergebnis mittels GSview und Ghostscript manuell.</p>
<h2>Zutaten</h2>
<p>Folgendes wird benötigt:</p>
<ul>
<li>GhostScript. Unterliegt der <abbr title="General Public License">GPL</abbr> und gibt&#8217;s von der <a href="http://www.ghostscript.com/" title="Letzter Besuch: 18.08.2003. Kann in neuem Fenster öffnen." rel="extern" class="liexternal">Ghostscript Website</a>. Einfach nach &#8220;Obtaining the latest GPL version&#8221; und dann nach der Windows-Version Ausschau halten.</li>
<li>RedMon 1.9 Redirection Port Monitor unter der <abbr title="Aladdin Free Public License">AFPL</abbr> von <a href="http://www.cs.wisc.edu/%7Eghost/redmon/" title="Letzter Besuch: 10.01.2003. Kann in neuem Fenster öffnen." rel="extern" class="liexternal">Russel Langs Seite</a>. Am besten auf deutsch ziehen, dann gibt es mit den Erklärungen hier keine Probleme.</li>
<li>ps2eps, von Roland Bless ist ein Perlskript, welches PostScript in Encapsulated PostScript transformiert. Liegt in jedem <a href="ftp://ftp.dante.de/tex-archive/support/ps2eps.zip" title="Letzter Besuch: 10.12.2004. Kann in neuem Fenster öffnen." rel="extern" class="lizip">Spiegel des <abbr title="Comprehensive TeX Archive Network">CTAN</abbr>-Archiv</a>, die Kurzbeschreibung im <a href="http://www.dante.de/CTAN//help/Catalogue/entries/ps2eps.html" title="Letzter Besuch: 10.12.2004. Kann in neuem Fenster öffnen." rel="extern" class="liexternal">TeX Catalogue</a>.</li>
<li>Perl. Am einfachsten nimmt man hier die Distribution <a href="http://www.activestate.com/Products/ActivePerl/" title="Letzter Besuch: 10.12.2004. Kann in neuem Fenster öffnen." rel="extern" class="liexternal">ActivePerl</a> von ActiveState. Kleiner Tipp: Beim Herunterladen muß man <em>keine</em> persönlichen Daten angeben, man kann auch so auf „Weiter“ klicken.</li>
</ul>
<h2>Installation der Zutaten</h2>
<ol>
<li>GhostScript installieren. Die Standardwerte der Installation können alle übernommen werden. Danach muss noch das Verzeichnis <code>c:\gs\gs9.04\bin</code> (oder wo auch immer hininstalliert wurde) in den Suchpfad aufgenommen werden. Also in Start → Einstellungen → Systemsteuerung → System → Erweitert → Umgebungsvariablen der Zeile <var>PATH</var> den entsprechenden Verzeichnisnamen hinzufügen. Wichtig: Die Umgebungsvariable des Systems ändern, nur die des Benutzers reicht <em>nicht</em> aus.</li>
<li>Das RedMon Ziparchiv in ein neues, dauerhaftes Verzeichnis entpacken und <kbd>setup64.exe</kbd> aufrufen. Dies installiert einen weiteren verfügbaren Druckeranschlusstyp.</li>
<li>ActivePerl installieren. Im Prinzip können alle Voreinstellungen übernommen werden, wer jedoch Platz sparen will, kann in der Ausstattungsauswahl alles abwählen, was sich abwählen lässt.</li>
<li>Aus dem ps2eps-Zip-Archiv die Datei <var>bin\win32\bbox.exe</var> in ein Verzeichnis entpacken, das bereits im Suchpfad enthalten ist. Im Zweifelsfall also das Verzeichnis, in das Sie auch Ghostscript installiert haben, also <var>c:\gs\gs9.04\bin</var>. Als zweites die Datei <var>bin\ps2eps</var> entpacken in ein beliebiges Verzeichnis. Bei mir ist dies in beiden Fällen <var>c:\tools\bin</var>, tut aber nichts zur Sache.</li>
</ol>
<h2>Einrichten des EPS Druckers<a name="einrichten"></a></h2>
<p>Die Einrichtung geht nun wie folgt von statten:</p>
<ol>
<li>Einen neuen Drucker einrichten:Start → Einstellungen → Drucker → Neuer Drucker.</li>
<li>Lokalen Drucker ohne automatische Erkennung wählen.<a href="http://i0.wp.com/www.schlosser.info/wp-content/uploads/druckertyp.png" class="liimagelink" rel="lightbox[28]" title="EPS Drucker für Windows 7"><img class="alignnone size-medium wp-image-2738" alt="Druckertyp wählen" src="http://i0.wp.com/www.schlosser.info/wp-content/uploads/druckertyp.png?resize=400%2C292" data-recalc-dims="1" /></a></li>
<li>Einen neuen Anschluss hinzufügen vom Typ „Redirected Port“.<br />
<a href="http://i2.wp.com/www.schlosser.info/wp-content/uploads/druckerportneu.png" class="liimagelink" rel="lightbox[28]" title="EPS Drucker für Windows 7"><img class="alignnone size-medium wp-image-2737" alt="Drucker neuer Anschluss/Port" src="http://i2.wp.com/www.schlosser.info/wp-content/uploads/druckerportneu.png?resize=400%2C292" data-recalc-dims="1" /></a></li>
<li>Bei <em>Druckertreiber auswählen</em> zunächst Windows Update klicken, ein wenig warten.<br />
<a href="http://i2.wp.com/www.schlosser.info/wp-content/uploads/windowsupdatewarten.png" rel="lightbox[28]" title="EPS Drucker für Windows 7"><img class="alignnone size-medium wp-image-2740" alt="Windows Update warten" src="http://i2.wp.com/www.schlosser.info/wp-content/uploads/windowsupdatewarten.png?resize=400%2C292" data-recalc-dims="1" /><br />
</a>Dann aus der Gruppe »Generic« den <em>35PPM PS</em> wählen. Für Windows Vista stattdessen den <em>Apple Color LaserWriter 12/600</em>.<br />
<a href="http://i2.wp.com/www.schlosser.info/wp-content/uploads/windowsupdateselect.png" class="liimagelink" rel="lightbox[28]" title="EPS Drucker für Windows 7"><img class="alignnone size-medium wp-image-2739" alt="Windows Update Treiberauswahl" src="http://i2.wp.com/www.schlosser.info/wp-content/uploads/windowsupdateselect.png?resize=400%2C292" data-recalc-dims="1" /></a></li>
<li><span style="line-height: 1.714285714; font-size: 1rem;">Der Druckername wird am besten „EPS Drucker“<br />
<a href="http://i0.wp.com/www.schlosser.info/wp-content/uploads/druckername.png" class="liimagelink" rel="lightbox[28]" title="EPS Drucker für Windows 7"><img class="alignnone size-medium wp-image-2736" alt="Druckername" src="http://i0.wp.com/www.schlosser.info/wp-content/uploads/druckername.png?resize=400%2C292" data-recalc-dims="1" /></a><br />
</span></li>
<li>Keine Testseite drucken lassen.</li>
<li>Mit Rechtsklick auf den Drucker die <em>Druckereigenschaften</em> öffnen und den Reiter <em>Anschlüsse</em> wählen. Den neu erstellten Anschluss konfigurieren wie folgt:
<ul>
<li>Als Programm wählen Sie <var>C:\Windows\system32\cmd.exe</var>, oder wo auch immer das Windowsverzeichnis beheimatet ist.</li>
<li>Als Argumente geben Sie ein: <code>/c perl.exe c:\tools\bin\ps2eps  -f -q -B -P -F -C &gt; "%1"</code><br />
Was bei mir <var>c:\tools\bin</var> heißt, ist natürlich zu ersetzen durch das Verzeichnis, wo Sie das <var>ps2eps</var>-Skript hinkopiert haben.</li>
<li>Als Ausgabe wählen Sie „Prompt for filename“.</li>
<li>Der Ablauf ist „Hintergrund“.</li>
<li>Die „Ausführung als Benutzer“ ist nicht aktiv (anders als im Screenshot!).</li>
</ul>
<p><a href="http://i0.wp.com/www.schlosser.info/wp-content/uploads/anschlusseigenschaften.png" style="line-height: 1.714285714; font-size: 1rem;" class="liimagelink" rel="lightbox[28]" title="EPS Drucker für Windows 7"><img class="alignnone size-medium wp-image-2734" alt="Anschlusseigenschaften" src="http://i0.wp.com/www.schlosser.info/wp-content/uploads/anschlusseigenschaften.png?resize=400%2C343" data-recalc-dims="1" /></a></li>
<li>Nur für Windows Vista und niedriger: Für den neu angelegten „EPS Drucker“ die Druckereigenschaften öffnen.
<ul>
<li><span style="line-height: 1.714285714; font-size: 1rem;">Im Reiter </span><em style="line-height: 1.714285714; font-size: 1rem;">Erweitert</em><span style="line-height: 1.714285714; font-size: 1rem;"> die </span><em style="line-height: 1.714285714; font-size: 1rem;">Standardwerte</em><span style="line-height: 1.714285714; font-size: 1rem;"> öffnen und bei Erweitert-PostScript-Optionen als Ausgabeoption „</span><strong style="line-height: 1.714285714; font-size: 1rem;">Eingekapselter Postscript (EPS)</strong><span style="line-height: 1.714285714; font-size: 1rem;">“ wählen. Außerdem muss unter „Farbverwaltung“ der Wert für „</span><abbr style="line-height: 1.714285714; font-size: 1rem;" title="Image Color Management">ICM</abbr><span style="line-height: 1.714285714; font-size: 1rem;">-Methode“ auf „ICM ausgeschaltet“ gesetzt werden, da es sonst zu Farbverfälschungen kommen kann.</span></li>
<li>Im Reiter <em>Geräteeinstellungen</em> geben Sie bei <em>Verfügbarer Postscript-Speicher</em> als Zahl 32767 ein.</li>
</ul>
</li>
</ol>
<p>Fertig. Zum Testen einfach aus irgendeiner Anwendung heraus auf den neuen „EPS Drucker“ drucken, als Dateiname die Erweiterung <var>.eps</var> angeben. Die erzeugten Dateien lassen sich problemlos mit <var>epstopdf</var> nach PDF wandeln.</p>
<h1>Benutzung</h1>
<p>Die meisten Anwendungen unterstützen beim Drucken eine Option der Art „Nur Auswahl drucken“, genau diese kann benutzt werden, um einzelne Teile in ein EPS zu gießen. Beim Acrobat Reader beispielsweise bedient man sich dazu des „Schnappschuß-Werkzeugs“.</p>
<h1>Versalzen?</h1>
<p>Sollte etwas nicht gehen, sind folgende Fehler wahrscheinlich:</p>
<ul>
<li>Die PostScript-Ausgabe in Windows Vista steht nicht auf „Eingekapselter Postscript (EPS)“. Beheben in den Druckereigenschaften.</li>
<li>Der Anschluß verweist nicht auf den richtigen Pfad zu <var>cmd.exe</var>. Beheben in den Anschlußeigenschaften.</li>
<li>Das Programmargument verweist nicht auf den richtigen Pfad zu <var>ps2eps</var>. Beheben in den Anschlußeigenschaften.</li>
<li><var>bbox.exe</var> ist in einem Verzeichnis installiert, das nicht im Suchpfad enthalten ist. Umkopieren.</li>
<li>Irgendein Datei- oder Verzeichnisname enthält ein Leerzeichen. Das ist generell zu vermeiden.</li>
<li>Irgendeine Option für Ghostscript wurde in falscher Groß-/Kleinschreibung angegeben. Bitte korrigieren, Ghostscript will genau die Schreibweise!</li>
</ul>
<p>Sollte noch ein anderer Fehler auftreten, so empfehle ich, Google oder Google Groups zu konsultieren und zu sehen, ob jemand anders schon auf dasselbe Problem gestoßen ist. In den Anschlusseigenschaften kann ein Logfile mit Debug angegeben werden, welches dann mehr Informationen bietet. Mit diesem gestaltet sich die Fehlersuche wesentlich einfacher.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>In LaTeX mit Cleveref &amp; Varioref »ab Seite« statt »auf Seite« setzen</title>
		<link>http://www.schlosser.info/latex-cleveref-varioref-ab-seite/</link>
		<comments>http://www.schlosser.info/latex-cleveref-varioref-ab-seite/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 30 Oct 2012 10:23:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim Schlosser</dc:creator>
				<category><![CDATA[LaTeX & Co]]></category>
		<category><![CDATA[Anker]]></category>
		<category><![CDATA[cleveref]]></category>
		<category><![CDATA[LaTeX]]></category>
		<category><![CDATA[Querverweis]]></category>
		<category><![CDATA[Seitenverweis]]></category>
		<category><![CDATA[Tutorial]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Artikel zeigt, wie Sie in LaTeX für Verweise auf Kapitel mit Cleveref und varioref statt »auf Seite 123« automatisch »ab Seite 123« schreiben.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die -Pakete <strong>cleveref</strong> (von Toby Cubitt) und <strong>varioref</strong> (von Frank Mittelbach) bieten Autoren einen erheblichen Komfort beim Schreiben von Texten: Aus einem einfach referenzieren eines Ankers mit einem Befehl wie <code>\vref{sec:anderer-teil}</code> generiert das Paket einen wunderschöne benannten Querverweis »Abschnitt 3.3 auf Seite 123« inklusive der Seitenzahl. Das Paket kann auch selbst erkennen, auf was da verwiesen wird, zum Beispiel Kapitel.</p>
<p>In einem früheren <a href="/in-latex-mit-varioreffancyref-automatisch-ab-seite-statt-auf-seite-setzen/" class="liinternal">Blogpost über <strong>fancyref</strong> und <strong>varioref</strong></a> können Sie lesen, wie Sie für Verweise auf Kapitel statt »auf Seite 123« automatisch »ab Seite 123« schreiben, da das Kapitel ja erheblich länger ist und das Wort »auf« doch eine gewisse räumliche Nähe suggeriert.<!--more--></p>
<h2>Kapitel sind länger als nur eine Seite &#8211; der Querverweis sollte das zeigen</h2>
<p>Da mich einige <a href="http://www.golatex.de/ab-seite-statt-auf-seite-mit-cleveref-t8400.html" class="liexternal">Nachfragen</a> erreichten, wie das ganze denn mit dem neueren Paket <strong>cleveref</strong> funktioniere. Hier gibt&#8217;s die Lösung:</p>
<h2>So geht&#8217;s</h2>
<p>Das Prinzip ist dasselbe wie bei der Lösung für <strong>fancyref</strong>, nur eben mit den Befehlen für <strong>cleveref</strong>. Wichtig ist, dass die Pakete <strong>varioref</strong>, <strong>hyperref</strong> und <strong>cleveref</strong> genau in dieser Reihenfolge geladen werden. Die Sprache sollten Sie als Option der Dokumentklasse mitgeben, da sowohl <strong>cleveref</strong> als auch <strong>babel</strong> diese Information benötigen.</p>
<p>Da Sie für die eigentliche Anpassung Makros mit einem <code>@</code> im Namen brauche, packen Sie den Code in zwischen die Befehle <code>\makeatletter</code> und <code>\makeatother</code> in den Zeilen 10 und 20.</p>
<p>Die Zeilen 12 bis 15 verändern den Befehl <code>\cref@vref</code> und fügen einen Merker für den momentan erkannten Ankertyp zu. Diesen brauchen Sie dann im nächsten Befehl.</p>
<p>Nun verändern Sie für die Sprache <code>ngerman</code> ein weitere Makro namens <code>\reftextfaraway</code>. Im Original schreibt dieses für weiter als eine Seite entfernte Querverweise den Text »auf Seite«. Sie fügen nun eine Verzweigung ein, die »<strong>ab</strong> Seite« einfügt, wenn der Anker auf ein Kapitel verweist, ansonsten das normale »<strong>auf</strong> Seite.« Und das war&#8217;s auch schon. Das Ergebnis sehen Sie in der erstellten PDF-Datei: <a href="/wp-content/uploads/abseitecr.pdf" class="lipdf">abseitecr.pdf</a> und in den folgenden zwei Zeilen:</p>
<blockquote><p>Sehen wir später in Kapitel 2 ab Seite 3.</p>
<p>Sehen wir später in Abschnitt 2.1 auf Seite 3.</p></blockquote>
<p>Da ich niemals auf ganze Teile eines Buchs verweise, sondern nur auf Kapitel oder darunter, reicht dies aus.</p>
<p>Sie wollen jetzt wissen, wie Sie mit den -Paketen für Querverweise umgehen? Dann empfehle ich Ihnen mein Buch »<a href="http://www.latexbuch.de" class="liexternal">Wissenschaftliche Arbeiten schreiben mit </a>« mit allem, was ein schönes Dokument ausmacht. <em>Cleveref</em> wird in der (zum Zeitpunkt dieses Blogposts noch nicht terminierten) fünften Auflage besprochen werden.</p>
<p style="color: gray;"><em>Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/ingythewingy/5510406450/" class="liexternal">Ingy The Wingy auf Flickr</a>, Lizenz <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nd/2.0/" class="liexternal">CC-BY-ND</a>.</em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Das LaTeX-Buch: Gratiskapitel dank TeX4ht</title>
		<link>http://www.schlosser.info/latex-buch-gratiskapitel-tex4ht/</link>
		<comments>http://www.schlosser.info/latex-buch-gratiskapitel-tex4ht/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 10 Oct 2012 06:55:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim Schlosser</dc:creator>
				<category><![CDATA[LaTeX & Co]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[iPhone]]></category>
		<category><![CDATA[LaTeX]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen]]></category>

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		<description><![CDATA[Jetzt endlich gibt es die Gratis-Kaptel direkt auf der Website in sauberem HTML, und zwar sowohl das komplette Inhaltsverzeichnis, als auch die Einführung in das Was &#038; Warum von LaTeX, sowie das Kapitel über die ersten Schritte in LaTeX.
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h2>Jetzt Buchauszüge auch auf mobilen Geräten lesen</h2>
<p><a href="http://www.latexbuch.de/probelesen/" class="liexternal">Auszüge aus dem -Buch</a> waren bislang auch schon auf der <a href="http://www.latexbuch.de/" class="liexternal">Website zum Buch</a> zu finden. Die Möglichkeit beschränkte sich darauf, mittels Flash-Browser eine Layout-getreue Ansicht zu bekommen, und damit sowohl den Text lesen zu können, als auch einen Eindruck vom Layout und der Aufmachung des Buches zu erhalten. Der Text selbst aber blieb verwehrt. Wie das ganze mittels iPad oder iPhone lesen?</p>
<p>Jetzt endlich gibt es die Gratis-Kaptel direkt auf der Website in sauberem HTML, und zwar sowohl das komplette <a href="http://www.latexbuch.de/lernen-inhaltsverzeichnis-des-buches/" class="liexternal">Inhaltsverzeichnis</a>, als auch die <a href="http://www.latexbuch.de/tutorial-warum-latex-einfuhrung/" class="liexternal">Einführung in das Was &amp; Warum von </a>, sowie das Kapitel über die <a href="http://www.latexbuch.de/tutorial-erste-schritte-in-latex/" class="liexternal">ersten Schritte in </a>.</p>
<p>Jetzt können Sie nach Herzenslust direkt in den Texten probelesen, ohne an die Formatierung gebunden zu sein.</p>
<h2>Unter der Haube: TeX4ht</h2>
<p>Möglich wird dies durch die Konvertierung von  nach HTML mittels <a href="http://tug.org/applications/tex4ht/" class="liexternal">TeX4ht</a>, dessen Installation ich auch in meinem »<a href="http://www.latexbuch.de/latex-windows-7-installieren/" class="liexternal">Tutorial LaTeX installieren</a>« bespreche. TeX4ht funktioniert auf den meisten normalen -Dokumenten hervorragend. Ein Text wie der meines Buches »Wissenschaftliche Arbeiten schreiben mit « bedarf einiger Vorbereitung mehr, da viele Konstrukte und Pakete, die ich dort zur Aufbereitung nutze, nicht direkt durch TeX4ht abgebildet werden.</p>
<p>Vieles, was ich zur Feinbestimmung des Layouts des Buches verwende, habe ich für die Konvertierung nach HTML entfernt. Dadurch beispielsweise entsprechen die Verweise auf Seiten dann auch nicht den Seitenzahlen im Buch.</p>
<p>Wie notwendig ist denn für Sie tatsächlich das gleichzeitige Publizieren nach PDF und HTML?</p>
<p><span style="color: #888888;"><em>Bild: iPhone Screenshot, Rahmen generiert mit <a href="http://blog.mailchimp.com/tool-for-generating-nice-smartphone-screenshots/" class="liexternal"><span style="color: #888888;">Smartphones@</span></a>, Lizenz <a href="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/" class="liexternal"><span style="color: #888888;">CC-BY</span></a>.</em></span></p>
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		<title>Git fürs Versionieren von LaTeX-Dokumenten</title>
		<link>http://www.schlosser.info/git-latex-versionieren/</link>
		<comments>http://www.schlosser.info/git-latex-versionieren/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 07 Sep 2012 06:56:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim Schlosser</dc:creator>
				<category><![CDATA[LaTeX & Co]]></category>
		<category><![CDATA[Datensicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Git]]></category>
		<category><![CDATA[GitHub]]></category>
		<category><![CDATA[LaTeX]]></category>
		<category><![CDATA[Versionierung]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie Sie als Nicht-Programmierer für sich Git nutzbringend einsetzen, wenn Sie einfach nur für sich sicherstellen möchten, dass Sie auf alte Fassungen Ihres LaTeX-Dokuments einfach wieder zugreifen können.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Da geht man mal kurz raus und schon gibt’s seit mehreren Jahren ein hervorragendes freies Versionsverwaltungssystem neben Subversion, das sich <strong>Git</strong> nennt. Für den Hinweis danke ich herzlich Gerrit, einem Leser meines <a href="http://www.latexbuch.de" class="liexternal">LaTeX-Buches</a>, und bin nun von Subversion nach Git gewechselt. Nachdem ich Versionierung hauptsächlich für Dokumente in <strong>LaTeX</strong> einsetze, möchte ich hier aus Sicht der schreibenden Zunft vorstellen, wie Sie als Nicht-Programmierer für sich Git nutzbringend einsetzen, wenn Sie einfach nur für sich sicherstellen möchten, dass Sie auf alte Fassungen Ihres LaTeX-Dokuments einfach wieder zugreifen können.</p>
<h1>Wer, was, warum?</h1>
<h2>Was ist Versionierung?</h2>
<p>Darauf bin ich in einem <a href="http://schlosser.info/10-tipps-zur-versionierung-in-latex/" title="3 Gründe und 10 Tipps zur Versionierung von Dokumenten in LaTeX" class="liinternal">früheren Artikel</a> eingegangen, so dass hier die Kurzfassung reichen sollte:</p>
<p>Stellen Sie sich vor, löschen aus Versehen einige Absätze aus Ihrer Masterarbeit und speichern dann, nur um sofort danach zu erkennen, dass das eine blöde Idee war. Was nun?</p>
<p>Ohne Versionierung müssen Sie Ihr <a href="/6-gruende-warum-inhalt-und-layout-getrennt-sein-sollten-und-in-latex-sind/" title="6 Gründe warum Inhalt und Layout getrennt sein sollten (und in LaTeX sind)" class="liinternal"><strong>Backup</strong></a> herauskramen (das Sie hoffentlich haben!) und darauf bauen, dass es noch nicht zu alt ist. Mit <strong>Versionierung</strong> holen Sie sich die fraglichen Absätze aus der Historie des Dokuments zurück.</p>
<p>Das einzige, an das Sie denken müssen, ist, des öfteren Ihre Änderungen in das Versionierungs-System zu übermitteln, am besten mehrmals täglich. Das geht schnell und einfach und ist Ihre beste Versicherung.</p>
<h2>Was ist Git?</h2>
<p>Git ist ein solches Versionierungsprogramm. Es hilft ganz ausgezeichnet dabei, Dateien, also Dokumente, Skripte, Grafiken und was Sie sonst noch für Ihre Arbeit brauchen, in dem Verzeichnis zu versionieren, in dem Sie ohnehin arbeiten. Die Ablage (=Repository) liegt also nicht irgendwo anders, sondern genau hier.</p>
<p>Wenn Sie wollen oder müssen, können Sie diese Ablage replizieren, weitergeben, und auf diese Weise mit anderen am selben Projekt arbeiten, ohne dass Sie immer alle Zugriff auf dieselbe Ablage haben. Mehrere Kopien der Ablage lassen sich synchronisieren.<!--more--></p>
<h2>Ich habe noch nie mit LaTeX gearbeitet. Ist dieser Artikel für mich?</h2>
<p>Ja, aber nur die ersten Abschnitte. Lernen Sie zunächst LaTeX. Es lohnt sich.</p>
<h2>Ich habe noch nie mit Versionierung gearbeitet. Nehme ich Git oder Subversion?</h2>
<p>Nehmen Sie <strong><a href="http://git-scm.com/" class="liexternal">Git</a></strong>. Warum? Weil der simpelste Anwendungsfall rascher einzurichten ist als bei Subversion. <a href="http://subversion.tigris.org/" class="liexternal"><strong>Subversion</strong></a> verlangt, dass Sie explizit ein Verzeichnis als Repository anlegen und dann mittels einer URL-Syntax von Ihrem eigentlichen Arbeitsverzeichnis darauf verweisen. Das dürfte für den einen oder anderen frischen LaTeX-Anwender schon ziemlich kompliziert sein. Mit <strong>Git</strong> brauchen Sie das alles nicht. Sie sagen quasi einfach »hier möchte ich mit Git arbeiten« und das war’s.</p>
<h2>Erspart mir Git das Anlegen einer Sicherungskopie, das Backup?</h2>
<p>Nein. Das eine hat mit dem anderen nur bedingt etwas zu tun. Eine Versionierung schützt Sie vor eigenen Untaten und erlaubt Ihnen, auf frühere Versionen zurückzugreifen. Ein Backup schützt Sie vor Datenverlust.</p>
<h2>Ich verwende Mac OS X und die Time Machine. Brauche ich trotzdem Git?</h2>
<p>Ja. Wenn Sie <strong>Apple Time Machine</strong> ständig am laufen haben, also Ihre Backup-Festplatte ständig am PC hängt, dann haben Sie tatsächlich jede Stunde einen Schnappschuss und damit eine Art Versionierung. Leider sind Sie dann nicht gegen Datenverlust geschützt, weil die Festplatte am selben Stromkreis hängt und im selben Moment stürbe wie der Computer, wenn ein Stromnetz-Fehler auftritt. Wenn Sie nun schlau sind und mit zwei externen Festplatten im wöchentlichen Wechsel arbeiten, dann können Sie immer nur auf die Versionen der aktuellen Woche zurückgreifen. Da müssten Sie schon Time Capsule verwenden und diese in einem anderen Stromnetz, am besten in einem anderen Haus stehen haben.</p>
<h1>Einrichten</h1>
<h2>Herunterladen und Installieren</h2>
<p>Am einfachsten laden Sie <a href="http://git-scm.com/downloads/guis" class="liexternal">GitHub</a> herunter, dann haben Sie auch gleich eine grafische Bedienoberfläche. GitHub gibt es für Windows, für Mac OS X und für Linux.</p>
<p>Installieren Sie das Programm. Beim ersten Aufruf werden Sie folgenden Bildschirm sehen:</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://i0.wp.com/schlosser.info/wp-content/uploads/github-start.png" class="liimagelink" rel="lightbox[2233]" title="GitHub Startbildschirm"><img class="size-medium wp-image-2247 aligncenter" title="GitHub Startbildschirm" src="http://i0.wp.com/schlosser.info/wp-content/uploads/github-start.png?resize=400%2C185" alt="GitHub Startbildschirm" data-recalc-dims="1" /></a></p>
<p>Klicken Sie »cancel« oder drücken Sie die Escape-Taste, wie in Zukunft jedes Mal, wenn Sie GitHub starten. Sie brauchen keinen Login, und Sie brauchen sich auch nirgendwo zu registrieren (»sign up«). GitHub ist der Name eines Online-Dienstes, der es erlaubt, öffentliche Git-Ablagen zu erstellen und im Internet zu speichern, und dafür benötigt man eine Anmeldung. GitHub stellt dieses grafische Programm zur Verfügung, das auch hervorragend auf rein lokalen Ablagen (»Repositories«) funktioniert.</p>
<p><a href="http://i2.wp.com/schlosser.info/wp-content/uploads/github-menu-options.png" style="color: #4448bd;" class="liimagelink" rel="lightbox[2233]" title="GitHub Options"><img class="size-thumbnail wp-image-2259 alignright" style="border-color: #bbbbbb; margin-top: 0.4em; background-color: #eeeeee;" title="GitHub Options" src="http://i2.wp.com/schlosser.info/wp-content/uploads/github-menu-options.png?resize=150%2C150" alt="GitHub Options" data-recalc-dims="1" /></a></p>
<p>Auch wenn Sie kein GitHub-Konto möchten, so sollten Sie doch einen Namen konfigurieren, damit bei der Versionierung auch mit abgespeichert werden kann, dass Sie das getan haben. Irgendwann werden Sie es mal brauchen, wenn Sie nämlich dann doch mal zu mehreren Personen an einem Projekt arbeiten. Wählen Sie dazu »tools → options«.</p>
<p>Im folgenden Dialog geben Sie unten Ihren gewünschten Namen und eine eMail-Adresse an, die Sie für die Versionierung verwenden möchten. Diese Informationen werden nur lokal gespeichert und nirgendwo online verwendet. Bestätigen Sie mit »update«.</p>
<p><a href="http://i2.wp.com/schlosser.info/wp-content/uploads/github-options-name.png" class="liimagelink" rel="lightbox[2233]" title="GitHub Name konfigurieren"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2258" title="GitHub Name konfigurieren" src="http://i2.wp.com/schlosser.info/wp-content/uploads/github-options-name.png?resize=400%2C298" alt="GitHub Name konfigurieren" data-recalc-dims="1" /></a></p>
<h2>Ein Repository anlegen</h2>
<p>Und genau eine solches Repository erstellen Sie jetzt, dem Sie auf »+ add« klicken.</p>
<p><a href="http://i0.wp.com/schlosser.info/wp-content/uploads/github-createrepo.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[2233]" title="GitHub Repository erstellen"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2238" title="GitHub Repository erstellen" src="http://i0.wp.com/schlosser.info/wp-content/uploads/github-createrepo.jpg?resize=400%2C185" alt="GitHub Repository erstellen" data-recalc-dims="1" /></a></p>
<p>Nun gehen wir davon aus, Sie hätten Ihre Masterarbeit schon begonnen und in einem Verzeichnis mit dem Namen »Masterarbeit« abgelegt. Als Beispieldateien nehme ich die LaTeX-Vorlagen aus meinem LaTeX-Buch.</p>
<p><a href="http://i0.wp.com/schlosser.info/wp-content/uploads/github-createrepo-empty.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[2233]" title="GitHub Repository erstellen - leerer Dialog"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2236" title="GitHub Repository erstellen - leerer Dialog" src="http://i2.wp.com/schlosser.info/wp-content/uploads/github-createrepo-empty-400x158.jpg?resize=400%2C158" alt="GitHub Repository erstellen - leerer Dialog" data-recalc-dims="1" /></a></p>
<p>Geben Sie Namen des Repositories an, der dem Namen des bereits existierenden Verzeichnisses entsprechen sollte, und eine Beschreibung, dazu wo das Verzeichnis liegt.</p>
<p>Ein Klick auf »create« setzt den Wunsch in die Tat um, und Sie können in der Übersicht Ihr neu erzeugtes Repository auswählen durch Doppelklick oder Klick auf den blauen Pfeil.</p>
<p>Sie sehen nun alle Dateien Ihres Verzeichnisses in der Ansicht, die Ihnen alle noch nicht synchronisierten Änderungen zeigt.</p>
<p><a href="http://i0.wp.com/schlosser.info/wp-content/uploads/github-createrepo-filled.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[2233]" title="GitHub Repository Masterarbeit"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2237" title="GitHub Repository Masterarbeit" src="http://i0.wp.com/schlosser.info/wp-content/uploads/github-createrepo-filled.jpg?resize=400%2C158" alt="GitHub Repository Masterarbeit" data-recalc-dims="1" /></a></p>
<p>Konkret: Sie suchen jetzt aus, welche Dateien Sie der Versionierung unterwerfen wollen. Arbeiten Sie mit LaTeX, brauchen Sie nur die eigentlichen Dokument-Dateien ins die Ablage übertragen, alle Zwischendateien (<code>*.aux *.log *.bbl *.blg *.idx</code> und so weiter) werden ja von LaTeX, BibTeX, biber und ähnlichen Programmen, ohnehin jedes Mal beim Kompilieren neu erzeugt.</p>
<h2>Zwischendateien ignorieren</h2>
<p>Damit Sie nicht jedes Mal neu die Häkchen vor den unnötigen Dateien, die Sie nicht im Repository haben wollen, entfernen müssen, können Sie Dateitypen ausschließen. Wählen sie dazu »tools → settings«.</p>
<p><a href="http://i2.wp.com/schlosser.info/wp-content/uploads/github-mt-repoview-menu.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[2233]" title="GitHub Repository Menu"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2245" title="GitHub Repository Menu" src="http://i2.wp.com/schlosser.info/wp-content/uploads/github-mt-repoview-menu.jpg?resize=400%2C171" alt="GitHub Repository Menu" data-recalc-dims="1" /></a></p>
<p>Sie sehen im Feld »ignored files« einige, die GitHub von vornherein ausschließt. Für LaTeX, BibTeX und Konsorten füge ich folgende weitere Dateitypen am Ende hinzu:</p>
<pre># TeX/LaTeX intermediates # 
########################### 
*.*~ 
*.aux 
*.log 
*.tmp 
*.xref 
*.pdx 
*.pnd 
*.bbl 
*.bcf 
*.auto 
*.blg 
*.dvi 
*.glo 
*.out 
*.idx 
*.ilg 
*.ind 
*.idv 
*.4ct 
*.4tc 
*.lg 
*.xmpi 
*.tcp 
*.toc 
*.tps 
*blx.bib 
*.run.xml</pre>
<p>Diese Liste wird in Ihrem Verzeichnis in der Datei .gitignore gespeichert. Sie sollten diese zu Ihrem Repository hinzufügen.</p>
<p>Damit Sie dies nicht jedes Mal aufs Neue konfigurieren müssen, machen Sie die Liste global bekannt. Kopieren Sie dazu die Datei <code>.gitignore</code> in Ihr Benutzerverzeichnis (bei mir c:\Users\jschloss) und benennen sie um in <code>.gitignore_global</code>. Nun wählen Sie »tools → open a shell here«. Im Kommandozeilenfenster, das sich nun öffnet, geben Sie folgenden Befehl ein:</p>
<pre><code>git config –global core.excludesfile ~/.gitignore_global</code></pre>
<p>Wenn alles klappt, kommt keine Meldung und Sie brauchen sich in GitHub um viele Zwischendateien zukünftig nicht mehr zu kümmern.</p>
<h1>Der erste Commit</h1>
<p>Nun ist es soweit: Sie prüfen nochmal die Liste der Dateien, die Sie der Versionierung unterwerfen wollen, geben ins Feld »Commit Message« eine knappe Beschreibung dessen ein, was Sie gerade tun, nämlich »Erster Commit«. Ein »Commit« ist die Aktion, Änderungen an Ihren Dateien in das Repository zu übernehmen. Wenn Sie möchten, können Sie auch eine ausführlichere Beschreibung ins Feld »Extended Description« aufnehmen. Dies empfiehlt sich bei den meisten späteren Commits in Git.</p>
<h1>Weiterarbeiten und Änderungen vornehmen</h1>
<p>Jetzt schreiben Sie Ihr LaTeX-Dokument bzw. schreiben daran weiter. Sie fügen weitere Teile hinzu, es kommt die eine oder andere Grafikdatei dazu oder auch Rohdaten und Notizen, die Sie gerne versioniert haben wollen.</p>
<p>GitHub zeigt, wenn Sie »uncommitted changes« wählen, alle geänderten und alle noch nicht versionierten Dateien an.</p>
<p><a href="http://i1.wp.com/schlosser.info/wp-content/uploads/github-mt-repochange.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[2233]" title="GitHub Repository - Änderungsanzeige"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2244" title="GitHub Repository - Änderungsanzeige" src="http://i1.wp.com/schlosser.info/wp-content/uploads/github-mt-repochange.jpg?resize=400%2C239" alt="GitHub Repository - Änderungsanzeige" data-recalc-dims="1" /></a></p>
<p>Ein Klick auf die kleinen vertikalen Pfeile rechts neben dem Dateinamen erlaubt Ihnen, die Änderungen zu sehen, soweit GitHub die Dateien als Text erkennt.</p>
<p>Mit einem Klick auf den Dateinamen oder das Häkchen links daneben wählen Sie Dateien für diesen Commit an oder ab. Warum das? Entweder Sie wollen in einem Commit nur bestimmte Änderungen übertragen, oder Sie wollen bestimmte Dateien eben (noch) nicht versionieren. Wenn Sie die Auswahl getroffen haben, geben Sie wieder eine »Commit Message« an und klicken »commit«.</p>
<p>Jetzt sehen Sie rechts alle bisherigen Commits, zusammen mit ihren jeweiligen Kurzbeschreibungen &#8211; und deswegen sind diese auch so wichtig.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://i0.wp.com/schlosser.info/wp-content/uploads/github-commit-history.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[2233]" title="GitHub Commit History"><img class="aligncenter  wp-image-2234" title="GitHub Commit History" src="http://i0.wp.com/schlosser.info/wp-content/uploads/github-commit-history.jpg?resize=186%2C177" alt="GitHub Commit History" data-recalc-dims="1" /></a></p>
<p>Mit einer Auswahl in dieser Liste können Sie ganz genau sehen, was sich jeweils geändert hat. Möchten Sie Ihren letzten Commit rückgängig machen, wählen Sie »revert commit«. Dies erzeugt einen neuen Commit, der Ihre letzten Aktionen rückgängig macht.</p>
<p>Wollen Sie zum Zustand eines weiter zurückreichenden Commit gehen, wählen Sie beim jeweiligen Commit »roll back to this commit«. Dieses ändert Ihre Dateien im Verzeichnis, also stellen Sie sicher, dass Sie vorher alles ins Repository übertragen haben, was Sie vielleicht noch brauchen!</p>
<h1>Branch – Verzweigen zum Ausprobieren</h1>
<p>Nehmen wir an Sie wollen eine andere Art der Formulierung im bestehenden Text ausprobieren und dieses Projekt mal einige Zeit nachverfolgen, ohne dass der Rest Ihres LaTeX-Dokuments leidet, an dem Sie ja normal weiterschreiben. Dann brauchen Sie das, was im Versionierungs-Jargon »Branch« heisst, zu deutsch »verzweigen«. Sie verzweigen also den Fortschritt Ihres LaTeX-Dokuments. Das ist okay, denn später hilft Ihnen Git, die Zweige wieder zusammenzuführen.</p>
<h2>Einen Branch erzeugen</h2>
<p>In GitHub bewerkstelligen Sie das, in dem Sie auf »Branches« klicken und dann einen Namen für den neuen Zweig angeben, beispielsweise »Ausprobieren«.</p>
<p><a href="http://i0.wp.com/schlosser.info/wp-content/uploads/github-createbranch.png" class="liimagelink" rel="lightbox[2233]" title="GitHub Branch Dialog"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2235" title="GitHub Branch Dialog" src="http://i0.wp.com/schlosser.info/wp-content/uploads/github-createbranch.png?resize=400%2C239" alt="GitHub Branch Dialog" data-recalc-dims="1" /></a>Sie sehen nun hinter dem Gabelsymbol nicht mehr »master« stehen, sondern »Ausprobieren«, und sehen damit, dass sich gleichzeitig der aktuelle Zweig geändert hat.</p>
<p>Jetzt heisst es ein wenig Disziplin an den Tag legen: Alles, was Sie jetzt an Ihrem Dokument und den damit verbundenen Dateien ändern, sollte tatsächlich nur das Ausprobieren sein. Führen Sie regelmäßig einen Commit durch.</p>
<h2>Den Branch wechseln</h2>
<p>Wollen Sie einfach ganz normal Ihr LaTeX-Dokument weiterschreiben, so sollten Sie das im »master«-Branch tun. Schließen Sie die Dokumente im Editor, führen nochmal einen Commit auf dem »Ausprobieren«-Branch durch und klicken dann auf das Verzweigungssysmbol wie vorher zum Anlegen, wählen dann »master« aus. Nun werden alle Dateien in Ihrem Arbeitsverzeichnis auf den Stand gesetzt, den sie hatten, als Sie das letzte Mal mit dem Hauptzweig gearbeitet haben.</p>
<p>Schreiben Sie nun unbekümmert weiter und führen auch hier wieder regelmäßig einen Commit durch, um die Fortschritte Ihrer Arbeit zu sichern.</p>
<h2>Zusammenführen &#8211; Merge</h2>
<p>Irgendwann kommt nun der Punkt, an dem Sie das, was Sie nur ausprobiert haben, tatsächlich in Ihr Dokument übernehmen wollen. Versionierungssysteme unterstützen dies mit einer Technik, die »merge« heisst, »zusammenführen«.</p>
<p>Klicken Sie wieder auf das Verzweigungssymbol und wählen dann »manage«.</p>
<p><a href="http://i1.wp.com/schlosser.info/wp-content/uploads/github-mergebranch.png" class="liimagelink" rel="lightbox[2233]" title="Git Merge Branches"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2240" title="Git Merge Branches" src="http://i1.wp.com/schlosser.info/wp-content/uploads/github-mergebranch.png?resize=400%2C239" alt="Git Merge Branches" data-recalc-dims="1" /></a></p>
<p>In diesem Dialog steuern Sie die Zusammenführung der Zweige. Ziehen Sie den »Ausprobieren«-Zweig an die erste freie Stelle und den »master«-Zweig an die zweite. Mit einem Klick auf »merge« führt Git die beiden Zweige zusammen.</p>
<p>In der Historie der »unsynched commits« können Sie nun genau ersehen, was sich geändert hat.</p>
<h2>Zusammenführen bei Konflikten</h2>
<p>Falls Sie in den verschiedenen Zweigen an denselben Stellen, in denselben Zeilen etwas geändert haben, kommt es beim Zusammenführen natürlich zum Konflikt. Diesen müssen Sie dann selbst beheben. Klicken Sie dazu auf »cancel«, um dann im Hauptfenster von GitHub zu sehen, welche LaTeX-Dateien den Merge verhindern.</p>
<p><a href="http://i2.wp.com/schlosser.info/wp-content/uploads/github-mergeconflict.png" class="liimagelink" rel="lightbox[2233]" title="Git Merge-Konflikt"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2243" title="Git Merge-Konflikt" src="http://i2.wp.com/schlosser.info/wp-content/uploads/github-mergeconflict.png?resize=400%2C155" alt="Git Merge-Konflikt" data-recalc-dims="1" /></a></p>
<p>Sie sehen eine Zeile Kleiner-Zeichen &lt;&lt;&lt;&lt;&lt;&lt;&lt;&lt;&lt;&lt;&lt;&lt;, gefolgt von der Fassung der betreffenden Zeile im Hauptzweig, gefolgt von einer Zeile Gleichzeichen ===============, der Version aus dem anderen Zweig, das ganze abgeschlossen von einer Zeile Größer-Zeichen &gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;.</p>
<p><a href="http://i2.wp.com/schlosser.info/wp-content/uploads/github-manualmerge.png" class="liimagelink" rel="lightbox[2233]" title="Git manueller Merge"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2239" title="Git manueller Merge" src="http://i2.wp.com/schlosser.info/wp-content/uploads/github-manualmerge.png?resize=400%2C163" alt="Git manueller Merge" data-recalc-dims="1" /></a></p>
<p>In dieser Ansicht können Sie jedoch das Schlamassel nur sehen, nicht jedoch beheben. Dazu laden Sie die Datei in Ihren normalen LaTeX-Editor. Modifizieren Sie die fraglichen Abschnitte so, dass es für Sie passt. Löschen Sie die Markierungszeilen.</p>
<p>Dann können Sie wieder einen Commit durchführen, und als passenden Kommentar beispielsweise »Manuellen Merge« angeben.</p>
<p>Bei komplizierteren Merges ist es möglich, dass GitHub Sie auffordert, den Konflikt in der <em>Shell</em> zu beheben, also auf der Kommandozeile. Für das genaue Vorgehen empfehle ich Ihnen den entsprechenden Abschnitt zum Thema <a href="http://git-scm.com/book/de/Git-Branching-Basic-Branching-and-Merging" class="liexternal">Merges in der hervorragenden Dokumentation von Git</a>.</p>
<h1>Zusammenfassung</h1>
<p>Git und die grafische Oberfläche GitHub sind eine ideale Ergänzung für Ihre Schreibarbeit mit LaTeX. Die Versionierung geschieht dort, wo Sie sowieso Ihr LaTeX-Dokument liegen haben, Sie brauchen sich nicht wie bei anderen Versionierungssystemen mit dem Anlegen eines speziellen Repositories zu beschäftigen.</p>
<p>In einem der nächsten Artikel werde ich beleuchten, wie Sie mit Git und LaTeX zu mehreren Autoren ein Dokument schreiben. Folgen Sie mir auf <a href="http://twitter.com/schlosi" class="liexternal">Twitter</a>, <a href="https://plus.google.com/108573450649244839154" class="liexternal">Google+</a> oder abonnieren Sie diesen Blog, um davon zu erfahren.</p>
<p>Git ist ebenso leichtgewichtig wie mächtig. Fangen Sie jetzt damit an und ersparen Sie sich zukünftig die Frage »wie hatte ich das denn vorgestern formuliert?«</p>
<p><strong>Und wie versionieren Sie?</strong></p>
<p><em><span style="color: #888888;">Git Logo by <a href="http://twitter.com/jasonlong" data-bitly-type="bitly_hover_card" class="liexternal"><span style="color: #888888;">Jason Long</span></a> is licensed under the <a href="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/" data-bitly-type="bitly_hover_card" class="liexternal"><span style="color: #888888;">Creative Commons Attribution 3.0 Unported License</span></a>.</span></em></p>
]]></content:encoded>
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		<slash:comments>12</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Warum LaTeX lernen?</title>
		<link>http://www.schlosser.info/warum-latex-lernen/</link>
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		<pubDate>Tue, 03 Apr 2012 05:46:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim Schlosser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Effektivität]]></category>
		<category><![CDATA[LaTeX & Co]]></category>
		<category><![CDATA[Ästhetik]]></category>
		<category><![CDATA[Dokument]]></category>
		<category><![CDATA[LaTeX]]></category>
		<category><![CDATA[LibreOffice]]></category>
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		<description><![CDATA[Warum heute noch lernen? In einer Zeit, in der es ein fähiges, mächtiges Office mit Word von Microsoft gibt, ein ähnlich mächtiges iWork mit Pages von Apple, oder kostenlos ein OpenOffice.org beziehungsweise LibreOffice? Warum die ganzen -Befehle lernen? Der folgende Artikel erschien ursprünglich auf der LaTeX-Buch Seite und ist im Original dort zu finden. Zen [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Warum heute noch  lernen? In einer Zeit, in der es ein fähiges, mächtiges Office mit <strong>Word</strong> von Microsoft gibt, ein ähnlich mächtiges <strong>iWork</strong> mit Pages von Apple, oder kostenlos ein OpenOffice.org beziehungsweise <strong>LibreOffice</strong>? Warum die ganzen -Befehle lernen?</p>
<p><em>Der folgende Artikel erschien ursprünglich auf der <a href="http://www.latexbuch.de" class="liexternal">LaTeX-Buch</a> Seite und ist <a href="http://www.latexbuch.de/warum-latex-lernen/" class="liexternal">im Original dort</a> zu finden.</em></p>
<h2>Zen</h2>
<p> ist anders.  hat den <strong><a href="/11-wege-zum-fokussierten-schreiben-am-computer/" class="liinternal">Fokus aufs Wesentliche</a></strong> – den <strong>Inhalt</strong> eines Textes – so tief in den Genen, so tief im Konzept verankert, dass es viel leichter fällt, sich darauf ein und die Finger von wilden manuellen Formatierungen zu lassen.  zu lernen heißt, sich auf eine andere Art des Schreibens einzulassen. Eine Art des Schreibens, bei der das <strong>geschriebene Wort</strong> zunächst wichtiger ist als der Schriftsatz, in der das Wort aufs Papier oder ins PDF gebracht werden soll. Und doch: Indem sich der Student, Doktorand, Wissenschaftler, Literat, Lehrer, Schüler oder Autoren und ganz normale Menschen wie Du und ich auf das Schreiben von <strong>Text und Struktur</strong> des Dokuments beschränken, lassen wir den Automaten, der  heißt, seine Kenntnis ausspielen, wie ein gutes, <strong>schönes Schriftstück</strong> aussieht.</p>
<p>Ich lerne  ist eine <strong>Rückbesinnung</strong> aufs Wesentliche, es ist <strong>Zen</strong>-Schreiben. Ja,  lernen bedeutet, sich mit seltsamen Ausdrücken auseinanderzusetzen die man mitten in seinen Text schreiben soll.  lernen bedeutet zu akzeptieren, dass man nicht sofort auf dem Bildschirm sieht, wie es vielleicht später auf Papier herauskommt.  lernen heißt, die <a href="/6-gruende-warum-inhalt-und-layout-getrennt-sein-sollten-und-in-latex-sind/" class="liinternal">Struktur seines Dokuments wirklich zu bestimmen</a>.  lernen heißt Demut zeigen und sich nicht für den Experten für <strong>Ästhetik</strong> von Schriftstücken zu halten.</p>
<h2>Zuverlässigkeit</h2>
<p>Noch vor einigen Jahren war der Fall klar – sobald eine Arbeit mit <strong>Literaturhinweisen</strong> versehen sein soll, und diese Referenzen und das <strong>Literaturverzeichnis</strong> jederzeit sauber und halbwegs automatisch erzeugt werden soll, führte am Lernen von  kein Weg vorbei. Ebenso wie für saubere Zeilenumbrüche. Und wenn man noch einige Jahre weiter zurückdenkt, war  auch eine der wenigen stabilen Möglichkeiten, große Dokumente zu erstellen. Literaturverzeichnis kann heute auch ein Microsoft Word, sogar ein LibreOffice hat irgendwo für <strong>Literaturverweise</strong> eine Funktion vergraben. Word stürzt fast nie mehr ab, und es hat nun ein einigermassen nachvollziehbares Dateiformat. Doch auch heute machen insbesondere Anwender von Textverarbeitungsprogrammen immer noch Probeausdrucke. Warum, wenn das System doch darauf ausgelegt ist, schon auf dem <strong>Bildschirm</strong> anzuzeigen, was man später bekommt? (WYSIWYG = what you see is what you get) Weil sie sich eben nicht sicher sind. Weil es auf dem Bildschirm eben doch anders wirkt.</p>
<p>Mit  mache ich fast nie einen <strong>Probeausdruck</strong>, wenn das, was ich im PDF sehe, ist exakt das, was ich später auf dem Drucker erwarten kann. Mit  habe ich die Gewissheit, jede Anforderung an das Aussehen eines Literaturverzeichnis auf dieselbe Weise umsetzen zu können, und jede Art von <strong>Literaturverweis</strong> sauber und zuverlässig zu setzen – und wie die jüngere Vergangenheit lehrt, kann das über <strong>Karrieren</strong> entscheiden. Mit  habe ich die Gewissheit, jede Dokumentgröße bearbeiten zu können, jedes Kapitelformat absolut reproduzierbar gestalten zu können. Wer schonmal ein <strong>Microsoft Word</strong> Dokument in <strong>LibreOffice</strong> oder OpenOffice.org geöffnet hat und andersherum, der wird es in  als sehr angenehm empfinden, wenn der Konferenzbeitrag, die Masterarbeit nach verarbeiten durch eine andere -<strong>Distribution</strong> genauso aussieht wie bei der eigenen.</p>
<h2>Zuwachs</h2>
<p> lernen in <strong>Mathematik</strong>, <strong>Physik</strong>, <strong>Informatik</strong> oder <strong>Ingenieurwissenschaften</strong> wie <strong>Elektrotechnik</strong> oder <strong>Maschinenbau</strong> heißt, den theoretischen Unterbau der Fächer leichter zu Papier bringen zu können und auf viel Erfahrung und bestehendes Material zurückgreifen zu können.  lernen in <strong>Jura</strong>, <strong>Lehramt</strong>, <strong>Wirtschaftswissenschaften</strong> oder <strong>Geisteswissenschaften</strong> heißt, die sprachliche Präzision, die angemessen ist, auch auf das Schreiben und in Dokumente zu übernehmen. Und damit ein Zuwachs an <strong>Professionalität</strong>.</p>
<p> lernen in einer Umgebung, in der nicht sowieso alle in  schreiben heißt, auch mal schief angesehen und für seltsam erklärt zu werden.  lernen heißt freilich auch, manchmal einen Fehler zu suchen, der das Verarbeiten des Dokuments verhindert – was oft seinen Grund darin hat, dass man irgend einen <a href="http://schlosser.info/latex-einfach-ist-besser-ein-wort-zu-hacks-in-latex/" class="liinternal">Automatismus überlisten</a> will und meist gar nicht bräuchte. Und damit heißt  lernen eben auch, immer wieder subtil darauf hingewiesen zu werden, dass das eigentliche am Schreiben der Inhalt des Textes ist. Und ebenso heißt  lernen damit auch, sich immer wieder aufs neue zu freuen, welch <strong>schönes Ergebnis</strong> am Ende steht.</p>
<p><strong>Warum also  lernen? Nicht obwohl es anders ist. Sondern genau darum.</strong></p>
<p>Fangen Sie an. Darum gibt es das <a href="http://www.latexbuch.de" class="liexternal">LaTeX-Buch</a>.</p>
<p><span style="color: #888888;">(Bild: Enso von <a href="http://www.flickr.com/photos/cruzalmeida/4938855456/" class="liexternal"><span style="color: #888888;">Alex Castro auf Flickr</span></a>. Lizenz <a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/" class="liexternal"><span style="color: #888888;">CC-BY</span></a>)</span></p>
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		<title>Danke. Das LaTeX-Buch, 4. Auflage, 2., korrigierter Druck</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Feb 2012 06:48:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim Schlosser</dc:creator>
				<category><![CDATA[LaTeX & Co]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Korrektur]]></category>
		<category><![CDATA[LaTeX]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit dieser Woche ist das LaTeX-Buch Wissenschaftliche Arbeiten schreiben mit LaTeX im zweiten Druck der vierten Auflage erschienen. Das alleine wäre wohl noch nicht erwähnenswert, doch bot dies die Möglichkeit, alle bislang bekannten Fehler der vierten Auflage zu beheben, und zwar sowohl unkritische Tippfehler als auch einige Fehler in Codebeispielen und Codeschnippseln. Alle diejenigen, die [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Seit dieser Woche ist das <a href="http://www.latexbuch.de" class="liexternal">LaTeX-Buch</a> <em>Wissenschaftliche Arbeiten schreiben mit LaTeX</em> im zweiten Druck der vierten Auflage erschienen. Das alleine wäre wohl noch nicht erwähnenswert, doch bot dies die Möglichkeit, alle bislang <a href="http://www.latexbuch.de/errata/" class="liexternal">bekannten Fehler der vierten Auflage</a> zu beheben, und zwar sowohl unkritische Tippfehler als auch einige Fehler in Codebeispielen und Codeschnippseln. Alle diejenigen, die das Buch schon haben, erfahren auf der <a href="http://www.latexbuch.de/errata/" class="liexternal">Errata-Seite</a> genau, wo korrigiert wurde und auch für alle zukünftigen gemeldeten Fehler wo korrigiert werden muss.</p>
<p>Mein spezieller Dank gilt an dieser Stelle denjenigen, die Fehler gefunden und vor allem mir mitgeteilt haben: Torben L, <a href="http://www.latexbuch.de/lern-beispiele-aus-dem-latex-buch/#comment-5748" class="liexternal">Helga Schmid</a>, Henrik B., Fabian B., Peter B., Michael F., Stefan S., Christoph T., Justin G., André W. und Nadja Vajkonny. Danke fürs aufmerksame Lesen!</p>
<p>Wer mal reinschmökern möchte, kann das gerne tun auf der Seite zum <a href="http://www.latexbuch.de/probelesen/" class="liexternal">LaTeX-Buch Probelesen</a>.</p>
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		<title>LaTeX &#8211; einfach ist besser. Ein Wort zu Hacks in LaTeX</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 22:34:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim Schlosser</dc:creator>
				<category><![CDATA[LaTeX & Co]]></category>
		<category><![CDATA[Hack]]></category>
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		<category><![CDATA[Programmieren]]></category>

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		<description><![CDATA[Sie haben also mit LaTeX begonnen. Vielleicht sogar mit meinem LaTeX-Buch »Wissenschaftliche Arbeiten schreiben mit LaTeX«. Doch warum schreibe ich nichts über Tricks, warum gibt es im Buch keine ausufernden Befehls-Sequenzen? Ganz einfach: Weil Sie das fast nie nicht brauchen. LaTeX wurde geschaffen, damit Sie sich auf den Inhalt Ihres Werkes konzentrieren können. Was wollen [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Sie haben also mit LaTeX begonnen. Vielleicht sogar mit meinem <a href="http://www.latexbuch.de" class="liexternal">LaTeX-Buch »Wissenschaftliche Arbeiten schreiben mit LaTeX«</a>. Doch warum schreibe ich nichts über Tricks, warum gibt es im Buch keine ausufernden Befehls-Sequenzen? Ganz einfach: Weil Sie das fast nie nicht brauchen. LaTeX wurde geschaffen, damit Sie sich auf den Inhalt Ihres Werkes konzentrieren können.</p>
<p>Was wollen Sie bewirken? Wird Ihr Schriftstück tatsächlich besser, wenn Sie jetzt Stunden verbringen, um ein setzerisches Detail einzubauen? Vielleicht ja. Vielleicht sieht es tatsächlich besser aus. Und ja, Sie können tatsächlich sinnvoll Zeit mit der Suche nach der Lösung für setzerische Detailprobleme verbringen. Wenn Sie ansonsten komplett fertig sind, wenn Ihr Text inhaltlich vollkommen ist. Wenn Ihr Literaturverzeichnis vollständig ist, also alles referenziert, <a href="http://schlosser.info/4-tipps-zum-zitieren-ohne-plagiate-in-der-doktorarbeit/" class="liinternal">was Sie referenzieren sollten</a>. Wenn Sie das Stichwortverzeichnis mit sinnvollen Wörtern befüllt haben, falls ihr Werk gedruckt werden soll, da in rein elektronischen Veröffentlichungen die Volltextsuche einen Index überflüssig macht. Wenn Ihre Querverweise sinnvoll sind. Wenn Ihre Grafiken dem Inhalt dienen und gut aussehen.</p>
<p>Dann, und nicht vorher, können Sie sich mit einem LaTeX-Hack bzw. der Suche danach beschäftigen. Sobald Sie an dieser Stelle ankommen, dann sind Sie kein Anfänger mehr. Sobald Sie an dieser Stelle ankommen, haben Sie wahrscheinlich schon einige Male mit englischen Erläuterungen von LaTeX-Eigenheiten zu tun gehabt, sei es in Form von Fehlermeldungen oder in Form einer Paketdokumentation. Und das ist auch gut so. Denn letztendlich können Sie die Funktionalität jeder Dokumentklasse, jeden Pakets verändern und erweitern, indem Sie Befehle umdefinieren, eigene Konstrukte hinzufügen und vorhandene außer Kraft setzen. Damit verlassen Sie in der Regel den Bereich, der für die normale Anwendung einer Klasse oder eines Pakets gedacht ist. Das ist okay, wenn ihnen klar ist, dass Sie sich dieser Bereich hinter den Kulissen ohne Vorwarnung von einer Version zur nächsten ändern kann, dass er oft schlecht ausgeschildert ist und möglicherweise mit anderen wechselwirkt. Kurzum: wer weiß, was er tut, kann alles tun. Die andere Art von Hacks, die Sie im Netz finden, verwenden gar keine Pakete, sondern basieren auf TeX-Basisbefehlen und bauen bestimmte Eigenschaften von Null auf nach. Auch daran ist nichts auszusetzen, wenn Ihnen bewusst ist, dass die von Ihnen gewünschte Eigenschaft vielleicht schon in anderer Form existiert und das Hack damit wiederum wechselwirkt.</p>
<p>Die Abhängigkeiten und Fehlerquellen sind so mannigfaltig und machen es damit unwahrscheinlich ist, dass Sie aufs erste Mal eine Lösung hinbekommen, die das tut, was Sie wollen und dazu keine einzige Fehlermeldung beim Kompilieren auswirft. Wenn Sie also eine Sammlung von speziellen Tricks zur Hand nehmen, wird diese Sie unweigerlich irgendwann verlassen, weil der Autor ja nicht wissen kann, was Sie an Paketen alles verwenden. Und dann müssen Sie sich ohnehin durch den Quellcode von Paketen wühlen und diesen versuchen zu verstehen.</p>
<p>Freilich habe auch ich für das LaTeX-Buch an so mancher Definition herumgebogen, um das Layout genau so hinzubekommen, wie es die Buchreihe des Verlags vorsieht. Das ganze habe ich möglichst weit oben und vollständig in den dafür vorgesehenen Rahmen von KOMA-Script programmiert, womit es eigentlich kein Hack mehr ist, sondern fortgeschrittene Anwendung. An anderer Stelle überschrieb ich tatsächlich Paketverhalten.</p>
<p>Im Buch werden Sie keine Beispiele dafür finden, denn ich möchte, dass Sie LaTeX als eine Dokumentsprache erleben, die einfach anzuwenden ist. Oder, um es mit den Worten Dieter Moors auszudrücken: »Was wir nicht haben, brauchen Sie nicht.« Bei keiner meiner wissenschaftlichen Arbeiten, weder bei Dissertation noch bei Diplomarbeit, habe ich einen solchen Hack verwendet oder vermisst.</p>
<p>Halten Sie es einfach. Es geht mit Bordmitteln schön.</p>
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		<title>4 Gründe, warum ich mir (noch) keinen eBook-Reader wie Kindle kaufe</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Dec 2011 06:14:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim Schlosser</dc:creator>
				<category><![CDATA[LaTeX & Co]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Display]]></category>
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		<category><![CDATA[Kindle]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich werde mir auf absehbare Zeit keinen eBook-Reader kaufen. Weder den Kindle noch irgend einen anderen. Noch nicht. Denn auch wenn ich absolut der Ansicht bin, dass eBooks die Zukunft gehört und es über kurz oder lang als Papier nur noch schöne Bildbände und aufwendige Sammlerausgaben geben wird, so fehlen mir bei den aktuellen Geräten [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ich werde mir auf absehbare Zeit keinen eBook-Reader kaufen. Weder den <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B003DZ1Y7M/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=joachimschlos-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B003DZ1Y7M" class="liexternal">Kindle</a> <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B001DCJI6Q/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=joachimschlos-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B001DCJI6Q" class="liexternal">noch</a> <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B000YICFXS/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=joachimschlos-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B000YICFXS" class="liexternal">irgend</a> <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B005318PS0/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=joachimschlos-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B005318PS0" class="liexternal">einen</a> <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B0042XAUWY/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=joachimschlos-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B0042XAUWY" class="liexternal">anderen</a>. Noch nicht. Denn auch wenn ich absolut der Ansicht bin, dass eBooks die Zukunft gehört und es über kurz oder lang als Papier nur noch schöne Bildbände und aufwendige Sammlerausgaben geben wird, so fehlen mir bei den aktuellen Geräten noch einige wichtige Eigenschaften.</p>
<p>Natürlich ist es schön, immer seine halbe Bibliothek dabei zu haben, doch in den meisten Fällen brauche ich das nicht, die paar Bücher, die ich gerade lese, reichen ja aus. Doch das sind nicht die Gründe für meine abwartende Haltung, sondern die folgenden:</p>
<ol class="biglist">
<li>
<div>Zuallererst möchte ich ein <strong>flexibles Display</strong> bzw. ein flexibles Gerät haben, das ich auch mal unordentlich einfach in die Tasche stecken kann. Eines, das nicht bricht, wenn ich dann doch noch ein echtes Buch darauf drücke. Eines, vom Knicken nicht kaputt geht. Halt so wie echtes Papier. E-Ink in schwarzweiss reicht erstmal. Die meisten Bücher, die ich lese, sind eh nur Text. Flexibles Display gibt&#8217;s schon, nur in einem eBook Reader habe ich es noch nicht gesehen.</div>
</li>
<li>
<div>Ein Buch muss ich nicht aufladen. Gut, ein eBook-Reader braucht halt Strom, aber dann sollte er sich bitte <strong>selbst aufladen</strong>. Ob da jetzt auf der Rückseite <strong>Solarzellen</strong> drauf sind und es dann ausreicht, wenn ich ihn ein oder zwei Stunden auf dem Schreibtisch nahe dem Fenster liegen habe, oder ob er den Strom aus der Bewegung oder von mir aus Radiowellen zieht, ist mir wurscht.</div>
</li>
<li>
<div>Papierbücher kann ich <strong>aus- und herleihen</strong>. Und so will ich auch für eBooks die Möglichkeit haben, Bücher aus- und herzuleihen. Das kann gerne auch mit DRM sein, so dass, so lange ich das Buch hergeliehen habe, es selbst nicht lesen kann. Insgesamt hat das Ausleihen von eBooks dann vielleicht sogar einen Vorteil: Ich wüsste immer, wem ich ein Buch ausgeliehen habe, und auch derjenige weiß, von wem er es hat. Das wäre durchaus mal eine faire Anwendung von DRM. (Einen ersten Ansatz davon beschreibt Johnny Haeusler im <a href="http://www.spreeblick.com/2011/12/13/mexxbooks-der-kindle-buchklub/" class="liexternal">Artikel über MexxBooks</a>.)</div>
</li>
<li>
<div>Und schließlich sollte ich auch vernünftig daraus <strong>zitieren</strong> können. Beim Papierbuch kann ich schreiben »auf Seite 381« und habe die Fundstelle dadurch bis auf wenige Absätze eingegrenzt aber beim eBook? Die Angabe »bei 79%« kann bei langen Werken zehn Papierseiten umfassen, und eine genauere Angabe »bei 79,832%« macht auch erst Sinn, wenn die Zählung bei den meisten eBook-Readern verbreitet und standardisiert ist.</div>
</li>
</ol>
<p>So, wir machen das jetzt genauso wie mit dem Handy. 2001 kaufte ich mein Nokia 6150, und verkündete fortan, ich würde mir erst wieder ein neues Handy kaufen, wenn es eines ohne Tasten gäbe und zwar ziemlich reif. Neun Jahre später war&#8217;s dann soweit. Und genau so machen wir das jetzt mit dem eBook-Reader.</p>
<p>Eilt nicht. Ich kann&#8217;s erwarten. Über ein »Danke für die Produktidee« würde ich mich freuen.</p>
<p><span style="color: #888888;">(Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/clonedmilkmen/5111779335/" class="liexternal"><span style="color: #888888;">Cloned Milkmen on Flickr</span></a>, License <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/" class="liexternal"><span style="color: #888888;">CC-BY-SA</span></a>)</span></p>
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		<title>WordPress für Webseiten – taugt auch für Kindergärten</title>
		<link>http://www.schlosser.info/wordpress-fuer-kindergaerten/</link>
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		<pubDate>Tue, 01 Nov 2011 06:35:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim Schlosser</dc:creator>
				<category><![CDATA[LaTeX & Co]]></category>
		<category><![CDATA[Kindergarten]]></category>
		<category><![CDATA[Website]]></category>
		<category><![CDATA[WordPress]]></category>

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		<description><![CDATA[Was zeichnet einen Kindergarten aus? In einem Kindergarten arbeiten Menschen, die gern und meist sehr gut mit Kindern umgehen können. Selten haben sie ihren Beruf jedoch gewählt, weil sie so gerne Websites erstellen. Was aber, wenn nun ein Kindergarten eine Website haben und diese auch selbst wenigstens inhaltlich pflegen möchte? Meiner Ansicht nach ist WordPress [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Was zeichnet einen Kindergarten aus? In einem Kindergarten arbeiten Menschen, die gern und meist sehr gut mit Kindern umgehen können. Selten haben sie ihren Beruf jedoch gewählt, weil sie so gerne Websites erstellen. Was aber, wenn nun ein Kindergarten eine Website haben und diese auch selbst wenigstens inhaltlich pflegen möchte? Meiner Ansicht nach ist <a href="http://de.wordpress.org/" class="liwp">WordPress</a> auch dafür die Lösung.</p>
<p>Ein Kindergarten macht weder sein Geschäft mit einer Website, noch ist diese das wichtigste Instrument der Geschäftsanbahnung (Ich spreche bewusst von Geschäft, denn egal ob privat, städtisch oder kirchlich: ausgelastet wollen sie alle sein). So ist es in der Regel nicht möglich, auf Dauer eine Agentur zu beauftragen und jede Änderung durch diese durchführen zu lassen. Eigenhändig aus Word HTML-Dateien exportieren ist auch keine zweckmäßige Lösung. Nun gibt es beispielsweise für evangelische Kindergärten in Bayern eine Lösung, bei der ein stark abgespecktes Webinterface zur Verfügung steht. In diesem kann eine geringe Anzahl Seiten mit wenigen Bildern abgelegt und mit einer hand voll Farbschemata versehen werden. Für einen Kindergarten, der sein Betreuungskonzept sauber gegliedert veröffentlichen möchte und außerdem noch einen optischen Eindruck vom Kindergartenleben geben will, ist das zu wenig. Und eine eigene Domain sollte auch dabei sein.</p>
<p>Also braucht es irgendetwas zwischen Agentur und selber machen. WordPress erlaubt verschiedene Rollen, sowohl den Administrator, der alles überblickt, als auch den Redakteur, der Inhalte verfasst und freigibt. Irgendein Elternteil, der WordPress einrichten beziehungsweise pflegen kann, ist ja immer da.</p>
<p>In unserem Fall bin das ich. Die Seiten, die die <a href="http://www.evangelische-kindertagesstaette-goeggingen.de" class="liexternal">Evangelische Kindertagesstätte Göggingen</a> in Augsburg nun hat, sind einfach gehalten, sowohl optisch als auch von der Struktur her. Die Struktur kann die Kindergartenleiterin dank des genialen Menümechanismus in <a href="http://de.wordpress.org/" class="liwp">WordPress</a> selbst per Drag &amp; Drop anpassen und sieht sofort, was sie tut. Sie kann selbst Seiten anlegen, Texte schreiben und Fotos hochladen, und in neueren Versionen wird die <a href="http://blog.wordpress-deutschland.org/2011/10/11/wordpress-beta-3-3-beta-1-im-kurzuberblick.html" class="liexternal">Benutzung immer weiter vereinfacht</a>. Die Gestaltung habe ich einmal vorgenommen, da muss sie sich keine Mühe mehr machen. Zweifellos bin ich kein Gestalter, doch eventuell finden wir ja noch einen Elternteil, der dafür ein Faible hat und der dank der Standardplattform WordPress leicht das Aussehen der Website ändern kann.</p>
<p>Mittlerweile haben sich auch die zwei anderen Kindergärten der Pfarreiengemeinschaft, der <a href="http://www.johanneskiga-evangelisch-inningen.de" class="liexternal">Johanneskindergarten in Augsburg-Inningen</a> und der <a href="http://www.immanuel-kindergarten-leitershofen.de" class="liexternal">Immanuelkindergarten in Augsburg-Leitershofen</a> angeschlossen. Ihnen habe ich eine ähnliche Struktur und ähnliches Design verpasst, nur die Inhalte unterscheiden sich.</p>
<p>Eine Website geht zwar zu einem Zeitpunt online, doch sie lebt. Es sollte kein einmaliges Dokument sein, was wir da fabrizieren, sondern sich ändern und anpassen können. Nach einer ersten Einführung in die Arbeit mit WordPress haben die Damen nun auch schon Lust bekommen, ab und an auf aktuelle Ereignisse oder Neuigkeiten über die Website hinweisen zu können. Und siehe da, auch da hiflt WordPress. Denn dafür wurde es ursprünglich gebaut, andere Leute sagen nämlich »Blog« dazu.</p>
<p>So wie WordPress sollte Software sein: Leicht zu benutzen für jede Rolle. Den, der Texte verfassen soll, nicht mit anderen Dingen verunsichern, und dennoch alle Möglichkeiten haben. Vielleicht steigt ja das zentrale Angebot für die Kindergärten irgendwann auf WordPress um, dann können wir die Seiten umziehen. Oder der nächste Elternteil übernimmt. Denn WordPress – dafür findet sich immer jemand.</p>
<p>Danke, WordPress.</p>
<p><em>Bei welchem Projekt hat Ihnen WordPress schon geholfen?</em></p>
<p style="text-align: right;"><span style="color: #808080;">Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/schlosi/6299721169/" class="liexternal"><span style="color: #808080;">Joachim Schlosser auf Flickr</span></a>, <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/" class="liexternal"><span style="color: #808080;">Lizenz CC-BY-SA</span></a></span></p>
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